Apple Upgrade: Macs und iPads jetzt zur Miete mit Klarna
Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 16:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der iPhone-Konzern bietet Hardware nun zur Miete an – in Kooperation mit dem Zahlungsdienstleister Klarna.
Apple hat am heutigen Dienstag ein neues Leasing-Angebot auf den Markt gebracht. Das Programm namens "Apple Upgrade" erlaubt es Kunden, Macs und iPads über 36 Monate zu mieten, iPhones und Apple Watches über 24 Monate. Die Einführung fällt in eine Phase ungewöhnlicher Preisschwankungen bei den MacBook-Pro-Modellen.
Preiskampf bei den MacBooks
Erst im Juni hatte Apple die Preise für mehrere Produktlinien angehoben, darunter den iMac und das iPad Pro. Doch nun dreht sich der Wind: Drittanbieter locken mit satten Rabatten auf die aktuelle Generation.
Erst gestern senkte Amazon die Preise für verschiedene 2026er MacBook-Pro-Modelle mit M5-Pro- und M5-Max-Chips. Die Nachlässe liegen zwischen 100 und 500 Euro. Das 14-Zoll-Modell mit M5-Pro-Chip und 1 Terabyte Speicher kostet nun 2.299 Euro. Das Topmodell – 16 Zoll mit M5-Max-Chip und 2 Terabyte Speicher – ist für 4.499 Euro zu haben.
Auch der Gebrauchtmarkt für die M4-MacBook-Pros aus dem Jahr 2024 brummt. Seit dem 26. Juli werden wiederaufbereitete 14-Zoll-Geräte mit M4-Pro-Chip, 24 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte SSD bei Amazon ab rund 1.500 Euro angeboten.
Die M4-Generation im Test
Seit ihrer Markteinführung Ende 2024 setzt die M4-MacBook-Pro-Reihe Maßstäbe im professionellen Laptop-Segment. Die Basisversion des 14-Zoll-Modells startete mit einer 10-Kern-CPU und 10-Kern-GPU, unterstützt von 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Neu damals: ein dritter Thunderbolt-Anschluss und eine 12-Megapixel-Webcam mit Center-Stage-Funktion.
Die Leistungswerte können sich sehen lassen. Im Cinebench-2024-Multicore-Test erreicht der M4-Chip 1003 Punkte, im Singlecore-Test 172 Punkte. Bei Geekbench 6 sind es 3826 Punkte im Singlecore und 14990 im Multicore.
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Allerdings offenbaren Videobearbeitungstests vom Juli 2026 Unterschiede beim Wärmemanagement. Während das 16-Zoll-M4-Pro in DaVinci Resolve stabil läuft, zeigt das 14-Zoll-Modell bei intensiven Medienaufgaben Anzeichen von thermischer Drosselung. Der externe Display-Support wurde verbessert: Bis zu drei Bildschirme sind möglich, darunter stabiler Dual-4K-Betrieb bei 60 Hertz über Thunderbolt 4.
Ausblick: Was kommt als Nächstes?
Branchenbeobachter rechnen ab Ende 2026 mit einer umfassenden Überarbeitung der Mac-Reihe. Ein neues "MacBook Ultra" soll zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erscheinen. Das Gerät wird dünner ausfallen und erstmals OLED-Displays in der MacBook-Reihe bieten – mit Bildschirmgrößen von 14,3 und 16,3 Zoll, geliefert von Samsung.
Das Ultra-Modell soll zudem eine Punch-Hole-Kamera mit Dynamic-Island-Funktion und ein verstärktes Scharnier erhalten. Trotz des schlankeren Designs bleiben bewährte Anschlüsse wie HDMI, MagSafe und der SD-Kartenslot erhalten.
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Für den Herbst 2026 sind weitere Updates geplant: ein Einsteiger-MacBook-Pro mit M6-Chip und ein überarbeiteter iMac. Allerdings kämpft Apple weiter mit Lieferkettenproblemen – ein Engpass bei Speicherchips hat offenbar die Produktion der neuen Ultra-Designs verzögert.
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