Apple Watch Ultra 4: Acht Sensoren fĂŒr Blutdruckmessung im September
28.05.2026 - 05:15:30 | boerse-global.de
Die nÀchste Generation der Apple-Ultra-Smartwatch kommt mit einem radikalen Design-Update. Branchenberichte zeichnen ein klares Bild der Neuerungen.
Apple bereitet sich auf einen bedeutenden Umbau seiner Ultra-Reihe vor. Der im September erwartete Apple Watch Ultra 4 wird dĂŒnner, das Display wĂ€chst â und ein neues Sensorsystem soll die GesundheitsĂŒberwachung auf ein neues Level heben. Das zeigen aktuelle Analysen aus der Lieferkette und technische Details, die Ende Mai 2026 bekannt wurden.
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Schlankeres GehĂ€use, gröĂere Anzeige
Das markante, robuste Design der Ultra-Modelle bleibt erhalten, wird aber verfeinert. Das GehĂ€use aus Titan soll zwar weiterhin fĂŒr die nötige WiderstandsfĂ€higkeit sorgen, die Bauhöhe jedoch deutlich sinken. Ziel ist ein höherer Tragekomfort im Alltag, ohne Abstriche bei der Robustheit.
Mit der schlankeren Form geht ein gröĂeres Display einher. Apple soll das VerhĂ€ltnis von Bildschirm- zu GehĂ€usegröĂe maximieren. Um das zu erreichen, mĂŒssen die internen Komponenten umgestaltet werden â unter anderem ist eine optimierte Anordnung der Lautsprecher geplant.
Spannend ist ein möglicher Neuzugang bei der Entsperrung: GerĂŒchten zufolge könnte Touch ID in die Seitentaste oder den Action-Button integriert werden. Das wĂ€re eine Alternative zur reinen Passcode- oder Face-ID-Entsperrung â praktisch, wenn die Apple Watch nicht am Handgelenk sitzt.
Acht Sensoren im Ring: Blutdruckmessung rĂŒckt nĂ€her
Der Ultra 4 soll ein komplett ĂŒberarbeitetes Sensorsystem erhalten. Technische Berichte vom 27. Mai 2026 beschreiben eine Anordnung von acht Sensoren in einer Ring-Konfiguration. Diese Hardware-Revolution dient vor allem einem Zweck: der Blutdruckmessung.
Apple arbeitet offenbar an einem System, das mit einem optischen Sensor Blutdrucktrends erfasst. Die Funktion steht jedoch unter Vorbehalt: Sie benötigt noch die erforderlichen behördlichen Zulassungen. WĂ€hrend die Blutdruckmessung fĂŒr dieses Modell hohe PrioritĂ€t hat, bleibt die nicht-invasive Blutzuckermessung ein Zukunftsprojekt. Sie wird fĂŒr den Ultra 4 nicht erwartet.
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Leistung und Akku: Neue CPU und verlÀngerte Laufzeiten
Im Inneren des Ultra 4 werkelt ein neuer S-Series-Prozessor. Zusammen mit dem Betriebssystem watchOS 27 soll er fĂŒr mehr Leistung und Effizienz sorgen. Software-Leaks vom 26. Mai 2026 deuten darauf hin, dass watchOS 27 auf StabilitĂ€t getrimmt ist. Konkrete Verbesserungen gibt es bei der Herzfrequenzmessung und neue Programmierschnittstellen fĂŒr Drittanbieter.
Die Akkulaufzeit bleibt ein zentrales Verkaufsargument. Der Ultra 4 soll im Normalbetrieb rund 42 Stunden durchhalten, im Energiesparmodus sogar 72 Stunden. Trotz des umfangreichen Redesigns könnte der Preis stabil bleiben. Erste Prognosen gehen von einem Einstiegspreis von umgerechnet rund 800 Euro aus. Einige Analysten schlieĂen jedoch eine Preisanpassung nicht aus.
Software-Zyklus und Wettbewerb
WĂ€hrend die Hardware fĂŒr den Herbst fertig ist, lĂ€uft die Software-Entwicklung auf Hochtouren. Am 27. Mai 2026 wurde die erste Beta von watchOS 26.6 an Entwickler ausgeliefert â mit einer GröĂe von rund 640 MB ein ĂŒberschaubares Update.
Der groĂe Wurf, watchOS 27, soll im Juni auf der Entwicklerkonferenz vorgestellt werden. Neben den verbesserten Gesundheitsfunktionen gibt es eine Verzögerung: Der KI-gestĂŒtzte Gesundheitscoach Project Mulberry wird wohl erst spĂ€ter im Software-Zyklus erscheinen.
Die AnkĂŒndigungen zum Ultra 4 fallen in eine Zeit, in der der Wearable-Markt neu auflebt. Noch heute, am 28. Mai 2026, wird der Oura Ring 5 offiziell vorgestellt â ein klares Zeichen fĂŒr den Wettbewerb im Segment der hochwertigen Gesundheits-Tracker. Der Trend geht eindeutig zu kompakteren Designs und fortschrittlichen Biosensoren.
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