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ASSIST HEIDI: FH Technikum Wien gewinnt Ars Docendi-Staatspreis

Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 15:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Das Lehrformat ASSIST HEIDI der FH Technikum Wien wurde für gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen entwickelte Lösungen geehrt.

FH Technikum Wien erhält Staatspreis für inklusive Lehre
Heller, moderner Innenraum einer Hochschule mit klaren architektonischen Linien und Blick auf einen begrünten Campus. Illustration mit AI erstellt.

Die Förderung inklusiver Ansätze in der Hochschulbildung gewinnt zunehmend an Bedeutung, wie die jüngste Anerkennung für ein Projekt der Fachhochschule (FH) Technikum Wien verdeutlicht. Am 8. September 2026 wurde das Lehrformat ASSIST HEIDI mit dem Ars Docendi-Staatspreis ausgezeichnet.

Die Institution erhielt die Würdigung in Form eines Anerkennungspreises für exzellente Lehre, wobei das Projekt in der Kategorie für gesellschafts- und nachhaltigkeitsorientierte Lehre überzeugte. Im Zentrum des Formats steht die kooperative Entwicklung von Alltagslösungen, bei der Studierende und Menschen mit Behinderungen unmittelbar zusammenarbeiten, um Barrieren abzubauen.

Auszeichnung für gesellschaftsorientierte Entwicklung barrierefreier Lösungen

Die feierliche Verleihung fand in Wien statt, wo das Team der FH Technikum Wien den Preis entgegennahm. Die Überreichung erfolgte durch Bundesministerin Holzleitner. Die Auszeichnung unterstreicht die Relevanz von Lehrkonzepten, die technische Innovation mit gesellschaftlicher Verantwortung verknüpfen.

Durch die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen als Experten in eigener Sache wird ein partizipativer Forschungs- und Entwicklungsansatz verfolgt, der über die klassische akademische Ausbildung hinausgeht.

Der Staatspreis würdigt insbesondere den Umstand, dass Lösungen für den Alltag nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg, sondern gemeinsam mit ihnen entwickelt werden. Dieser Ansatz des Digitalen Humanismus zielt darauf ab, Technik so zu gestalten, dass sie die menschliche Teilhabe in allen Lebensbereichen unterstützt und fördert.

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Beteiligung und Struktur des inklusiven Lehrformats

Das Format ASSIST HEIDI zeichnet sich durch eine breite personelle Basis und eine komplexe organisatorische Struktur aus. Nach Angaben der FH Technikum Wien waren insgesamt über 90 nationale und internationale Studierende an der Realisierung beteiligt. Die Umsetzung erfolgte über einen längeren Zeitraum in verschiedenen akademischen Modulen.

Die Struktur umfasste demnach insgesamt fünf Semesterkurse sowie zwei Summer Schools. Diese intensive Form der Auseinandersetzung ermöglicht es den Teilnehmenden, komplexe Fragestellungen der Barrierefreiheit tiefgehend zu bearbeiten und marktfähige oder direkt anwendbare Prototypen zu erstellen.

Die internationale Beteiligung deutet zudem auf eine globale Relevanz der entwickelten Ansätze und einen grenzüberschreitenden Wissensaustausch im Bereich der assistiven Technologien hin.

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Kontinuierliche Anerkennung in der Hochschullandschaft

Die Verleihung des Anerkennungspreises im September 2026 ist kein isoliertes Ereignis, sondern reiht sich in eine Serie von Auszeichnungen ein. Für das Format ASSIST HEIDI ist dies bereits der dritte Preis innerhalb eines Jahres. Diese Häufung an Ehrungen belegt die Wirksamkeit und die Vorbildwirkung des Projekts für andere Bildungseinrichtungen.

Bereits im Jahr 2025 konnte das Projekt den Profformance Teacher Power-Award gewinnen, wobei es den ersten Platz in der Kategorie Inklusion & Diversität erreichte. Im darauffolgenden Jahr 2026 folgte der zweite Platz beim Preis Digitaler Humanismus.

Die kontinuierliche Prämierung durch verschiedene Jurys zeigt, dass das concept sowohl pädagogisch als auch inhaltlich den aktuellen Anforderungen an eine moderne, inklusive Hochschullehre entspricht. Die Fachhochschule festigt damit ihre Position in der Entwicklung technischer Lösungen, die einen direkten Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit leisten.

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