Asus und LG bringen neue OLED-Gaming-Monitore auf den Markt
12.05.2026 - 09:32:05 | boerse-global.deAsus, LG und AGON by AOC präsentieren Geräte mit gebogenen OLED-Panels und extrem hohen Bildwiederholraten. Im Fokus stehen WOLED- und QD-OLED-Technologien, die auf die wachsende Nachfrage nach immersiveren Spielerlebnissen reagieren.
Asus und LG erweitern ihr OLED-Portfolio
Am 10. Mai kündigte Asus ROG den Strix OLED XG34WCDMS an. Der 34-Zoll-Ultrawide-Monitor nutzt QD-OLED-Technologie und bietet eine WQHD-Auflösung von 3440x1440 Pixeln. Mit einer 1800R-Krümmung zielt das Gerät auf Spieler, die tief in ihre Spiele eintauchen wollen. Die technischen Daten können sich sehen lassen: 280 Hertz Bildwiederholrate und eine Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden. Der Monitor ist DisplayHDR-500-True-Black-zertifiziert und deckt 99 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab.
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LG hat ebenfalls nachgelegt. Der UltraGear 32GX870B setzt auf ein OLED-Panel der vierten Generation und bietet einen Dual-Mode: Nutzer können zwischen 4K bei 240 Hertz und 1080p bei 480 Hertz umschalten. Die Spitzenhelligkeit liegt bei 1500 Nits im HDR-Modus, die DCI-P3-Abdeckung bei 99,5 Prozent. Der Verkauf in Japan startet am 11. Juni 2026.
Für Content-Ersteller bringt Asus die ProArt Display OLED PA27USD und PA32USD. Diese 4K-QD-OLED-Monitore verfügen über integrierte Motor-Kolorimeter zur automatischen Kalibrierung. Der 26,5-Zöller soll im Mai 2026 für rund 2.100 Euro auf den Markt kommen, das 31,5-Zoll-Modell im Juni für etwa 2.550 Euro.
AGON by AOC feiert Jubiläum mit KI-Prototypen
Am 11. Mai 2026 feierte AGON by AOC sein zehnjähriges Bestehen. Laut IDC-Daten aus dem Jahr 2025 hält die Marke seit sieben Jahren die Spitzenposition im Gaming-Monitor-Markt. Zum Jubiläum präsentierte AOC mehrere Neuheiten, darunter den AG277UX mit integriertem KI-Chip und den AGP277QK, der eine Bildwiederholrate von 1000 Hertz erreicht.
Der AG276QSG2 nutzt G-Sync-Pulsar-Technologie für verbesserte Bewegungsunschärfe. Diese Technik kommt auch im Acer Predator XB273U F5 zum Einsatz, einem 360-Hertz-1440p-Monitor, der seit Januar 2026 erhältlich ist.
Die Rolle der Blackwell-Architektur
Die Nachfrage nach High-Refresh-Rate-OLED-Monitoren wird maßgeblich von Nvidias RTX-50-Serie angetrieben. Die auf der Blackwell-Architektur basierende RTX 5090 verfügt über 21.760 CUDA-Kerne und 32 GB GDDR7-Speicher. Sie gilt weiterhin als erste Wahl für 4K-Displays mit 240 Hertz – trotz vereinzelter Berichte über schmelzende 12V-2x6-Stromanschlüsse.
Die Rechenleistung der RTX 5090 sorgt aber auch für Sicherheitsbedenken. Eine Studie von Kaspersky aus dem Mai 2026 zeigt: Die Karte kann 60 Prozent der MD5-Passwörter in weniger als einer Stunde knacken. Mit einer Hash-Rate von 220 Milliarden Hashes pro Sekunde ist sie 34 Prozent schneller als ihr Vorgänger RTX 4090. Ein achtstelliges komplexes Passwort mit MD5-Verschlüsselung sei in rund 59 Minuten geknackt, warnen die Experten. Sie empfehlen den Umstieg auf sicherere Algorithmen wie bcrypt oder Argon2.
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Im KI-Bereich haben NVIDIA und Sakana AI das neue Sparse-Format TwELL (Tile-wise ELLPACK) für Large Language Models vorgestellt. Es erreicht eine 20,5-prozentige Beschleunigung bei der Inferenz und eine 21,9-prozentige Steigerung der Trainingsgeschwindigkeit. Die Effekte sind auf der RTX Pro 6000 Blackwell-Workstation-Karte stärker als auf High-End-H100-GPUs. Die Profi-Karte mit 96 GB ECC-GDDR7-Speicher startet bei rund 7.800 Euro.
Ausblick: Was kommt im zweiten Quartal 2026?
Der Markt bleibt in Bewegung. Gigabyte startet am 15. Mai 2026 in Japan den Verkauf des GO27Q24G, eines 27-Zoll-WQHD-WOLED-Monitors mit 240 Hertz und MLA+-Technologie für eine Spitzenhelligkeit von 1300 Nits.
Im GPU-Segment bleibt die RTX 5060 als Mittelklasse-Modell relevant. Die Hersteller konzentrieren sich zunehmend auf margenstarke OLED- und KI-Produkte. Mit der erwarteten Vorstellung von macOS 27 auf der WWDC am 8. Juni 2026 dürfte auch bei Apple-Nutzern ein Upgrade-Bedarf entstehen. Das neue Betriebssystem soll mit einer überarbeiteten „Liquid Glass“-Oberfläche kommen, die speziell für OLED-Displays optimiert ist.
Die Grenzen zwischen professionellen farbgenauen Displays und Highspeed-Gaming-Monitoren verschwimmen zunehmend – eine Entwicklung, die sich im Laufe des Jahres 2026 weiter beschleunigen dürfte.
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