Badezimmer-Hygiene, BfR

Badezimmer-Hygiene: BfR warnt vor Keimen in Reinigungsschwämmen

Veröffentlicht: 07.07.2026 um 17:04 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Hausmittel wie Natron und Essig ersetzen teure Reiniger. BfR-Studie warnt vor Keimen in Schwämmen und rät zu wöchentlichem Wechsel.

Minimalistische Bäder: Clevere Reinigungstipps für Sparfüchse
Badezimmer-Hygiene - Ein minimalistisches Badezimmer mit weißen Fliesen, einer modernen Spüle und einer einzelnen Pflanze, beleuchtet von natürlichem Licht. 07.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Wer clever plant und auf die richtigen Mittel setzt, spart Zeit und Geld.

Natürliche Mittel statt Chemie-Keule

Hausmittel sind oft genauso effektiv wie teure Spezialreiniger. Das gilt besonders für Kalkablagerungen. Für die Toilette empfehlen Experten eine einfache Methode: Wasserstand mit der Bürste absenken, dann eine Tasse Natron und zwei Tassen Essig einfüllen. Mindestens 30 Minuten einwirken lassen – besser über Nacht. Danach spülen und bürsten.

Auch Duschkabinen profitieren von Hausmitteln. Wasserflecken auf Glasflächen lassen sich mit Multifunktionsöl auf Mikrofasertüchern entfernen. 15 Minuten einwirken lassen, mit heißem Wasser abspülen. Wichtig: Auf rutschigen Böden ist Vorsicht geboten.

Schwämme sind Keimschleudern

Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 6. Juli 2026 zeigt: In Reinigungsschwämmen vermehren sich Salmonellen und E. coli innerhalb weniger Tage massiv. Geruch oder Optik verraten das nicht.

Die Lösung: Schwämme mindestens einmal pro Woche austauschen. Nachhaltiger sind Reinigungsbürsten oder Mikrofasertücher. Letztere sollten bei mindestens 60 Grad waschbar sein. In extrem minimalistischen Wohnformen wie Kleinfahrzeugen setzen Bewohner auf Waschlappen und Feuchttücher – klassische Duschgänge entfallen dort oft.

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Platzsparende Technik für kleine Bäder

Faltbare Duschabtrennungen ersetzen feste Glaswände. Sie schaffen mehr Bewegungsfreiheit und sind leichter zu reinigen. Bei Sanierungen setzen Fachleute auf bodengleiche Duschen mit Linienentwässerung und Fußbodenheizung – das kombiniert Barrierefreiheit mit schneller Trocknung.

Auch die Technik hilft: Saug- und Wischroboter erreichen Saugleistungen von bis zu 9000 Pa. Modelle mit Heißlufttrocknung minimieren Keimbildung an den Reinigungsutensilien. Dampfreiniger reduzieren Bakterien um bis zu 99,9 Prozent.

Nachhaltige Wäschepflege

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Auch beim Waschen zeigt sich der Minimalismus-Trend. Waschbälle mit Keramikkugeln ersetzen herkömmliche Waschmittel. Sie halten bis zu 1500 Waschgänge und erhöhen den pH-Wert des Wassers – das löst Schmutz. Für Allergiker ist das eine gute Alternative.

Und für den Außenbereich? Grünbelag auf Steinflächen verschwindet mit einer Mischung aus heißem Wasser und Natron – zwei Esslöffel pro Liter. Über Nacht einwirken lassen, dann abspülen. Chemie? Nicht nötig.

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