BaLko-App, München

BaLko-App: TU München und AOK Bayern bieten Lehrkräften digitale Hilfe

Veröffentlicht am: 05.10.2026 um 16:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die kostenlose Anwendung bietet personalisierte Übungen und Reflexionsangebote; vier Hochschulen planen digitale Workshops für Studierende.

TUM und AOK Bayern stellen BaLko-App für Lehrkräfte bereit
Ein leerer, sonnendurchfluteter Klassenraum mit Holzpulten in einer ruhigen, konzentrierten Atmosphäre. Illustration mit AI erstellt.

Digitale Werkzeuge zur Förderung des mentalen Wohlbefindens gewinnen im Bildungssektor zunehmend an Bedeutung. Die Technische Universität München und die AOK Bayern haben nach dem Abschluss ihres dreijährigen BaLko-Projekts eine neue digitale Anwendung zur Stärkung der Gesundheitskompetenz von Lehrkräften bereitgestellt.

Die kostenlose App für die Betriebssysteme iOS und Android soll Lehrkräfte im Schulalltag gezielt unterstützen und stützt sich dabei auf empirische Erhebungen, wie aus einem Bericht vom 5. Oktober 2026 hervorgeht.

Gezielte Entlastung für Lehrkräfte an Schulen

Grundlage der BaLko-App ist eine wissenschaftliche Untersuchung mit mehr als 1.400 Lehrkräften im Freistaat Bayern. Auf Basis dieser Daten richtet sich das mobile Angebot an den spezifischen Belastungen aus, die im Schulbetrieb auftreten. Das System arbeitet mit personalisierten Inhalten, die auf die individuellen Gesundheitsprofile der Nutzerinnen und Nutzer abgestimmt werden.

Zum Funktionsumfang der Anwendung zählen praxisorientierte Übungen, geführte Reflexionen, Tagebuchimpulse sowie Videomaterialien. Die BaLko-App wurde so konzipiert, dass Lehrkräfte die Einheiten flexibel in ihren Tagesablauf und zwischen Unterrichtsstunden integrieren können. Damit adressiert das Projekt den Bedarf an niedrigschwelligen Methoden, um Stress abzubauen und die persönliche Resilienz im Berufsalltag zu erhalten.

Hochschulübergreifende Initiativen für Studierende

Neben Angeboten für Lehrkräfte setzen auch Hochschulen vermehrt auf digitale Formate, um psychischen Belastungen im akademischen Umfeld entgegenzuwirken. Ein Verbund ostwestfälischer Hochschulen hat für Studierende eine breit angelegte digitale Unterstützungsreihe konzipiert.

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Die Universitäten Bielefeld und Paderborn, die Hochschule Bielefeld sowie die Technische Hochschule OWL stellen unter dem Dach von Campus OWL vom 14. Oktober 2026 bis zum 27. Januar 2027 kostenfreie Online-Vorträge und Workshops bereit.

Die thematischen Schwerpunkte der digitalen Reihe umfassen Stress- und Zeitmanagement, Resilienz, Methoden zur strukturierten Entscheidungsfindung sowie Berufsorientierung und alternative Bildungswege. Studierende erhalten neben den virtuellen Gruppenangeboten auch die Möglichkeit, ergänzende individuelle Beratungsgespräche in Anspruch zu nehmen.

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Die vier Hochschulen kooperieren bereits seit 2017 im Projekt Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg, wie ein Bericht vom 5. Oktober 2026 darlegt. Die digitale Bündelung von Beratung und praktischen Selbsthilfe-Methoden zeigt, wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen bestehende Betreuungsangebote schrittweise in digitale Räume übertragen, um Belastungsphasen frühzeitig abzufangen.

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