Bankensektor, Millionen

Bankensektor: 9,5 Millionen Nutzer sparen Gebühren ab Juli

29.06.2026 - 15:15:29 | boerse-global.de

Banken in Katar, Bahrain und auf den Philippinen modernisieren ihre digitalen Dienste mit neuen Apps und gebührenfreien Transaktionen.

Weltweite Banken-Offensive: Neue Apps und Gratis-Überweisungen
Bankensektor - Smartphone mit Banking-App, in Händen gehalten, symbolisiert sichere und schnelle Finanztransaktionen. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Im Fokus stehen verbesserte Sicherheit, schnellere Überweisungen und der Wegfall von Gebühren für Millionen Kunden.

Qatar Islamic Bank: Neues Portal für Firmenkunden

Die Qatar Islamic Bank (QIB) hat am 29. Juni 2026 eine komplett überarbeitete App für Unternehmen gestartet. Das Portal richtet sich an kleine und mittlere Betriebe sowie Großkonzerne. Die Benutzeroberfläche wurde neu gestaltet und bietet nun zweisprachige Unterstützung auf Arabisch und Englisch.

Über ein zentrales Dashboard können Firmenkunden Konten verwalten, Überweisungen tätigen und verschiedene Zahlungsarten abwickeln. Besonders hervorzuheben: Sofortige Transaktionsgenehmigungen und die Möglichkeit, Serviceanfragen rund um die Uhr zu stellen. Tarek Fawzi, General Manager des Wholesale Banking bei QIB, betonte, dass die Neuerungen die digitale Abwicklung für Geschäftskunden deutlich vereinfachen sollen.

Bahrain und Philippinen: Gratis-Überweisungen für Millionen

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Einen großen Schritt in Richtung kostenloses Bezahlen macht Bahrain: Der Zahlungsdienstleister BENEFIT hat seine App BenefitPay aktualisiert. Neu ist ein QR-Code direkt auf der Startseite, der mit der internationalen Kontonummer (IBAN) des Kunden verknüpft ist. Das ermöglicht schnellere Überweisungen und ein effizienteres Inkasso. Die Änderung erfolgte auf Anweisung der Zentralbank von Bahrain.

Noch weitreichender ist die Entscheidung auf den Philippinen: Die Bank of the Philippine Islands (BPI) schafft ab dem 1. Juli 2026 sämtliche Gebühren für Überweisungen über die Systeme InstaPay und PESONet ab. Betroffen sind mehr als 9,5 Millionen Nutzer auf Plattformen wie der BPI-App, VYBE, BanKo und BizKo. Bislang kosteten diese digitalen Transaktionen zwischen 10 und 50 Philippinische Pesos (umgerechnet etwa 0,16 bis 0,80 Euro). Die Gebührenfreiheit basiert auf einer Anordnung der philippinischen Zentralbank.

KI und neue Features: Banken setzen auf Technologie

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Die nigerianische First City Monument Bank (FCMB) hat am 28. Juni 2026 ihr mobiles Angebot aufgerüstet. Neu sind virtuelle Karten, Investmentfonds und ein integrierter Support-Chat namens "Temi". Zudem lockt die Bank mit einem Premium-Abonnement und einem dreimonatigen Verzicht auf Überweisungsgebühren für Neukunden.

Auch im Hintergrund tut sich einiges: Im Juli 2026 startet in Israel eine Beta-Version von Google Finance AI. Das Tool verspricht personalisierte Portfolio-Ansichten und erweiterte Marktanalysen. Der Finanzdienstleister Fiserv bringt derweil seine Cloud-Plattform CoreAdvance für Regionalbanken an den Start. Das System nutzt KI-gesteuerte Prozesse und Echtzeit-Verarbeitung, um Schaltergeschäfte und Vorhersageanalysen zu managen. Ziel ist es, Betriebsrisiken zu senken und die Kundenbeziehungen zu verbessern.

de | wissenschaft | 69653434 |