Bekämpfung Corona-Epidemie: Virologe bezweifelt Sinn möglicher Ausgangssperren.
Veröffentlicht am: 17.03.2020 um 15:07 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Der an der Universität Hamburg tätige Hochschullehrer und Virologe Schmidt-Chanasit erklärte dem Nachrichtensender n-tv am Dienstag, dass er Ausgangssperren nicht für sinnvoll halte. Es spreche beispielsweise nichts dagegen, eine Parkanlage aufzusuchen, solange nur die für die Virus-Verbreitung relevanten sozialen Kontakte vermieden würden.
Dagegen könne es natürlich in Zeiten einer akuten Pandemie nicht erwünscht sein, das Haus zu verlassen, um sich in Biergärten mit einer Vielzahl anderer Menschen zu treffen. Nichts aber sei dagegen einzuwenden, mit dem Hund im Park spazieren zu gehen. In diesem Sinn halte er eine allgemeine Ausgangssperre nicht für zweckmäßig.
Er wolle sehr deutlich machen, betonte Schmidt-Chanasit, dass es darauf ankomme, die für Deutschland geeigneten Maßnahmen zu ergreifen. Insoweit sei es wenig zielführend, auf die Situation in anderen Staaten zu verweisen. Denn die kulturellen Zusammenhänge, die Strukturen und die Gesundheitssysteme seien doch sehr unterschiedlich. Es gehe vielmehr darum, die für uns in Deutschland am besten geeigneten Schritte zur Eindämmung des Corona-Virus zu finden.
Die durch das Robert-Koch-Institut vorgenommene Höherstufung der Risikolage auf „hoch“ erfolgte wohl aufgrund des sich verstärkenden Drucks einer sich weiter ausbreitenden Epidemie, meinte der Hamburger Wissenschaftler. Eine steigende Anzahl von Personen sei infiziert und könne somit den Virus weitertragen. Deshalb sei es natürlich gerechtfertigt, so Jonas Schmidt-Chansit, die bisher ergriffenen Maßnahmen zu verändern und der Lage entsprechend anzupassen.
Dagegen könne es natürlich in Zeiten einer akuten Pandemie nicht erwünscht sein, das Haus zu verlassen, um sich in Biergärten mit einer Vielzahl anderer Menschen zu treffen. Nichts aber sei dagegen einzuwenden, mit dem Hund im Park spazieren zu gehen. In diesem Sinn halte er eine allgemeine Ausgangssperre nicht für zweckmäßig.
Er wolle sehr deutlich machen, betonte Schmidt-Chanasit, dass es darauf ankomme, die für Deutschland geeigneten Maßnahmen zu ergreifen. Insoweit sei es wenig zielführend, auf die Situation in anderen Staaten zu verweisen. Denn die kulturellen Zusammenhänge, die Strukturen und die Gesundheitssysteme seien doch sehr unterschiedlich. Es gehe vielmehr darum, die für uns in Deutschland am besten geeigneten Schritte zur Eindämmung des Corona-Virus zu finden.
Die durch das Robert-Koch-Institut vorgenommene Höherstufung der Risikolage auf „hoch“ erfolgte wohl aufgrund des sich verstärkenden Drucks einer sich weiter ausbreitenden Epidemie, meinte der Hamburger Wissenschaftler. Eine steigende Anzahl von Personen sei infiziert und könne somit den Virus weitertragen. Deshalb sei es natürlich gerechtfertigt, so Jonas Schmidt-Chansit, die bisher ergriffenen Maßnahmen zu verändern und der Lage entsprechend anzupassen.
Redaktion ad-hoc-news.de, A. Camus
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