Bildung, SchlĂŒssel

Bildung als SchlĂŒssel zur politischen Problemlösung: Warum die neue Regierung jetzt auf Hochschulbildung setzen sollte, offenbart die aktuelle Marktstudie des Verbandes Privater Hochschulen e.V. (VPH)

17.03.2025 - 08:41:08

Berlin - Der Verband Privater Hochschulen e.V. (VPH) veröffentlicht seine jĂ€hrliche MarkteinschĂ€tzung fĂŒr den Zeitraum 2024/2025 und liefert (auf Basis von 67 teilnehmenden Mitgliedshochschulen) fundierte Einblicke in aktuelle Marktdynamiken. Die Ergebnisse verdeutlichen: Private Hochschulen spielen eine entscheidende Rolle in der BekĂ€mpfung des FachkrĂ€ftemangels und setzen verstĂ€rkt auf Internationalisierung, innovative Bildungsangebote und neue Kooperationsmodelle. Was das mit der Bundestagswahl zu tun hat und vor welchen Herausforderungen die privaten Hochschulen jetzt stehen, erfahren Sie hier.

WĂ€hrend bereits im Wahlkampf und auch jetzt noch hitzig ĂŒber Migration, Wirtschaft und Sicherheit debattiert wird, bleibt ein entscheidendes Thema weitgehend unbeachtet: die Bildung. Dabei kann sie der SchlĂŒssel zur Lösung vieler großer Herausforderungen, wie beispielsweise in der Migrationspolitik, beim Thema FachkrĂ€ftegewinnung oder der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, sein.

Die aktuelle Marktstudie des Verbandes Privater Hochschulen e.V. (VPH) lĂ€sst darauf schließen, dass in der Bildung das Potenzial liegt, die ZukunftsfĂ€higkeit des Landes zu sichern. Was es dafĂŒr brĂ€uchte und vor welchen Herausforderungen private Hochschulen jetzt stehen, zeigt die umfassende Marktstudie des VPH auf.

Private Hochschulen als Antwort auf den FachkrÀftemangel

Der demografische Wandel und die zunehmende Akademisierung vieler Berufsfelder erfordern neue AnsĂ€tze in der Hochschulbildung. Laut der VPH-MarkteinschĂ€tzung 2024/2025 setzen immer mehr private Hochschulen gezielt auf internationale Studierende, um den FachkrĂ€ftemangel aktiv zu bekĂ€mpfen. Doch bĂŒrokratische HĂŒrden, insbesondere komplizierte Visa-Prozesse, bremsen das Potenzial auslĂ€ndischer Talente aus. Ein effizienteres und digitalisiertes Visa- und Zulassungssystem könnte dazu beitragen, hochqualifizierte Studierende schneller ins Studium und in den Arbeitsmarkt zu bringen.

Internationale Studierende als wirtschaftlicher Faktor

Die Studie des VPH ergibt auch deutlich: Die Nachfrage internationaler Studierender an privaten Hochschulen wĂ€chst, insbesondere im Fernstudium und in praxisorientierten PrĂ€senzformaten. Der große Vorteil im Fernstudium liegt in der Möglichkeit, zeit- und ortsunabhĂ€ngig zu studieren. Eine Tatsache, die Bildung weltweit zugĂ€nglich macht. Hinzu kommen die hohe AgilitĂ€t und FlexibilitĂ€t vieler privater Hochschulen, was die Technologisierung ihrer Angebote betrifft. Die Integration von K.I. im Studienalltag und die Digitalisierung, die von einigen privaten Hochschulen besonders vorangetrieben werden, bieten neue Möglichkeiten der globalen Vernetzung.

WettbewerbsfÀhigkeit der privaten Hochschulen stÀrken

Die Marktstudie zeigt aber auch, dass sich private Hochschulen in einem zunehmend kompetitiven Umfeld behaupten mĂŒssen. Trotz teils verstĂ€rkter Nachfrage stehen sie vor Herausforderungen wie steigenden Betriebskosten, regulatorischen EinschrĂ€nkungen und der starken Dominanz staatlicher Bildungseinrichtungen. Dabei bieten sie mit flexiblen Studienmodellen, praxisnahen Inhalten und innovativen Lehrformaten Antworten auf die Bildungsfragen von morgen. Die Politik sollte diese Vielfalt stĂ€rker unterstĂŒtzen, anstatt sie durch bĂŒrokratische HĂŒrden auszubremsen.

Bildung als SchlĂŒssel fĂŒr Migration und Integration

Die aktuelle Debatte um Migration konzentriert sich vor allem auf Grenzkontrollen und RĂŒckfĂŒhrungen. Dabei wird ĂŒbersehen, dass Bildung ein zentraler Hebel fĂŒr gelungene Integration ist. Bessere Bildungsangebote fĂŒr GeflĂŒchtete ermöglichen schnellere Eingliederung in den Arbeitsmarkt und leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen StabilitĂ€t. Private Hochschulen bieten bereits praxisnahe und berufsbegleitende Programme, die diesen Übergang erleichtern. Doch auch hier sind gezielte politische Maßnahmen gefragt, um HĂŒrden in der Studienzulassung zu reduzieren und Fördermöglichkeiten auszubauen.

Bildung als wirtschaftliche Notwendigkeit zur PrioritÀt erklÀren

Die Ergebnisse der VPH-MarkteinschĂ€tzung zeigen klar: Bildung ist nicht nur eine gesellschaftliche Aufgabe, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Die neue Bundesregierung sollte daher dringend Maßnahmen ergreifen, um Hochschulbildung - auch und insbesondere durch die StĂ€rkung privater Anbieter - zukunftsfĂ€hig zu gestalten. Nur so kann Deutschland als Innovationsstandort bestehen und die Herausforderungen des Arbeitsmarktes meistern.

Jetzt ist die Zeit, die richtigen Weichen zu stellen - fĂŒr eine Bildungspolitik, die Zukunft sichert. Und wichtige Begleiter auf diesem Weg in die Zukunft sind auch die privaten Hochschulen mit ihrer Vielzahl einzigartiger, wichtiger und innovativer Bildungsangebote.

Zum Verband der Privaten Hochschulen (VPH)

Der Verband der Privaten Hochschulen (VPH) vertritt die Interessen Privater Hochschulen in Deutschland. Er wurde 2004 durch 16 Private Hochschulen gegrĂŒndet und reprĂ€sentiert seit nunmehr 20 Jahren die Privaten Hochschulen und aktuell 85 der 110 Privaten Hochschulen mit 95% der mehr als 373.000 an diesen Einrichtungen Studierenden. Der Verband hĂ€lt den stĂ€ndigen Kontakt mit der Politik in LĂ€ndern und im Bund, der EU, den Wissenschaftsorganisationen und -gremien sowie VerbĂ€nden und Einrichtungen.

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