Lebensgefahr im Sommer: Holzkohle- und Gasgrills niemals in InnenrÀumen nutzen
25.06.2026 - 08:05:00 | presseportal.de
Kohlenmonoxid-Gefahr: Grills niemals in InnenrÀume stellen
Die Initiative "CO macht KO" warnt eindringlich: Grills mit glĂŒhender oder noch warmer Kohle dĂŒrfen unter keinen UmstĂ€nden in InnenrĂ€ume gestellt werden. Auch Gasgrills dĂŒrfen nicht drinnen betrieben werden. Das gilt in beiden FĂ€llen fĂŒr WohnrĂ€ume genauso wie fĂŒr Garagen, Keller, WintergĂ€rten, GartenhĂ€user oder ĂŒberdachte Bereiche mit schlechter BelĂŒftung.
Der Grund: Beim Grillen mit Holzkohle oder Gas kann lebensgefÀhrliches Kohlenmonoxid entstehen und sich in geschlossenen oder teilgeschlossenen RÀumen unbemerkt ansammeln. Bereits eine kurze Zeit in einer hohen CO-Konzentration reicht aus, um beim Menschen eine schwere Kohlenmonoxidvergiftung auszulösen.
Marc Zellerhoff appelliert, Grills nicht nach Drinnen zu holen.
"Immer wieder kommt es zu lebensgefĂ€hrlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen, weil Menschen ihren Grill zum Beispiel in der Garage, dem Wintergarten oder sogar in der Wohnung benutzen. Dabei kann unbemerkt Kohlenmonoxid austreten und sich in der Raumluft anreichern", warnt Marc Zellerhoff, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft NotĂ€rzte in Nordrhein-Westfalen (AGNNW). Er ergĂ€nzt: "Auch nach dem Gebrauch mĂŒssen Holzkohlegrills so lange im Freien bleiben, bis die Kohlen vollstĂ€ndig erloschen und erkaltet sind."
Sicherheitstipps fĂŒr einen unbeschwerten Grillabend
Damit der Grillabend nicht zur Gefahr wird, empfiehlt die Initiative "CO macht KO" folgende SicherheitsmaĂnahmen:
Nur CO-Melder schĂŒtzen zuverlĂ€ssig
Da das Atemgift Kohlenmonoxid vom Menschen nicht wahrgenommen werden kann, sind CO-Warnmelder ein wichtiger Baustein fĂŒr mehr Sicherheit zuhause. Sie erkennen gefĂ€hrliche CO-Konzentrationen in der Raumluft frĂŒhzeitig und warnen, bevor eine lebensbedrohliche Situation entsteht. Besonders sinnvoll ist die Installation von CO-Warnmeldern in WohnrĂ€umen sowie in der NĂ€he möglicher Gefahrenquellen.
Ăber die Initiative zur PrĂ€vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:
Die Initiative zur PrĂ€vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 gegrĂŒndet. Zu den Mitgliedern gehören der Bundesverband der Ărztlichen Leiter Rettungsdienst (ĂLRD), die Bundesarbeitsgemeinschaft NotĂ€rzte (BAND), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik, die Deutsche Pelletinstitut GmbH (DEPI) und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern.
Pressefotos unter www.co-macht-ko.de/presse
Pressekontakt:
Initiative zur PrÀvention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
"CO macht K.O. - SchĂŒtze dich vor Kohlenmonoxid!"
Frau Claudia Groetschel
Tel.: 030/44 02 01 30
E-Mail: info@co-macht-ko.de
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