Betrugswelle, GefÀlschte

Betrugswelle: GefÀlschte Insolvenzangebote und Phishing-Mails nehmen zu

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 20:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

VerbraucherschĂŒtzer warnen vor zunehmenden BetrugsfĂ€llen mit fingierten Firmenpleiten und gefĂ€lschten Behördenschreiben.

Betrugswelle: GefÀlschte Insolvenzwaren und Phishing-Mails im Umlauf
Ein Laptop-Bildschirm in einem BĂŒro, der eine Warnung vor betrĂŒgerischen Online-Shops und Phishing-Versuchen darstellt. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

VerbraucherschĂŒtzer schlagen Alarm: Aktuell hĂ€ufen sich BetrugsfĂ€lle mit gefĂ€lschten Angeboten von Firmenpleiten.

Die Masche ist perfide. Kriminelle nutzen das öffentliche Interesse an RestpostenverkĂ€ufen aus Insolvenzmassen. Sie locken mit hochwertigen Waren zu extrem niedrigen Preisen – geliefert wird nie. Stattdessen landen die Vorauszahlungen in den Taschen der BetrĂŒger.

Klimaanlagen-Fakes und erfundene Beihilfen

Neben den fingierten Insolvenzwaren beobachten Experten derzeit auch vermehrt Fake-Shops fĂŒr Klimaanlagen. Besonders dreist: Angebliche Sommer-Klimabeihilfen des Finanzministeriums sollen Kunden ködern.

Die gefĂ€lschten Plattformen haben zwei Ziele: Sie kassieren Vorauszahlungen ohne Lieferung – oder sie stehlen persönliche Daten fĂŒr IdentitĂ€tsdiebstahl. Sogar das Postident-Verfahren wird laut Berichten fĂŒr Betrugszwecke missbraucht.

Phishing-Welle: Behörden als Tarnung

Parallel zu den Fake-Shops kursieren massenhaft Phishing-E-Mails. Sie geben sich als offizielle Schreiben aus – etwa von FinanzĂ€mtern.

Mehrere Landesfinanzministerien warnen vor Nachrichten ĂŒber angebliche AußenprĂŒfungen nach der Abgabenordnung. Die E-Mails enthalten HTML-AnhĂ€nge, die zur Eingabe von Passwörtern auffordern. In Sachsen verlangen gefĂ€lschte Schreiben des Bundeszentralamts fĂŒr Steuern unter Zeitdruck eine IBAN-BestĂ€tigung fĂŒr SEPA-Lastschriftmandate.

Auch die Deutsche Rentenversicherung und die AOK werden als Absender missbraucht. Besonders perfide: Falsche Haftdrohungen, die angeblich vom Bundeskriminalamt (BKA) stammen, setzen EmpfÀnger massiv unter Druck.

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Besonders perfide: Falsche Haftdrohungen, die angeblich vom Bundeskriminalamt (BKA) stammen, setzen EmpfÀnger massiv unter Druck.

Sogar die Hotellerie ist betroffen. VerbĂ€nde warnen vor Phishing-Mails mit gefĂ€lschten Beschwerden ĂŒber Ungezieferbefall – dahinter stecken fingierte Schadensersatzforderungen.

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So schĂŒtzt ihr euch

Die Regeln sind einfach, aber wichtig:

  • Bei unaufgeforderten E-Mails oder zu gĂŒnstigen Angeboten: misstrauisch sein
  • Keine Links anklicken, keine AnhĂ€nge öffnen
  • Offizielle Stellen wie FinanzĂ€mter versenden niemals Passwortaufforderungen per E-Mail

Wer bereits gezahlt oder Daten preisgegeben hat, sollte sofort Anzeige bei der Polizei erstatten und fachliche Beratung suchen. Auch bei Online-Investitionen gilt: PrĂŒfen, ob der Anbieter ĂŒber die nötigen Lizenzen verfĂŒgt – betrĂŒgerische Trading-Plattformen mit gefĂ€lschten Firmendaten sind ebenfalls auf dem Vormarsch.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

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