Bombendrohungen Indien: Serie von Hoax-Mails trifft FlughÀfen
14.06.2026 - 11:03:11 | boerse-global.de
Mehrere FlughĂ€fen und internationale FlĂŒge in Indien wurden am Samstag Ziel einer Serie von Bombendrohungen per E-Mail â allesamt Entwarnung.
Die Drohungen trafen den Kannur Airport im Bundesstaat Kerala sowie einen Lufthansa-Flug auf dem Weg nach Hyderabad. Indiens SicherheitskrĂ€fte leiteten umgehend GroĂeinsĂ€tze ein, Cybercrime-Einheiten fahnden nun nach den Absendern.
GroĂrazzia am Kannur Airport
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Am Samstagnachmittag ging am Kannur Airport eine E-Mail ein, die behauptete, es seien SprengsÀtze auf dem GelÀnde versteckt. Die Nachricht erreichte mehrere Flughafenmitarbeiter und Airline-Konten. Die SicherheitskrÀfte durchkÀmmten daraufhin das gesamte Areal. Am Sonntagmorgen stand fest: Die Drohung war ein Hoax, der Flughafen wurde freigegeben.
Die Polizei von Mattannur hat Anzeige erstattet â unter anderem nach dem indischen Strafgesetzbuch (Bharatiya Nyaya Sanhita), dem IT-Gesetz und dem Kerala Police Act. Die Ermittler konnten die Herkunft der Mail auf ein Gmail-Konto zurĂŒckverfolgen. Nun bitten sie Google um technische Hilfe, um den Absender zu identifizieren.
Lufthansa-Flug unter QuarantÀne
Ein zweiter Vorfall ereignete sich am Samstagabend gegen 18:30 Uhr Ortszeit. Ein Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Hyderabad erhielt eine anonyme Bombendrohung per E-Mail. Bei der Landung am Rajiv Gandhi International Airport wurde die Maschine sofort isoliert.
Die Central Industrial Security Force (CISF) und der Bomb Detection Squad rĂŒckten an. Sie durchsuchten Passagiere, GepĂ€ck und die gesamte Flugzeugzelle. Auch das FlughafengelĂ€nde wurde kontrolliert. Ergebnis: kein verdĂ€chtiger Fund, auch diese Drohung war ein Hoax.
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Serie von digitalen Störungen
Die VorfĂ€lle reihen sich in ein Muster ein, das die Region bereits frĂŒher in diesem Jahr erlebte. Bereits am 16. Mai 2026 war der Rajiv Gandhi International Airport Ziel einer vergleichbaren Hoax-Drohung.
Die Cybercrime-Einheiten analysieren nun die digitalen Spuren der jĂŒngsten E-Mails. Sie prĂŒfen, ob ein Zusammenhang zwischen den Drohungen in Kannur und Hyderabad besteht. Zwar wurden rechtliche Schritte gegen die unbekannten Absender eingeleitet, doch die Behörden betonen: Solche Hoax-Aktionen verursachen erhebliche Betriebsstörungen und binden massive Sicherheitsressourcen.
