Forschung, Medizin

FĂŒnf Handlungsempfehlungen fĂŒr eine bessere KrebsprĂ€vention in Deutschland / Ergebnisse des 1. Nationalen KrebsprĂ€ventionsgipfels

12.11.2025 - 12:00:06 | presseportal.de

Bonn/Heidelberg - Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) legen die Ergebnisse des 1. Nationalen KrebsprĂ€ventionsgipfels vor: FĂŒnf Handlungsempfehlungen an die Politik, wie KrebsprĂ€vention in Deutschland wirksam gestĂ€rkt werden kann. Denn: 40 Prozent der jĂ€hrlich 500.000 Krebsneuerkrankungen wĂ€ren durch PrimĂ€rprĂ€vention vermeidbar.

FĂŒnf Handlungsempfehlungen fĂŒr eine bessere KrebsprĂ€vention in Deutschland / Ergebnisse des 1. Nationalen KrebsprĂ€ventionsgipfels - Foto: presseportal.de
FĂŒnf Handlungsempfehlungen fĂŒr eine bessere KrebsprĂ€vention in Deutschland / Ergebnisse des 1. Nationalen KrebsprĂ€ventionsgipfels - Foto: presseportal.de

Was braucht es, damit KrebsprĂ€vention greifen kann? Um diese Frage fachkundig auszuloten und um eine nationale Strategie fĂŒr die KrebsprĂ€vention zu entwickeln, haben die Deutsche Krebshilfe und das DKFZ im Juni 2025 den Nationalen KrebsprĂ€ventionsgipfel ins Leben gerufen, auf dem sich 40 Fachleute aus verschiedenen Disziplinen mit ihrer Expertise einbrachten. Das Ergebnis: FĂŒnf konkrete Handlungsempfehlungen, die nun in einem Positionspapier der Politik sowie zahlreichen weiteren Verantwortlichen im Bereich der PrĂ€vention vorgelegt werden.

Um KrebsprÀvention zu stÀrken, sollten die politisch Verantwortlichen:

"Eine halbe Million Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr neu an Krebs - Tendenz steigend. Das persönliche Leid, aber auch die damit einhergehenden volkswirtschaftlichen Folgen sind immens. Gleichzeitig könnten wir viele Neuerkrankungen durch PrĂ€vention verhindern", so Prof. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des DKFZ. "Um das große Potenzial der KrebsprĂ€vention zu heben, haben die Deutsche Krebshilfe und das DKFZ 2019 das Nationale KrebsprĂ€ventionszentrum gegrĂŒndet und nun den 1. Nationalen KrebsprĂ€ventionsgipfel initiiert."

Im Rahmen des Gipfels waren im Juni 2025 in Berlin rund 40 Fachleute aus Forschung, Versorgung, Gesundheitspolitik, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und von Seiten der KostentrÀger zusammengekommen, um in einem partizipativen Format Erfahrungen und Erkenntnisse auszutauschen und daraus politische Handlungsempfehlungen abzuleiten.

"Wir dĂŒrfen den Krebs nicht erst bekĂ€mpfen, wenn er schon da ist. Wir mĂŒssen ihn vielmehr verhindern, bevor er entsteht. Deutschland investiert zu viel in Reaktion und zu wenig in PrĂ€vention. Es ist Aufgabe der Politik, das zu Ă€ndern", so Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe. "Mit unseren Handlungsempfehlungen fĂŒhren wir Expertenwissen gebĂŒndelt zusammen und zeigen auf, wo die Politik umsteuern muss."

Um die Fortschritte in diesem Bereich zu dokumentieren, soll der Nationale KrebsprĂ€ventionsgipfel als Format fortgefĂŒhrt werden und kĂŒnftig einmal jĂ€hrlich stattfinden.

POSITIONSPAPIER "Ergebnisse des 1. Nationalen KrebsprÀventionsgipfels": https://www.krebspraevention.de/ueber-uns/nationaler-krebspraeventionsgipfel

Über das Nationale KrebsprĂ€ventionszentrum

Das Nationale KrebsprĂ€ventionszentrum wurde 2019 vom DKFZ und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen einer langfristig angelegten strategischen Partnerschaft initiiert. Es bĂŒndelt die ForschungsaktivitĂ€ten des DKFZ unter einem Dach und vereint Forschung, Aus- und Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Politikberatung und Outreach. Das Nationale KrebsprĂ€ventionszentrum ist damit eine zentrale Einrichtung fĂŒr die Weiterentwicklung und den Ausbau der KrebsprĂ€vention in Deutschland. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Nationale KrebsprĂ€ventionszentrum mit 25 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter: www.krebspraevention.de

Pressekontakt:

Deutsche Krebshilfe
Pressestelle
Buschstr. 32
53113 Bonn
Telefon: 02 28/7 29 90-96
E-Mail: presse@krebshilfe.de
Internet: www.krebshilfe.de

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