Borreliose: Birkenpech hemmt Bakterien – neuer Hoffnungsträger
Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 13:40 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Milde Winter lassen Zecken das ganze Jahr über aktiv werden. Die Gefahr durch FSME und Borreliose steigt damit deutlich an. Experten raten zu verstärkten Schutzmaßnahmen – während die Forschung an neuen Behandlungsmethoden arbeitet.
Schutz vor Borreliose bleibt schwierig
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald warnte bereits am 21. Juli vor der zunehmenden Ausbreitung der Parasiten. Anders als bei FSME gibt es gegen Borreliose keinen Impfstoff. Bleibt eine Infektion unerkannt, drohen chronische Verläufe, die das Immunsystem langfristig belasten.
Die wirksamste Vorsorge: Geschlossene Kleidung und Repellents mit DEET oder Icaridin. „Der beste Schutz ist der, der die Zecke gar nicht erst an den Körper lässt“, betonen Experten.
Birkenpech: Altes Heilmittel neu entdeckt
Könnte ein jahrtausendealter Naturstoff die Medizin bereichern? Eine internationale Studie der Universitäten Köln, Oxford, Lüttich und Cape Breton untersuchte die Wirkung von Birkenpech. Das Ergebnis: Der traditionelle Stoff hemmt nachweislich das Bakterium Staphylococcus aureus.
Die am 22. Juli veröffentlichte Forschung ist Teil einer größeren Strategie. Der globale Verbrauch von Breitbandantibiotika steigt, in Deutschland liegt der Einsatz von Reserveantibiotika über dem internationalen Durchschnitt. Neue Wirkstoffe sind dringend gefragt.
Milde Winter lassen Zecken ganzjährig aktiv werden – und ein Impfstoff gegen Borreliose fehlt. Doch die Forschung entdeckt einen uralten Naturstoff neu: Birkenpech hemmt nachweislich Bakterien. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Report, wie Sie sich natürlich schützen und welche Wirkstoffe wirklich helfen. Jetzt kostenlosen Report anfordern
Immunadsorption: Studie enttäuscht Erwartungen
Für Patienten mit chronischer Fatigue nach Infektionen galten extrakorporale Verfahren als Hoffnungsträger. Die IAMPOCO-Studie mit 40 Teilnehmern prüfte nun die Immunadsorption – mit ernüchterndem Ergebnis.
Zwar entfernte die Behandlung Autoantikörper effektiv. Eine signifikante Besserung von Fatigue, Konzentrationsfähigkeit oder Belastbarkeit blieb jedoch aus. Die Autoren raten von einem routinemäßigen Einsatz bei post-infektiöser Fatigue ab.
Neue Erkenntnisse zu Entzündungskaskaden
Bleibt eine Borreliose unerkannt, drohen chronische Verläufe. Doch es gibt neue Hoffnung: Eine internationale Studie zeigt, dass Birkenpech das Bakterium Staphylococcus aureus hemmt. Unser Report liefert Ihnen die Früherkennungs-Checkliste und natürliche Schutzstrategien – damit Sie rechtzeitig handeln. Report mit Früherkennungs-Checkliste sichern
Das Immunsystem selbst rückt zunehmend in den Fokus der Forschung. Ein Team der Universitäten des Saarlandes und Münster entschlüsselte einen Mechanismus, der schwere Infektionsverläufe erklären könnte.
Die Forscher fanden heraus: Spezifische Autoantikörper gegen körpereigene Entzündungshemmer (IL-1Ra) treiben überschießende Entzündungsreaktionen an. Diese Erkenntnis könnte langfristig neue Therapien ermöglichen – besonders bei Autoimmunprozessen nach schweren Infektionen.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
