BTS-DiebstÀhle: Polizei zerschlÀgt Batterie-Ring mit 5 Festnahmen
Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 20:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Polizei hat eine Serie von DiebstÀhlen an Mobilfunk-Basisstationen (BTS) aufgedeckt, die erhebliche Auswirkungen auf die lokale Infrastruktur und die Sicherheit der Bevölkerung hat.
Nach offiziellen Angaben gefĂ€hrden die gezielten Entwendungen technischer Komponenten die Mobilfunkversorgung und damit auch den Zugang zu Notrufsystemen. Die Ermittlungen fĂŒhrten in den vergangenen Tagen zu mehreren Festnahmen und offenbarten die professionelle Vorgehensweise der TĂ€tergruppen.
Techniker-Ring in Jembrana zerschlagen
Im Bezirk Jembrana gelang der Polizei ein bedeutender Fahndungserfolg gegen eine Gruppe von organisierten Batteriedieben. Die Behörden der Polres Jembrana nahmen insgesamt fĂŒnf VerdĂ€chtige fest, darunter vier aktive Techniker im Alter zwischen 20 und 37 Jahren sowie einen 26-jĂ€hrigen mutmaĂlichen Hehler.
Den MĂ€nnern wird vorgeworfen, zwei Lithium-Batterien des Herstellers Huawei von einem Sendemast in Perancak entwendet zu haben. Der durch diesen Diebstahl entstandene Sachschaden wird mit 24 Millionen Rupiah beziffert.
Die Ermittlungen zum Tathergang zeigten, dass die Beute ĂŒber einen Mittelsmann fĂŒr lediglich 5 Millionen Rupiah an einen KĂ€ufer in Jepara verĂ€uĂert wurde. Von diesem Erlös erhielt einer der Hauptbeteiligten 3,6 Millionen Rupiah, wĂ€hrend die restliche Summe zu jeweils 900.000 Rupiah unter den vier ausfĂŒhrenden TĂ€tern aufgeteilt wurde.
Laut Polizeiangaben operierte die Gruppe nach demselben Muster an mindestens vier weiteren Tatorten in Gianyar. Die Festnahmen erfolgten im Zeitraum vom 14. bis zum 18. September 2026 an Standorten in Banyuwangi, Jember und Jepara.
Im Zuge der Durchsuchungen konnten Beweismittel wie ein Fahrzeug des Typs Daihatsu Xenia, Mobiltelefone, Werkzeuge sowie die entwendeten Batterien sichergestellt werden. Den Beschuldigten drohen nach Pasal 477 KUHP Haftstrafen von bis zu sieben Jahren sowie Geldstrafen in Höhe von bis zu 500 Millionen Rupiah.
Die jĂŒngsten Festnahmen zeigen: Diebstahl-Ringe an Mobilfunkmasten arbeiten mit Insider-Wissen und schlagen an mehreren Standorten nach demselben Muster zu. Wer seine Basisstationen jetzt systematisch sichert, senkt Ausfallzeiten, Reparaturkosten und das Risiko fĂŒr Notruf und Kliniken. Jetzt kostenlosen Sicherheits-Report anfordern
Kabeldiebstahl beeintrÀchtigt Telekommunikationsnetze
Parallel zu den Ereignissen in Jembrana meldete die Polsek Kualuh Hulu eine Festnahme im Zusammenhang mit KabeldiebstĂ€hlen an einem Sendemast des Anbieters Telkomsel. Ein 45-jĂ€hriger VerdĂ€chtiger wurde am 17. September 2026 in Aek Kanopan festgenommen, nachdem er laut Polizeiangaben gestĂ€ndig war, bereits im Juli technische AusrĂŒstung am Standort SUMSU-AKK-0027 entwendet zu haben.
Bei diesem Vorfall wurden etwa 40 Meter Strom- und Versorgungskabel gestohlen, die im Eigentum der Unternehmen PT Tekno Infrastruktur Sukses und PT Telkomsel standen. Der Gesamtschaden durch diesen Diebstahl belÀuft sich auf rund 16,2 Millionen Rupiah. Die Behörden betonten, dass solche Taten die NetzstabilitÀt massiv schwÀchen.
VersorgungsausfĂ€lle durch ReparaturmaĂnahmen
Die AnfĂ€lligkeit der physischen Infrastruktur fĂŒhrt auch an anderen Standorten zu EinschrĂ€nkungen fĂŒr die Endverbraucher. So veranlasste die Telekommunikationsbehörde TRNZ Mitte September umfangreiche Reparaturarbeiten an einem ĂŒberregionalen Verteilungskabel in Famagusta.
Ein mehrstĂŒndiger Netzausfall trifft nicht nur Wohngebiete â er trifft PolizeiprĂ€sidien und KrankenhĂ€user. Netzbetreiber brauchen deshalb einen belastbaren Melde- und Eskalationsleitfaden, der im Ernstfall vom Fund bis zur Behördenmeldung greift, bevor die nĂ€chste Reparaturwelle die Versorgung erneut unterbricht. Eskalationsleitfaden jetzt sichern
Diese MaĂnahmen fĂŒhrten zu einer mehrstĂŒndigen Unterbrechung der Telefonie-, Mobilfunk- und DatenĂŒbertragung. Von den Abschaltungen waren neben Wohngebieten auch kritische Einrichtungen wie das PolizeiprĂ€sidium, ein medizinisches Zentrum und ein Krankenhaus betroffen.
Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Sicherung von Mobilfunkstandorten gegen Sabotage und Diebstahl eine zunehmende Herausforderung fĂŒr Netzbetreiber darstellt, da die Wiederherstellung der Dienste oft mit hohen Kosten und zeitaufwendigen technischen PrĂŒfungen verbunden ist.
