Büroarbeitsplätze, DGUV

Büroarbeitsplätze: DGUV schreibt ab Juni 17-Zoll-Monitore vor

25.06.2026 - 23:49:44 | boerse-global.de

DGUV aktualisiert Richtlinien für ergonomische Arbeitsplätze. Neue Technik und Chronoworking sollen die Augen entlasten.

Bildschirmzeit steigt: Neue Regeln für gesündere Büroarbeit
Büroarbeitsplätze - Eine Person arbeitet an einem ergonomischen Homeoffice-Schreibtisch, der auf Augenschonung ausgelegt ist, mit einem Monitor und Tastatur. 25.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Experten warnen vor wachsenden Risiken für die Augengesundheit. Berufsgenossenschaften haben nun klare Regeln für ergonomische Arbeitsplätze veröffentlicht.

Die 20-20-20-Regel gegen müde Augen

Fachberichte aus dem Juni 2026 empfehlen einen einfachen Trick: die 20-20-20-Regel. Alle 20 Minuten solltest du für mindestens 20 Sekunden in eine Entfernung von etwa sechs Metern blicken. Das entspannt die Augenmuskulatur.

Auch die Position des Monitors ist entscheidend. Er sollte etwa eine Armlänge entfernt stehen, die Oberkante leicht unterhalb der Augenhöhe. Und: Blinzeln nicht vergessen – das hält die Augenoberfläche feucht. Bewegung und regelmäßiges Lüften unterstützen zusätzlich das Wohlbefinden.

Neue Regeln für Büroarbeitsplätze

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat am 24. Juni 2026 die Regel 115-401 „Branche Bürobetriebe“ überarbeitet. Sie definiert Mindestanforderungen an ergonomische Möbel und technische Ausstattung. Für Bildschirmarbeitsplätze ist nun eine Monitorgröße von mindestens 17 Zoll vorgeschrieben.

Parallel dazu treibt die Technik die Entwicklung voran. Ende Juni 2026 kündigten Hersteller Tandem-WOLED-Displays der vierten Generation an. Sie erreichen Helligkeiten von bis zu 1.500 Nits und sollen die visuelle Ermüdung reduzieren.

Anzeige

Die neuen Richtlinien für Büroarbeitsplätze stellen viele Verantwortliche vor Herausforderungen bei der Umsetzung. Dieser Gratis-Download bietet eine bewährte Muster-Unterweisung inklusive rechtlicher Hinweise und praktischer Wellness-Tipps für die Augen Ihrer Mitarbeiter. Muster-Unterweisung für Büroarbeitsplätze kostenlos sichern

Windows-Update gegen digitale Ablenkung

Auch Software hilft, den digitalen Stress zu senken. Ein optionales Windows-11-Update vom Juni 2026 deaktiviert automatische Widget-Einblendungen beim Überfahren mit der Maus. Auch die Anzahl der Systembenachrichtigungen sinkt. Das soll einen konzentrierteren Arbeitsfluss ermöglichen.

Ein weiterer Trend ist das „Chronoworking“. Studien im Fachmagazin Frontiers of Psychology zeigen: Wer seine Arbeitszeiten an den persönlichen Biorhythmus anpasst, arbeitet gesünder und produktiver. Die Bestimmung des Chronotyps – „Lerche“ oder „Eule“ – erfolgt über wissenschaftliche Fragebögen oder Haarwurzelanalysen.

Anzeige

Wer seinen digitalen Arbeitsfluss optimieren will, sollte auch die Sicherheit und Effizienz seines Betriebssystems im Blick haben. Der kostenlose Praxis-Report hilft Ihnen dabei, typische Windows-Probleme wie Update-Fehler oder Systemausfälle ohne teure Hilfe selbst zu beheben. Kostenlosen Windows-Hilfe-Report herunterladen

KI-Brillen entlasten die Augen

Seit dem 24. Juni 2026 sind KI-gestützte Brillen in zahlreichen Varianten verfügbar. Sie verzichten teils auf Displays und setzen auf Audio-Schnittstellen. Live-Übersetzungen in bis zu 14 Sprachen und KI-Sprachassistenten verlagern Aufgaben vom Bildschirm in den akustischen Raum.

Auch Projektionstechnik macht Fortschritte. Neue Laser-Projektionsserien bieten flexible Bildgrößen und indirekte Beleuchtung. Das schont die Augen – besonders in Umgebungen, in denen klassische Monitore an ihre Grenzen stoßen.

de | wissenschaft | 69627960 |