Burgenland, Berater

Burgenland: 21 Berater für Pflege- und Sozialberatung in 28 Regionen

Veröffentlicht am: 03.06.2026 um 05:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Burgenland baut soziale Beratung aus: 21 Experten betreuen 28 Regionen. Das Sozialzentrum Villa Martini in Mattersburg feiert 20-jähriges Bestehen.

Burgenland: 21 Berater für Pflege- und Sozialberatung in 28 Regionen Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
Burgenland: 21 Berater für Pflege- und Sozialberatung in 28 Regionen Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ab sofort fungiert die Soziale Dienste Burgenland als zentrale Anlaufstelle für Pflege- und Sozialberatung. Das Land reagiert damit auf den wachsenden Bedarf an professioneller Orientierung in einem immer komplexeren Versorgungssystem.

Anzeige

Rückenschmerzen und Verspannungen sind gerade für pflegende Angehörige oder Menschen in belastenden Berufen eine große Herausforderung. Prof. Dr. Wessinghage zeigt Ihnen 17 einfache Übungen, die in nur 3 Minuten täglich für spürbare Linderung und neue Kraft sorgen. Kostenlosen Ratgeber mit 17 Wunderübungen anfordern

21 Berater für 28 Regionen

Seit Anfang Juni 2026 ist ein Netzwerk von 21 spezialisierten Beratern in 28 Regionen aktiv. Die Zahlen aus dem Vorjahr zeigen, wie dringend nötig dieses Angebot ist: 2025 fanden landesweit 12.214 Beratungsgespräche statt. Die Dienstleistung ist für alle Burgenländer mit Hauptwohnsitz kostenfrei.

Das Land hat ehrgeizige Pläne: Ziel ist es, das Angebot auf alle 171 Gemeinden auszuweiten. Aktuell beschäftigt der Pflegedienst des Landes 392 Mitarbeiter, darunter 15 Vertrauenspersonen. Der Ausbau der Beratungsstruktur ist ein zentraler Baustein der Sozialstrategie.

Villa Martini: 20 Jahre gelebte Integration

Ein Meilenstein der regionalen Pflegelandschaft feierte ebenfalls Anfang Juni Jubiläum: Das Sozialzentrum Villa Martini in Mattersburg besteht seit 20 Jahren. Der Spatenstich erfolgte am 22. Oktober 2004, der Vollbetrieb startete im Januar 2006.

Das Haus vereint 50 stationäre Pflegeplätze mit Tagesbetreuung. 2017 kamen 20 betreute Wohnplätze hinzu. Bei der Feier betonten Soziallandesrat Leonhard Schneemann und Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf die Bedeutung solcher Zentren für die Stabilität der Seniorenversorgung im Land.

Streit um Gesundheitsreform und Pflege-Modell

Die Ausbaupläne fallen in eine Zeit hitziger Debatten um die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat Anfang Juni einen Vorschlag für eine umfassende Reform vorgelegt. Sein Modell sieht eine klare Aufteilung vor: Hochspezialisierte Medizin soll in Bundesspitälern konzentriert werden, die regionale Versorgung bleibt in Landeshänden.

Anzeige

Wer sich im Alltag fit halten möchte, um den Herausforderungen der modernen Gesundheitsversorgung aktiv zu begegnen, findet hier professionelle Unterstützung. Der Orthopäde von vier deutschen Olympiamannschaften erklärt in diesem Leitfaden seine wirksamsten Methoden für mehr Beweglichkeit und Wohlbefinden. 17 Wunderübungen gratis als PDF herunterladen

Die Landesregierung wehrt sich gegen eine Zentralisierung der Finanzierung. Die Befürchtung: In ländlichen Regionen drohen Leistungskürzungen. Konkret warnte Doskozil, dass die Herzchirurgie und Neurochirurgie im Land sowie die geplante Klinik Gols auf der Kippe stünden.

Parallel dazu schwelt der Streit um das Seniorenhaus Rudersdorf. Die Landesregierung setzt auf ein „Non-Profit"-Modell in der Pflege. Während die Opposition auf ein Kaufangebot von 1,55 Millionen Euro aus September 2022 für die private Einrichtung verweist, begründet das Land die Kündigung der Pflegesatzvereinbarung mit Qualitätsstandards und der strategischen Ausrichtung auf gemeinnützige Träger.

Jugend-Prävention und Inklusion

Das soziale engagement des Landes beschränkt sich nicht auf die Seniorenpolitik. Am 1. Juni startete die Kampagne „FILTER OFF. LEBEN ON." Sie soll Jugendliche für die Gefahren von digitaler Mediensucht und psychoaktiven Substanzen sensibilisieren. Entwickelt wurde die Aktion mit Fokusgruppen junger Burgenländer. Ergänzt wird sie durch eine spezialisierte Ambulanz für Jugendsucht.

Im Bereich der beruflichen Inklusion gibt es ebenfalls positive Nachrichten: Ende Mai endete eine Spendenaktion in Neusiedl am See mit einem Ergebnis von 43.000 Euro für den Verein „Rettet das Kind – Burgenland". Das Geld fließt in Programme zur beruflichen Integration von Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen.

Ein weiteres Zeichen setzt das Land am 6. Juni 2026: Zum „Green Ribbon Day" wird das Landhaus in Eisenstadt beleuchtet – als Zeichen für die Organspende, in Kooperation mit dem örtlichen Herz- und Lungentransplantationsverein.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69475002 |