ChatGPT, Classic

ChatGPT Classic für Mac: OpenAI beendet den Support am 30. Januar 2027

Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 23:06 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Classic-Version wird 2027 eingestellt; Chatverläufe sollen in die neue App wechseln, während OpenAI gemeinsame Nutzungskontingente plant.
Ein minimalistischer, leerer Schreibtisch in einem hellen, modernen Büro mit Blick auf eine städtische Skyline. Illustration mit AI erstellt.

OpenAI leitet das endgültige Aus für seine ursprüngliche Desktop-Anwendung auf dem Mac ein: Das Software-Unternehmen stellt ChatGPT Classic ein und beendet den offiziellen Support für die macOS-Version am 30. Januar 2027. Wie aus Branchenberichten vom 2. November 2026 hervorgeht, weist OpenAI die Nutzer derzeit direkt innerhalb des Programms auf den Schritt hin.

Ein entsprechendes In-App-Banner kündigt die Einstellung zu diesem Stichtag an und empfiehlt den Wechsel auf die modernisierte ChatGPT-Desktop-App, die das Unternehmen bereits früher im Jahr veröffentlicht hatte. Ab dem 30. Januar 2027 wird die alte Version nicht mehr verfügbar sein.

Plattformwechsel auf Electron und vollständige Datenübernahme

Für Anwender der bisherigen Classic-Version ist ein nahtloser Übergang vorgesehen. Der gesamte Chatverlauf soll beim Umstieg vollständig in die neuere Desktop-Anwendung übernommen werden, sodass bestehende Unterhaltungen und Einträge erhalten bleiben.

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Auf technischer Ebene unterscheidet sich die neue Applikation allerdings grundlegend von der bisherigen Lösung: Während ChatGPT Classic noch als native Software für macOS entwickelt worden war, basiert die modernere Variante auf dem plattformübergreifenden Electron-Framework. Zudem fungiert die neuere Version als zentrale Plattform, die ChatGPT, den Arbeitsbereich Work sowie die Entwicklerumgebung Codex unter einer gemeinsamen Oberfläche vereint.

Überarbeitung der Benutzeroberfläche und Funktionsumfang

Die Zusammenführung dieser Werkzeuge wird derzeit weiter angepasst. OpenAI plant, in den kommenden Wochen bei einer kleinen Gruppe von Nutzern ein kombiniertes Chat-und-Work-Erlebnis zu testen. Die Programmierumgebung Codex soll hingegen weiterhin in einem eigenständigen Bereich verbleiben.

In der zusammengeführten Programmoberfläche erhalten Anwender die Möglichkeit, Dateien sowie Plugins direkt einzubinden. Auf dieser Grundlage kann das System Aufgaben wie die Ausarbeitung von Präsentationen, Arbeiten an Websites oder allgemeine Web-Aufgaben übernehmen.

Die bisherige Aufteilung war intern nicht unumstritten: OpenAI-Präsident Greg Brockman hatte das neue Interface zuvor als unübersichtlich bezeichnet und angekündigt, den separaten Work-Reiter bis zum Ende des Jahres abschaffen zu wollen.

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Gemeinsame Kontingente und unveränderte Abopreise

Mit der fortschreitenden Vereinheitlichung der Desktop-Umgebung passt OpenAI auch die Nutzungsregeln an. Anstelle separater Obergrenzen plant das Unternehmen ein gemeinsames Nutzungskontingent für ChatGPT und Codex. Die Instant-Nutzung bleibt unbegrenzt und wird nicht auf dieses Kontingent angerechnet. Das kostenpflichtige Abonnement ChatGPT Plus liegt preislich weiterhin bei 23 Euro pro Monat.

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