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Chrome 150: Google stopft 433 Sicherheitslöcher auf Android

Veröffentlicht am: 09.07.2026 um 16:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google schließt 433 Sicherheitslücken in Chrome 150 und überarbeitet die Benutzeroberfläche für Android-Nutzer grundlegend.

Chrome 150 für Android: Neues Menü und hunderte Sicherheitsfixes
Ein Smartphone zeigt die Google Chrome-Oberfläche mit Fokus auf Standort- und Datenschutzeinstellungen. Ein Schild-Symbol ist prominent dargestellt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Version 150 bringt nicht nur eine überarbeitete Benutzeroberfläche, sondern stopft auch hunderte Sicherheitslöcher.

Neues Menü für Website-Berechtigungen

Das bekannte Drei-Punkte-Menü wurde grundlegend überarbeitet. Statt des bisherigen Informations-Symbols gibt es jetzt einen direkten Menüpunkt für die Website-Steuerung. Damit lassen sich Berechtigungen für Standort, Kamera oder Mikrofon pro Seite verwalten – deutlich einfacher als bisher.

Erstmals bekommen Android-Nutzer auch einen dedizierten Zurück-Button im Browsermenü. Bisher war das ein exklusives Feature der iOS-Version. Die Symbole für Lesezeichen und Downloads wanderten an den rechten Rand. Die Option „Zum Startbildschirm hinzufügen“ heißt jetzt „Installationen und Verknüpfungen“.

433 Schwachstellen geschlossen

Die Sicherheitsbilanz des Updates ist beeindruckend: Insgesamt 433 Sicherheitslücken wurden gestopft, davon 20 mit der Einstufung „kritisch“. Google zahlte dafür rund 319.000 US-Dollar Prämien an Sicherheitsforscher.

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Der erweiterte Schutzmodus für sicheres Browsen forciert jetzt standardmäßig HTTPS-Verbindungen. Neu ist auch die Integration des KI-Assistenten Gemini Spark, der automatisierte Funktionen bereitstellt.

Ein einschneidender Wechsel steht für Entwickler bevor: Chrome 150 stellt die Unterstützung für Erweiterungen auf Basis von Manifest V2 ein. Add-on-Entwickler müssen zwingend auf den Nachfolger Manifest V3 umsteigen.

Google Wallet direkt im Browser

Die Verknüpfung mit Google Wallet wurde vertieft. Formulardaten lassen sich jetzt direkt über den Zahlungsdienst synchronisieren und einfügen. Das soll Transaktionen im Browser beschleunigen.

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Der Rollout läuft phasenweise über den Google Play Store. Erste Testversionen von Chrome 151 werden für Ende Juli erwartet. Das Update soll unter anderem Post-Quanten-Kryptographie einführen, um die Verschlüsselung zukunftssicher zu machen. Gleichzeitig dürfte Chrome 151 den Support für ältere Betriebssysteme wie macOS 12 einstellen.

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