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Chrome 151: Google behebt 41 kritische Sicherheitslücken sofort

Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 11:06 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google schließt mit Chrome 151 insgesamt 41 Sicherheitslücken, darunter sechs kritische Fehler in zentralen Grafik-Komponenten. Nutzer sollten das Update zeitnah installieren.

Chrome-Update: Google behebt kritische Sicherheitslücken im Browser
Ein moderner Laptop mit abstraktem Programmcode auf dem Bildschirm als Symbol für Cybersicherheit. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google hat ein umfangreiches Sicherheitsupdate für seinen Webbrowser Chrome veröffentlicht. Mit der Bereitstellung der Versionen 151.0.7922.108 für Windows und macOS sowie der Version 151.0.7922.109 für Linux reagiert das Unternehmen auf insgesamt 41 identifizierte Schwachstellen. Der Patch adressiert dabei eine Vielzahl von Sicherheitsrisiken, die von den Entwicklern als kritisch oder hochriskant eingestuft werden.

Fokus auf kritische Use-after-free-Schwachstellen

Im Zentrum des aktuellen Updates steht die Behebung von sechs Schwachstellen, die Google mit dem höchsten Schweregrad „kritisch“ bewertet hat. Den Berichten zufolge handelt es sich bei fünf dieser Fehler um sogenannte Use-after-free-Lücken. Diese Art von Programmierfehlern tritt auf, wenn eine Anwendung versucht, auf einen Speicherbereich zuzugreifen, der bereits freigegeben wurde, was potenziell die Ausführung von Schadcode ermöglichen kann.

Die betroffenen Komponenten innerhalb der Browser-Architektur umfassen wesentliche Grafik- und Benutzeroberflächen-Frameworks. Konkret wurden die Use-after-free-Fehler in den Bereichen WebGL, Aura, Skia und Views identifiziert. Die sechste als kritisch eingestufte Sicherheitslücke betrifft einen sogenannten Out-of-bounds Write-Fehler in ANGLE. Dabei handelt es sich um eine Komponente, die für die Übersetzung von Grafikanweisungen zuständig ist. Ein solcher Fehler erlaubt es, Daten außerhalb der Grenzen eines reservierten Speicherbereichs zu schreiben, was ebenfalls ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.

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Umfangreiche Maßnahmen zur Speichersicherheit

Neben den explizit genannten kritischen Lücken umfasst das Software-Update Maßnahmen gegen insgesamt 41 Schwachstellen, die entweder als kritisch oder als hochriskant eingestuft wurden. Ein wesentlicher Teil der Korrekturen entfällt dabei auf die allgemeine Speichersicherheit des Browsers.

Google gab bekannt, dass im Rahmen der Aktualisierung über zwei Dutzend Memory-Safety-Bugs behoben wurden. Insgesamt beläuft sich die Zahl der korrigierten Fehler in diesem Bereich auf mehr als 25. Solche Fehler gelten in der Softwareentwicklung als besonders problematisch, da sie häufig die Grundlage für komplexe Cyberangriffe bilden. Durch die Beseitigung dieser Memory-Safety-Bugs soll die Stabilität und die Widerstandsfähigkeit des Browsers gegen Ausnutzungsversuche signifikant erhöht werden.

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Das Update steht ab sofort für die Betriebssysteme Windows, macOS und Linux zur Verfügung. Nutzer sollten die Aktualisierung zeitnah durchführen, um die Sicherheit ihrer Systeme gegen die adressierten Schwachstellen zu gewährleisten.

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