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Chronische Schmerzen: MRT zeigt strukturelle Veränderungen im Gehirn

Veröffentlicht am: 13.09.2026 um 00:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine MRT-Studie findet bei langjährigen Schmerzpatienten unterschiedliche Faltungen der Großhirnrinde; die Bedeutung der Befunde bleibt offen.

Chronische Schmerzen: MRT zeigt veränderte Gehirnstruktur
Ein leerer, modern ausgestatteter medizinischer Untersuchungsraum mit einem MRT-Gerät in einer ruhigen, klinischen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Die Untersuchung struktureller Veränderungen im Gehirn bei langjährigen Schmerzpatienten liefert neue Ansätze für das Verständnis chronischer Beschwerden.

Eine in der Fachzeitschrift NeuroImage Clinical veröffentlichte Studie, über die im September 2026 berichtet wurde, verglich 30 Menschen mit chronischen primären Schmerzen mit einer Kontrollgruppe von 30 gesunden Probanden. Die Betroffenen litten im Durchschnitt seit 13,6 Jahren unter Schmerzen, wobei zwei Drittel der Teilnehmenden die Diagnose Fibromyalgie aufwiesen.

Mithilfe von Magnetresonanztomografie (MRT) stellten die Forscher fest, dass die Großhirnrinde bei den Schmerzpatienten im linken vorderen Bereich stärker gefaltet war. Im Gegensatz dazu wies die rechte Gehirnhälfte weniger tiefe Furchen auf. Ob diese anatomischen Abweichungen die Ursache oder eine Folge der langjährigen Schmerzbelastung sind, ließen die Autoren der Studie offen.

Belastungssteuerung im Profisport am Beispiel Jamal Musiala

Die Herausforderungen bei der Rückkehr in den Leistungssport nach schweren Verletzungen und neurologischen Beeinträchtigungen zeigen sich exemplarisch beim FC Bayern München. Der Nationalspieler Jamal Musiala absolvierte beim 5:0-Sieg gegen FK Bodø/Glimt im Auftakt der Champions League seinen ersten Startelfeinsatz seit Mai.

Der Offensivspieler, der im Sommer 2025 während der Klub-WM einen Beinbruch erlitten hatte, erzielte in der 47. Minute den Führungstreffer und wurde planmäßig nach etwa 65 Minuten ausgewechselt.

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Neben der orthopädischen Rehabilitation stand die Behandlung einer neurologischen Dysfunktion im Fokus. Musiala hatte in zwei Testspielen Zusammenbrüche in Form von Absencen erlitten. Laut Berichten vom September 2026 wurde seine Medikation nach vorübergehenden Reduktionen und damit verbundenen Nebenwirkungen korrigiert.

Max Eberl betonte in diesem Zusammenhang, dass die Medikation nun gut eingestellt sei und Aussetzer nahezu ausgeschlossen werden könnten. Trainer Vincent Kompany unterstrich, dass der Einsatz kein Geschenk gewesen sei, sondern auf Trainingsleistungen basiere. Für den Fall eines erneuten Kollapses seien die Mitspieler geschult, um Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Mediziner einzuleiten.

Prävention und Leitlinien bei chronischen Erkrankungen

Chronische Erkrankungen stellen auch die breite Bevölkerung vor erhebliche Hürden. Weltweit sind laut Studien 1,2 Milliarden Menschen von chronischer Migräne betroffen, was etwa 2 % der Weltbevölkerung entspricht. In Deutschland leiden täglich zirka 900.000 Menschen an Symptomen, davon 100.000 unter schwersten Verläufen.

Eine Chronifizierung wird definiert, wenn an mehr als 15 Tagen pro Monat über einen Zeitraum von drei Monaten Schmerzattacken auftreten, die jeweils 4 bis 72 Stunden andauern können. Dies führt allein in Deutschland zu einem Ausfall von 32 Millionen Arbeitstagen.

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Für physische Instabilitäten, wie etwa im Schulterbereich, geben aktuelle Leitlinien (BESS 2026) klare Rehabilitationsphasen vor. Nach einer operativen Versorgung von Bankart-Läsionen, die bei 84 bis 97 % der vorderen Luxationen auftreten, wird eine Rückkehr zum Sport frühestens nach 12 Wochen empfohlen. Eine erste Durchbewegung erfolgt dabei meist erst nach sechs Wochen.

Bewegungsempfehlungen und Risikofaktoren im Alter

Die Bedeutung von moderater Bewegung wird durch eine Auswertung der UK Biobank unter 64.743 Teilnehmern unterstrichen. Die Untersuchung der Monash University und der University of Sydney ergab, dass das Risiko eines vorzeitigen Todes durch das Gehtempo um bis zu 43 % gesenkt werden kann. Dabei erwies sich das Ziel von 10.000 Schritten als Marketing-Mythos; ein schnelles Tempo zeigte bereits bei weniger als 5.000 Schritten deutliche Effekte.

Gleichzeitig belegt eine RKI-Studie, die den Zeitraum vom Frühjahr 2021 bis zum Frühjahr 2023 abdeckt, erhebliche Defizite in der Altersgruppe ab 65 Jahren. Demnach bewegen sich 78 % der Senioren zu wenig, und 83 % weisen mindestens zwei gesundheitliche Risikofaktoren auf. Nur 2 % der Befragten waren vollkommen risikofrei.

Experten wie Prof. Dr. Volker Schächinger warnen zudem vor verfrühtem Sport nach Infekten. Nach einer Herzmuskelentzündung wird ein strikter Sportverzicht von sechs Monaten empfohlen, um schwerwiegende Folgen wie Herzrhythmusstörungen oder den plötzlichen Herztod zu vermeiden.

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