CIMB-Banking: Passwort-Freigabe endet am 19. September
Veröffentlicht am: 04.09.2026 um 00:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Finanzinstitut CIMB führt eine umfassende Aktualisierung seiner Sicherheitssysteme für das digitale Banking ein. Wie aus einem Bericht vom 03. September 2026 hervorgeht, wird die Bank die Verifizierung von Online-Transaktionen ab dem 19. September 2026 grundlegend umstellen. Betroffen von dieser Neuerung sind alle Kunden, die Überweisungen oder Zahlungen über das Portal CIMB Clicks Web sowie auf externen Händlerseiten vornehmen.
Abschied von der klassischen Passwort-Freigabe
Mit der Umstellung am 19. September 2026 entfällt laut Unternehmensangaben die bisherige Möglichkeit, Transaktionen mittels einer herkömmlichen Passwort-Freigabe zu autorisieren. Diese Methode wird vollständig durch das System SecureTAC ersetzt.
Die Bank reagiert damit auf die steigenden Anforderungen an die Sicherheit im digitalen Zahlungsverkehr. Durch die verpflichtende Einführung von SecureTAC soll der Schutz vor unbefugten Zugriffen bei Online-Geschäften maßgeblich verstärkt werden.
Biometrie und Geräte-Passcodes als neue Standards
Die neue Sicherheitsrichtlinie sieht vor, dass Kunden ihre Transaktionen künftig ausschließlich über die SecureTAC-Funktion verifizieren. Dabei stehen zwei primäre Authentifizierungsmethoden zur Auswahl: die Nutzung biometrischer Daten – etwa per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung – sowie die Eingabe eines gerätespezifischen Passcodes.
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Diese Verifizierungsschritte werden direkt über das mobile Endgerät des Nutzers durchgeführt, das mit dem Bankkonto verknüpft ist. Damit folgt das Institut dem Branchentrend, statische Sicherheitsmerkmale durch dynamische und hardwaregebundene Verfahren zu ersetzen.
Betroffene Dienste und Auswirkungen für Kunden
Die verpflichtende Nutzung von Biometrie oder Passcodes über SecureTAC gilt für alle Online-Transaktionen, die über die Weboberfläche von CIMB Clicks abgewickelt werden. Ebenso sind Zahlungen auf Händlerseiten betroffen, bei denen das System zur Autorisierung zum Einsatz kommt.
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Kunden, die diese Dienste nutzen, müssen sicherstellen, dass sie die entsprechenden Sicherheitsfunktionen auf ihren Geräten aktiviert haben. Da die Passwort-Freigabe ab dem genannten Stichtag im September nicht mehr unterstützt wird, ist die Einrichtung der neuen Verifizierungsmethoden Voraussetzung für einen weiterhin reibungslosen Ablauf von Online-Zahlungen. Die Maßnahme betrifft den gesamten Kundenstamm der Bank, der digitale Transaktionen über die genannten Kanäle durchführt.
