Create My Widget: Gemini erstellt personalisierte Dashboards per Sprache
Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 20:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Technologieriese Google treibt die Verzahnung von künstlicher Intelligenz und Produktivität weiter voran. Aktuelle Berichte und Veröffentlichungen beschreiben neue Funktionen innerhalb von Google Drive sowie die Einführung der App „Create My Widget“, die personalisierte Dashboards ermöglicht.
Das Unternehmen setzt dabei verstärkt auf generative KI, um die Benutzeroberflächen auf Smartphones und der neuen Gerätekategorie der Googlebooks zu individualisieren.
Personalisierung durch generative Gemini-Widgets
Die Anwendung „Create My Widget“ wurde bereits im Play Store gelistet und stellt einen zentralen Baustein der neuen Personalisierungsstrategie dar. Nutzer können dabei Widgets in natürlicher Sprache beschreiben, woraufhin das KI-Modell Gemini entsprechende Entwürfe generiert. Diese können vor der Platzierung auf dem Homescreen bearbeitet werden. Technisch basiert die App auf der Version 1.27.983746769.0-desktop_release und trägt den Paketnamen com.google.android.apps.yourwidget.
Der Funktionsumfang umfasst verschiedene Kategorien wie Meteorologie, Sport, Finanzen, Alltagsroutinen und Reiseinformationen. So lassen sich beispielsweise kombinierte Dashboards erstellen, die gleichzeitig auf Gmail-Daten und Kalendereinträge zugreifen oder Countdown-Funktionen und Wetterwarnungen anzeigen.
Für die grafische Umsetzung nutzt Google die sogenannten Expressive Shapes aus dem Designsystem Material 3. Während die App laut Berichten von Ende September 2026 zunächst für die neue Hardware-Klasse der Googlebooks optimiert ist, bestätigte Manager Alexander Kuscher in einem Fachinterview, dass eine Ausweitung auf Smartphones und Tablets vorgesehen ist.
Googlebooks als neue Hardware-Plattform
Zeitgleich mit den Software-Neuerungen bereitet Google den Marktstart der Googlebooks vor. In den USA ist die Vorbestellungsphase bereits am 21. September 2026 angelaufen, während der Verkaufsstart in Deutschland für den 5. Oktober vorgesehen ist. Die Geräte werden von Partnern wie Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo gefertigt.
Wer sich mit der digitalen Terminverwaltung befasst, möchte oft das Koordinationschaos im Alltag beenden. Ein kostenloser PDF-Report enthüllt, wie Sie mit geteilten Kalendern Zeit und Nerven sparen. Kostenlosen Ratgeber zur effizienten Terminplanung sichern
Die Preisspanne beginnt bei 899 US-Dollar für das Acer Googlebook 14, das mit einem Intel Core Ultra 5 Prozessor und einem OLED-Display ausgestattet ist. Das XPS Googlebook von Dell startet bei 999 US-Dollar und nutzt den Snapdragon X Elite Prozessor.
Die Hardware-Spezifikationen sehen mindestens 16 GB Arbeitsspeicher vor, wobei einige Modelle bis zu 32 GB bieten. Die Akkulaufzeit wird je nach Modell mit bis zu 19 Stunden angegeben.
Ein wesentliches Verkaufsargument ist die Beigabe von 12 Monaten Google AI Pro im Wert von etwa 240 US-Dollar, was unter anderem 5 TB Cloud-Speicher beinhaltet. Funktionen wie Magic Pointer, Rambler und Create My Widget sollen auch nach Ablauf des Abonnements dauerhaft kostenlos zur Verfügung stehen.
Tiefgreifende Systemintegration und Datennutzung
Die neue Geräteklasse zielt laut Unternehmensangaben auf das breite Spektrum der Android-Nutzer ab. Um den vollen Funktionsumfang der Integration zu nutzen, ist auf dem verbundenen Smartphone Android 17 oder neuer erforderlich. Funktionen wie „Continue On“ ermöglichen es, eine angefangene E-Mail vom Smartphone direkt auf dem Laptop weiterzuführen.
Die zunehmende Vernetzung von Geräten macht einen umfassenden Schutz vor Datenmissbrauch und Viren unerlässlich. Dieser gratis PDF-Ratgeber zeigt 5 einfache Schritte zur Absicherung, die jeder Nutzer sofort umsetzen kann. 5 Schutzmaßnahmen für Ihr Gerät jetzt entdecken
In Demonstrationen auf dem Snapdragon Summit im September 2026 wurde zudem gezeigt, wie über „Cast My Apps“ Smartphone-Anwendungen wie der Kalender direkt auf dem Googlebook geöffnet werden können, ohne dass eine lokale Installation auf dem Rechner notwendig ist.
Ein Fokus liegt zudem auf der lokalen Verarbeitung von Daten. Der Senior Director Alexander Kuscher betonte in einem Branchenpodcast, dass Funktionen wie die Element-Erkennung des Magic Pointers lokal auf der Neural Processing Unit (NPU) ausgeführt werden. Es würden keine Screenshots oder Telemetriedaten ungefragt in die Cloud geladen.
Erst bei einer expliziten Aktion des Nutzers erfolge eine Datenübertragung an die Gemini-Cloud. Parallel dazu entwickelt Google für Android 16 einen Editor für Widgets, der codefreie Anpassungen von Schriftgewichten, Farbverläufen und Echtzeitdaten-Verknüpfungen erlaubt. Damit soll die Erstellung hochpräziser Widgets für alle Nutzergruppen zugänglich gemacht werden.
