Social Media, Jugendliche

Wer 2026 nicht auf TikTok ist, gefÀhrdet seine Zukunft / WÀhrend fast ein Drittel der Jugendlichen auf TikTok nach Lehrstellen sucht, ignorieren 96 Prozent der Betriebe die Plattform

03.01.2026 - 06:00:00 | presseportal.de

Dachau - Eine neue Diskrepanz bedroht den Ausbildungsmarkt

Wer 2026 nicht auf TikTok ist, gefÀhrdet seine Zukunft / WÀhrend fast ein Drittel der Jugendlichen auf TikTok nach Lehrstellen sucht, ignorieren 96 Prozent der Betriebe die Plattform - Foto: presseportal.de
Wer 2026 nicht auf TikTok ist, gefÀhrdet seine Zukunft / WÀhrend fast ein Drittel der Jugendlichen auf TikTok nach Lehrstellen sucht, ignorieren 96 Prozent der Betriebe die Plattform - Foto: presseportal.de

WĂ€hrend fast ein Drittel der Jugendlichen auf TikTok nach Lehrstellen sucht, ignorieren 96 Prozent der Betriebe die Plattform. Experten warnen: Ohne authentischen Social-Media-Auftritt laufen klassische Recruiting-Kampagnen ins Leere.

Das Azubi-Recruiting steht vor einem strukturellen Wendepunkt. Wer im Jahr 2026 junge Talente gewinnen will, kann sich nicht mehr auf klassische Stellenanzeigen oder halbherzige Social-Media-PrÀsenzen verlassen. Die RealitÀt am Ausbildungsmarkt zeigt eine alarmierende Schere zwischen dem Suchverhalten der Generation Z und den Angeboten der Ausbildungsbetriebe.

Ein Blick auf die Datenlage offenbart den Handlungsbedarf

Laut dem Bertelsmann/IW-Gutachten "Ausbildungsmatch 2024" suchen inzwischen 30 Prozent der Jugendlichen aktiv auf TikTok nach Ausbildungsstellen. Die Reaktion der Wirtschaft darauf ist jedoch ernĂŒchternd - lediglich 4 Prozent der Unternehmen nutzen die Plattform gezielt fĂŒr ihr Ausbildungsmarketing. Zahlen des RKW-Kompetenzzentrums bestĂ€tigen diesen Trend und zeigen auch bei Snapchat eine Ă€hnliche LĂŒcke: 19 Prozent der Jugendlichen nutzen die App zur Orientierung, wĂ€hrend nur 3 bis 4 Prozent der Betriebe dort prĂ€sent sind.

Das Problem der institutionellen Kommunikation

Dass viele Kampagnen trotz hoher Budgets verpuffen, liegt weniger an der Technik als an der Art der Kommunikation. Viele eigene KanĂ€le von Ausbildungsbetrieben werden von der Zielgruppe als reine "Corporate Communication" wahrgenommen. Inhalte wirken oft werblich, schwer bemĂŒht oder ahmen Trends nach, die ihren kulturellen Zenit lĂ€ngst ĂŒberschritten haben.

"Jugendliche haben ein extrem feines GespĂŒr fĂŒr AuthentizitĂ€t", erklĂ€rt Jens Meurer, der als "Mr. Karriere" selbst eine der grĂ¶ĂŸten Communitys fĂŒr SchulabgĂ€nger im deutschsprachigen Raum aufgebaut hat. "Wenn ein Unternehmen versucht, 'cool' zu wirken, aber durch lange interne Abstimmungsprozesse Wochen hinter dem aktuellen Trend liegt, wirkt das nicht nur unfreiwillig komisch, es beschĂ€digt die Arbeitgebermarke. TikTok ist fĂŒr die Gen Z heute das, was frĂŒher die Google-Suche war - wer auf TikTok nicht in ihrer Sprache stattfindet, existiert in ihrer Wahrnehmung schlichtweg nicht."

Karriere-Influencer als strategische BrĂŒcke

Die Lösung liegt in einer Abkehr vom reinen Sender-EmpfĂ€nger-Modell hin zu einer Strategie, die Sichtbarkeit organisch in den Alltag der Zielgruppe integriert. Hier fungieren sogenannte Karriere-Influencer als notwendige Übersetzer. Sie erklĂ€ren Berufsbilder und Arbeitswelten aus einer unabhĂ€ngigen Perspektive und schaffen dort NĂ€he und Vertrauen, wo klassische HochglanzbroschĂŒren an GlaubwĂŒrdigkeit verlieren.

Die grĂ¶ĂŸte Hebelwirkung entsteht dabei in der Kombination aus Influencer-Marketing und datenbasiertem Social Recruiting. WĂ€hrend Influencer wie "Mr. Karriere" oder "Ms. Karriere" die Aufmerksamkeit bĂŒndeln, sorgen im Hintergrund gezielte Performance-Maßnahmen fĂŒr messbare Klicks und strukturierte BewerbungseingĂ€nge.

Messbare Erfolge statt Gießkannenprinzip

Dass dieser Ansatz funktioniert, belegen die Zahlen der Dachauer Social-Media-Agentur "Good News Company", die Ausbildungsbetriebe und Hochschulen bei genau dieser Transformation begleitet. Im Jahr 2025 veröffentlichte die Agentur ĂŒber 100 Social-Media-Videos fĂŒr Ausbildungsbetriebe, öffentliche Arbeitgeber und Hochschulen. Das Ergebnis: Pro Video wurden durchschnittlich 80.000 Views erzielt. Insgesamt wirkte die Agentur an ĂŒber 1.000 Videoformaten mit.

"Viele Azubi-Kampagnen scheitern nicht am Budget, sondern an einer eindimensionalen Denkweise", analysiert Ante Pavic, Creative Director der Good News Company. "Wir sehen in den Daten ganz klar: Junge Menschen wollen verstehen, wie sich Ausbildung anfĂŒhlt. Das gelingt nur, wenn Inhalte glaubwĂŒrdig vermittelt und ĂŒber mehrere Touchpoints hinweg ausgespielt werden. Wer 2026 noch glaubt, ohne Influencer-Mechaniken auszukommen, wird den Kampf um die Talente verlieren."

Ausblick 2026

Zu den Auftraggebern der Good News Company zÀhlen namhafte Ausbildungsbetriebe aus Industrie und Handel sowie öffentliche Arbeitgeber und Hochschulen. Der Fokus verschiebt sich dabei zunehmend von punktuellen Kampagnen hin zu einer dauerhaften PrÀsenz ("Always-on"), die den gesamten Entscheidungsprozess der Jugendlichen begleitet - von der ersten Orientierung auf TikTok und Instagram bis zur Unterschrift unter dem Ausbildungsvertrag oder der Immatrikulation.

FĂŒr das Jahr 2026 ist die Marschrichtung klar: Social Recruiting und Karriere-Influencer sind keine GegensĂ€tze, sondern die zwingende Kombination fĂŒr jeden Betrieb, der seine Zukunftssicherung ernst nimmt.

Über die Good News Company

Die Good News Company ist eine Kreativagentur, spezialisiert auf Social-Media-Kampagnen, Influencer-Marketing und datenbasiertes Social Recruiting fĂŒr Ausbildungsbetriebe, Hochschulen und Behörden. Mit ihren Karriere-Influencern erreicht sie tĂ€glich mehrere hunderttausend junge Menschen mit Inhalten rund um Schule, Ausbildung und Berufseinstieg.

Pressekontakt:

Good News Company
Jens Meurer
jens@goodnewscompany.de
www.goodnewscompany.de

Original-Content von: GNC Sales Jens Meurer ĂŒbermittelt durch news aktuell

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