Datenleck, Handynummer

Datenleck: Handynummer von Herzogin Meghan im Internet verbreitet

Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 12:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Nach dem Bekanntwerden von Meghans Mobilnummer wurden die Kinder von der Schule abgemeldet und der staatliche Schutz neu bewertet.

Meghan: Private Handynummer geleakt, Sicherheitsprüfung gestartet
Eine ruhige, leere Wohnstraße in einem britischen Vorort mit einem historischen Eisentor und einer Steinmauer. Illustration mit AI erstellt.

Die private Mobilfunknummer von Herzogin Meghan (45) ist im Internet verbreitet worden, was einen Sicherheitsalarm für die Familie Sussex ausgelöst hat. Berichten zufolge gelangten Informationen aus einer WhatsApp-Gruppe für Eltern an die Öffentlichkeit, nachdem Screenshots der Kommunikation weitergegeben worden waren. Die betroffene Gruppe mit der Bezeichnung „Year 3“ gehört zur Schule ihrer Kinder Archie (7) und Lilibet (5).

Das Datenleck ereignete sich demnach kurz nach dem Beitritt der Herzogin zu der digitalen Elterngruppe. Ein Screenshot, auf dem die private Nummer sichtbar ist, wurde im Anschluss mehrfach geteilt. Dieser Vorfall stellt eine neue Eskalationsstufe in der Sicherheitsdebatte um die Sussex-Familie dar, die erst kürzlich ihren Wohnsitz zurück in das Vereinigte Königreich verlegt hatte.

Schulwechsel nach Sicherheitsbedenken

Im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit den Sicherheitsfragen steht auch der Schulbesuch der Kinder. Archie und Lilibet wurden am 14. September 2026 nach nur zwei Tagen von ihrer britischen Schule abgemeldet. Ein Sprecher bestätigte diesen Schritt und betonte, dass die Entscheidung nach intensiven Gesprächen mit dem Sicherheitsteam der Familie getroffen worden sei. Es handele sich dabei nicht um Kritik an der Schule selbst.

Vielmehr seien logistische Herausforderungen und Sicherheitsrisiken auf dem Schulweg ausschlaggebend gewesen. Statt der ursprünglich kalkulierten 35 Minuten habe die Fahrtzeit im Berufsverkehr bis zu einer Stunde betragen. Während eines dieser Transporte sei zudem der Sicherheitskonvoi der Familie auseinandergerissen worden.

Umfassende staatliche Sicherheitsprüfung eingeleitet

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Die aktuelle Gefährdungslage hat dazu geführt, dass die zuständige Behörde Ravec den Polizeischutz für Prinz Harry und Herzogin Meghan neu bewertet. Erstmals seit dem Jahr 2020 wird dabei auch die spezifische Gefährdung von Meghan in einer staatlich gestützten Risikobewertung berücksichtigt. Die Behörde habe Harry einen sogenannten „full review“, also eine vollständige Überprüfung des Schutzes für ihn und seine Ehefrau, zugesagt.

Im Rahmen dieser neuen Einstufung forderte die Behörde detaillierte Informationen über die Tagesabläufe der Familie an, um eine präzise Risikoanalyse erstellen zu können.

Bereits im Juli hatte der Prinz eine Analyse des Risk Management Board erhalten und fordert weiterhin die Bereitstellung von polizeilichem Schutz ein. Ein Abgeordneter der Labour-Partei wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Familie nach ihrer Rückkehr fast drei Wochen lang ohne staatlichen Schutz gewesen sei.

Hintergrund der Rückkehr

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Die Familie Sussex war Ende August 2026 in das Vereinigte Königreich zurückgekehrt, nachdem sie zuvor sechs Jahre lang in Kalifornien gelebt hatte. König Charles III. stellte angesichts der laufenden Debatten über Sicherheitsvorkehrungen klar, dass das Paar weiterhin als Privatpersonen gelte.

Die Ravec-Behörde beriet bereits in der vergangenen Woche über die erste offizielle Risikobewertung für Herzogin Meghan seit ihrem Rückzug von den royalen Pflichten im Jahr 2020.

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