Demenz-Screening: 6.500 Personen getestet – Termine im Juli
26.06.2026 - 13:54:55 | boerse-global.de
Perfekt für den Einsatz zu Hause.
Unter der Leitung von Prof. Gabriele Wilz testeten Forscher, wie Lieblingslieder Menschen mit Demenz entspannen können. Das Projekt wird vom GKV-Spitzenverband gefördert. Ziel ist es, die emotionale Stabilität der Betroffenen zu stärken und den Pflegealltag zu erleichtern. Nach der erfolgreichen Entwicklungsphase ist eine bundesweite Ausweitung geplant.
Bayerns größtes Demenzregister lädt zum Screening
Parallel setzen Experten verstärkt auf Früherkennung. Das bayerische Register digiDEM Bayern – das größte seiner Art in Deutschland – koordiniert regelmäßige Screeningtage. Seit Sommer 2022 wurden über 6.500 Personen an 247 Testtagen untersucht. Das Register selbst umfasst mehr als 3.500 Teilnehmer.
Für diesen Sommer sind weitere Termine angesetzt: Am 2. Juli in Landshut und am 6. Juli in Lindau. Die kostenfreien Kurztests richten sich an Menschen ab 65 Jahren. Prof. Erika Baum empfiehlt ein Screening besonders bei unerklärlichen Gedächtnislücken oder Terminausfällen. Als Standardinstrument kommt der MoCA-Test zum Einsatz. Unabhängig von einer Diagnose raten Experten zudem zur frühzeitigen Klärung von Vorsorgevollmachten und zu Hörtests.
Zwölf Startups zeigen Pflege-Innovationen in Köln
Wer bei einem Angehörigen unerklärliche Gedächtnislücken bemerkt, sollte zeitnah handeln. Die kostenlosen Screening-Termine im Juli sind eine einfache Möglichkeit zur Früherkennung. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie den MoCA-Test zu Hause durchführen und den Hitzeschutz für Demenzkranke richtig umsetzen. Jetzt kostenlosen Ratgeber anfordern
Die Startup-Szene für digitale Pflegehilfsmittel ist in Bewegung. Beim Innovationsforum der Pflegefortbildung des Westens in Köln präsentierten zwölf Unternehmen ihre Konzepte. Sieger wurde CrewLinQ mit einer Lösung für Echtzeit-Dienstplanung.
Das Spektrum reichte von Robotik (Navel Robotics) über Sensortechnik (SENSEING, SoreAlert) bis zu spezialisierten Plattformen (Carechamp, Hilfsmittel-Held). Auch Cogvis, Momo Medical und PflegeIQ zeigten, wie digitale Assistenzsysteme Sicherheit und Effizienz in der Pflege steigern.
Hitzeschutz: Wenn das Durstgefühl nachlässt
Sommerhitze kann für Demenzkranke gefährlich werden – weil das Durstgefühl nachlässt. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, wie Sie mit einfachen Maßnahmen Überhitzung vermeiden und gleichzeitig von digitalen Pflegehilfsmitteln profitieren. Hitzeschutz-Ratgeber jetzt sichern
Neben digitalen Tools rücken grundlegende Sicherheitsaspekte in den Fokus. Die Alzheimer Forschung Initiative warnt vor hohen Temperaturen. Demenzkranke haben oft ein vermindertes Durstgefühl und eine gestörte Temperaturregulation – das Risiko für Überhitzung steigt.
Die Empfehlung: Getränke sichtbar platzieren und zwischen 10 und 17 Uhr in kühlen Räumen bleiben. Auch Medikamente und ein ausgeprägter Bewegungsdrang müssen berücksichtigt werden. Diese analogen Vorsorgemaßnahmen ergänzen die digitalen Möglichkeiten – für eine ganzheitliche Versorgung.
