Ebola-Patient in Charité sehr geschwÀcht, nicht kritisch
22.05.2026 - 11:28:19 | dpa.deDer US-amerikanische Ebola-Patient in der Berliner CharitĂ© ist nach Angaben des UniversitĂ€tsklinikums zwar sehr geschwĂ€cht, aber aktuell in keinem kritischen Zustand. «Bei dem Patienten wurde das Bundibugyo-Virus, eine Art des Ebolavirus, mit einem PCR-Test eindeutig nachgewiesen», teilte die CharitĂ© mit. Der Mann zeige deutliche Krankheitssymptome, benötige jedoch derzeit keine intensivmedizinischen MaĂnahmen oder Organersatzverfahren. «Da sich der Verlauf der Erkrankung aber Ă€ndern kann, wird er weiterhin engmaschig ĂŒberwacht und behandelt.»
Die Ehefrau und die vier Kinder des Patienten, die als Hochrisikokontakte eingestuft werden, sind den Angaben nach aktuell symptomfrei und befinden sich in einem getrennten Teil der Station in QuarantÀne. «In einem ersten PCR-Test konnte keine Ebolavirus-Infektion nachgewiesen werden», so die Charité.
Kinder wollten sofort ihren Vater sehen
Der US-amerikanische Arzt war in der Nacht zu Mittwoch in der Berliner Charité aufgenommen, Ehefrau und Kinder trafen eine Nacht spÀter dort ein. Hintergrund war ein entsprechendes Hilfeersuchen der US-Behörden.
Ein Foto zeigt zwei Kinder, wie sie durch ein Fenster zu ihrem Vater blicken. Nach der Ankunft wollten zwei der Kinder unmittelbar ihren Vater sehen, erklĂ€rte die CharitĂ©. Um das möglich zu machen, hĂ€tten die Ărztinnen und Ărzte eine Bank vor das Isolationszimmer geschoben. GrundsĂ€tzlich laufe die Kommunikation miteinander aber innerhalb der Station ĂŒber Sprechanlagen.
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