USA, Computer

Tesla will nach Problemen Türmechanismus ändern

18.09.2025 - 06:50:05 | dpa.de

Die elektrischen Türöffner bei Tesla sorgen schon seit Jahren für Kritik: Fällt die Stromversorgung aus, müssen Insassen mechanische Hebel oder Seile finden. Jetzt wird an neuer Technik gearbeitet.

Der Türmechanismus der Teslas wird elektrisch ausgelöst. (Archivbild) - Foto: Mike Stewart/AP/dpa
Der Türmechanismus der Teslas wird elektrisch ausgelöst. (Archivbild) - Foto: Mike Stewart/AP/dpa

Tesla will nach Kritik und Behörden-Untersuchungen dafür sorgen, dass sich die Türschlösser der Elektroautos in Notsituationen leichter öffnen lassen. Die Idee, die elektronische und die mechanische Schließtechnik an einem Knopf zu kombinieren, «ergibt eine Menge Sinn», sagte Teslas Chefdesigner Franz von Holzhausen in einem Podcast des Finanzdienstes Bloomberg. Damit könnten Türen von Insassen «in Panik-Situationen» intuitiver geöffnet werden, erklärte er. «Das ist etwas, woran wir arbeiten.»

Tesla entschied sich beim Design mehrerer millionenfach verkaufter Modelle für versenkbare Türgriffe außen und einen Knopf zur Öffnung innen. Die Türen werden unter normalen Umständen elektrisch geöffnet. Fällt die Stromversorgung jedoch zum Beispiel bei einem Unfall aus, müssen Insassen mechanische Türöffner wie Hebel oder Seile finden und betätigen. Von Modell zu Modell unterschiedlich können sie sich hinter Türverkleidungen oder unterhalb von Sitzen befinden. Helfer bei mehreren Unfällen mit Fahrzeugbränden berichteten von Problemen, zu den Insassen zu kommen.

Untersuchung in den USA

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA leitete diese Woche eine Untersuchung zu Problemen mit Türschlössern bei Teslas Kompakt-SUV Model Y des Modelljahres 2021 ein. Es geht zum Beispiel um Situationen, in denen Eltern nach der Ankunft am Zielort ausstiegen - und dann die Türen nicht öffnen konnten, um Kinder vom Rücksitz zu holen. In vier der neun Fälle in der Untersuchung schlugen sie die Scheiben ein. 

Nach ersten Erkenntnissen der Behörde war der Auslöser der Probleme, dass die Türschlösser keinen Strom bekamen. Um sie von außen zu öffnen, muss laut Benutzerhandbuch 12-Volt-Strom aus einer externen Quelle an zwei bestimmten Stellen angeschlossen werden, wie die NHTSA betonte. Teslas haben einen separaten Stromkreislauf mit eigener Batterie für Fenster, Türen und den Touchscreen.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
wissenschaft | 68197561 |

Weitere Meldungen

Tech-Allianz startet Gegenentwurf zu Microsoft Office. Was Nutzer jetzt testen können – und warum das Projekt politisch brisant ist. Kompatibel, sicher und made in Europe: Die neue Office-Alternative verspricht Unabhängigkeit von US-Konzern Microsoft. (Wissenschaft, 27.03.2026 - 14:00) weiterlesen...

Gericht blockiert Pentagon-Vorgehen gegen KI-Firma Anthropic. Ein Gericht stoppt das Vorgehen des Ministeriums. Die KI-Firma Anthropic verbot die Nutzung ihrer Technik für autonome Waffen und Massenüberwachung – und wurde für das Pentagon zum Gegner. (Ausland, 27.03.2026 - 03:21) weiterlesen...

Musks X scheitert mit Klage gegen abtrünnige Werbekunden Kann man Werbekunden verklagen, weil sie keine Anzeigen mehr schalten wollen? Elon Musk versuchte es - und musste eine Niederlage einstecken. (Wissenschaft, 27.03.2026 - 02:31) weiterlesen...

US-Geschworene: Meta und YouTube warnten nicht vor Risiken. Geschworene in Los Angeles sprachen ihr einen Millionenbetrag zu. Eine junge Frau warf Online-Plattformen in einer US-Klage vor, deren Dienste machten süchtig. (Wissenschaft, 25.03.2026 - 20:41) weiterlesen...

US-Geschworene: Meta und YouTube warnten nicht über Risiken. Geschworene in Los Angeles sprachen ihr einen Millionenbetrag zu. Eine junge Frau warf Online-Plattformen in einer US-Klage vor, deren Dienste machten süchtig. (Wissenschaft, 25.03.2026 - 19:46) weiterlesen...

US-Geschworene: Meta und Youtube warnten nicht über Risiken. Geschworene in Los Angeles sprachen ihr einen Millionenbetrag zu. Eine junge Frau warf Online-Plattformen in einer US-Klage vor, deren Dienste machten süchtig. (Wissenschaft, 25.03.2026 - 19:01) weiterlesen...