Esa, FrachtgefÀhrt

Esa will neues FrachtgefÀhrt zur ISS bringen

06.11.2023 - 19:53:25 | dpa.de

Die Esa will bis 2028 ein europĂ€isches Raumschiff fĂŒr Frachttransporte zur ISS entwickeln lassen. Doch es gibt auch PlĂ€ne fĂŒr die bemannte Raumfahrt.

«Das bringt Europa auf einen sehr guten Weg fĂŒr die Weltraumerkundung»: Esa-Chef Josef Aschbacher. - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
«Das bringt Europa auf einen sehr guten Weg fĂŒr die Weltraumerkundung»: Esa-Chef Josef Aschbacher. - Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die europĂ€ische Raumfahrtagentur Esa will bis 2028 ein europĂ€isches Raumfahrzeug entwickeln lassen, das Fracht zur Internationalen Raumstation ISS und zurĂŒck zur Erde bringen kann.

Auf dem Weltraumgipfel der Esa im spanischen Sevilla brachten die Esa-LĂ€nder dafĂŒr einen Wettbewerb zwischen europĂ€ischen Unternehmen auf den Weg. Das GefĂ€hrt könnte spĂ€ter fĂŒr die bemannte Raumfahrt weiterentwickelt werden und auch andere Ziele anfliegen, wenn die LĂ€nder dies wollten, hieß es von der Esa. Die Nasa kann durch Partnerschaften mit den Firmen SpaceX und Northrop Grumman bereits Fracht zur ISS nachliefern und zurĂŒck zur Erde bringen.

Esa-Chef Josef Aschbacher sprach von einer sehr wichtigen Entscheidung. «Das bringt Europa auf einen sehr guten Weg fĂŒr die Weltraumerkundung.»

Aschbacher sieht fĂŒr Europa eine Chance, kommerziellen Anbietern kĂŒnftig den Transport von Fracht anzubieten. Dadurch könnte sich im Austausch etwa die Nutzung zukĂŒnftiger kommerzieller Raumstationen und der Flug von Astronauten dorthin ergeben, wie es in einem Schreiben hieß. Die theoretische Möglichkeit zur Weiterentwicklung des Raumfahrzeugs fĂŒr die bemannte Raumfahrt passt zudem in die BemĂŒhungen der Esa um einen autonomen Zugang zum All.

Die Esa will auch einen Wettbewerb fĂŒr neue TrĂ€gerraketen ausrufen. Man mĂŒsse die Art Ă€ndern, wie Raketen beschafft wĂŒrden und sei dicht an einem Paradigmenwechsel hin zu einem Wettbewerbsmodel, sagte Aschbacher.

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