Grippe, Influenza

Die Grippewelle rollt - Ist noch genug Impfstoff verfĂŒgbar?

18.12.2025 - 11:25:30 | dpa.de

Die Zahl der GrippefĂ€lle hat sich innerhalb einer Woche etwa verdoppelt. Regional gab es zuletzt Berichte ĂŒber knapp werdenden Impfstoff. Kann man sich noch schĂŒtzen lassen?

  • Die jĂ€hrliche Grippewelle nimmt langsam Fahrt auf. (Symbolbild) - Foto: Christina Sabrowsky/dpa/dpa-tmn
    Die jÀhrliche Grippewelle nimmt langsam Fahrt auf. (Symbolbild) - Foto: Christina Sabrowsky/dpa/dpa-tmn
  • Regional wurde zuletzt der Grippe-Impfstoff knapper. (Archivbild) - Foto: Fabian Sommer/dpa
    Regional wurde zuletzt der Grippe-Impfstoff knapper. (Archivbild) - Foto: Fabian Sommer/dpa
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Beim Grippe-Impfstoff gibt es nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) derzeit bundesweit betrachtet keine Mangelsituation. Es gebe zwar Berichte ĂŒber regionale EngpĂ€sse. «Nach aktuellem Kenntnisstand liegen derzeit jedoch keine bestĂ€tigten Hinweise auf eine flĂ€chendeckende Knappheit vor», teilte das Institut mit. 

Es gebe einen engen Austausch mit den Impfstoffherstellern, damit die Versorgung auch im weiteren Verlauf der Saison sichergestellt bleibe. Bislang seien in diesem Jahr rund 18,8 Millionen saisonale Grippe-Impfstoffdosen freigegeben worden.

Aufgrund etwas geringerer Vorbestellungen im Vergleich zur vergangenen Saison hĂ€tten die Impfstoffhersteller fĂŒr den deutschen Markt weniger Impfstoff produziert. Daher seien bereits «außerordentlich viele Abverkaufsmeldungen» der Hersteller beim Paul-Ehrlich-Institut eingegangen. Ein Abverkauf bedeutet, dass der Hersteller die aufgrund der Vorbestellungen produzierten Impfstoffmengen, inklusive einer einkalkulierten Reserve, in den Markt gegeben hat.

RKI-Bericht: Rund 7,1 Millionen Atemwegserkrankungen

Die Zahl akuter Atemwegserkrankungen wie Influenza und Covid-19 bleibt dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge auf hohem Niveau. FĂŒr die Woche vom 8. bis 14. Dezember geht das RKI von etwa 7,1 Millionen Erkrankungen aus, unabhĂ€ngig von einem Arztbesuch. Die Zahl ĂŒbermittelter Influenza-FĂ€lle stieg demnach deutlich: Sie verdoppelte sich im Vergleich zur Vorwoche etwa. HauptsĂ€chlich wurden weiterhin Influenza A(H3N2)- und A(H1N1)pdm09-Viren nachgewiesen.

Sofern noch nicht geschehen, empfiehlt das RKI Risikogruppen, die Grippe-Impfung nachzuholen. Die StÀndige Impfkommission (Stiko) rÀt unter anderem Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranken, Schwangeren, Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen sowie medizinischem Personal zur Impfung.

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