DLRG ruft zur Mithilfe auf: Online-Kampagne zielt auf VerstÀrkung
10.09.2024 - 11:25:49Zunehmende BĂ€derschlieĂungen und der Mangel an AusbildungskrĂ€ften fĂŒhren zu teilweise jahrelangen Wartezeiten bei den Schwimmkursen. Dies hat zur Folge, dass die Zahl schwimmfĂ€higer Kinder abnimmt. Vogt: "Die Kinder, die heute nicht richtig schwimmen lernen, sind ihr Leben lang am und im Wasser gefĂ€hrdet." Um das zu verhindern, will die DLRG zum Ende der Badesaison verstĂ€rkt neue Menschen fĂŒr das Ehrenamt gewinnen. "Der Herbst und Winter sind entscheidende Phasen fĂŒr die Schwimmausbildung. In dieser Zeit schaffen wir die Basis fĂŒr eine sichere Badesaison im nĂ€chsten Jahr", betont Ute Vogt.
Die aktuellen Zahlen von TodesfÀllen im Wasser unterstreichen die Dringlichkeit, das Angebot der Schwimmausbildung langfristig zu stÀrken: Bis zum 31. Juli 2024 verzeichnete die DLRG bereits 253 ertrunkene Menschen in Deutschland - ein Anstieg von 35 FÀllen im Vergleich zum Vorjahr, viele davon Nichtschwimmer.
Engagieren und mitmachen
Im Fokus der Kampagne, die die DLRG vor allem ĂŒber die sozialen Medien ausspielt, stehen Nichtschwimmer. In dem Aufruf zeigt die DLRG erfolgreiche Charaktere, die nicht schwimmen können. "Um dies visuell zu verdeutlichen, haben wir ihnen auf den Motiven symbolisch SchwimmflĂŒgel angezogen. Es gibt kein treffenderes Bild, um das Thema Nichtschwimmer zu vermitteln", erklĂ€rt der Leiter der DLRG Verbandskommunikation Frank Villmow.
Ziel der Kampagne ist es, Menschen zu motivieren, sich aktiv zu engagieren und somit einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit im, am und auf dem Wasser zu leisten. In den sozialen Netzwerken ruft die Kampagne dazu auf, eigene Geschichten rund um das Thema Schwimmen lernen zu teilen. Interessierte finden auf der Internetseite zur Aktion weitere Informationen und ĂŒber eine Postleitzahlensuche DLRG Ortsgruppen in ihrer nĂ€heren Umgebung: dlrg.de/mitmachergesucht.
Ăber die DLRG
Die DLRG als private Wasserrettungsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. HierfĂŒr klĂ€ren ihre ehrenamtlich Aktiven ĂŒber Wassergefahren auf, bringen Menschen das Schwimmen bei und bilden sie im Rettungsschwimmen aus. Zudem wachen fast 49.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer jĂ€hrlich 2,7 Millionen Stunden ĂŒber die Sicherheit von BadegĂ€sten und Wassersportlern. Sie engagieren sich darĂŒber hinaus in der örtlichen Gefahrenabwehr und bilden Einheiten der rund 100 DLRG WasserrettungszĂŒge fĂŒr den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die DLRG zĂ€hlt derzeit ĂŒber 600.000 Mitglieder. Mehr als 1,3 Millionen Förderinnen und Förderer unterstĂŒtzen die lebensrettende Arbeit mit Spenden. Schirmherr ist BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier.
Pressekontakt:
Martin Holzhause
Leiter DLRG Pressestelle
Telefon: 05723 955 442
Mobil: 0162 175 12 04
E-Mail: [email protected]
Original-Content von: DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft ĂŒbermittelt durch news aktuell


