DLSS, NVIDIA

DLSS 5: NVIDIA bereitet Neural-Rendering-Revolution für Herbst vor

27.05.2026 - 11:30:43 | boerse-global.de

NVIDIA-Treiber verrät DLSS 5 mit neuronalem Rendering für Herbst 2026. Neue Technologie soll fotorealistische 4K-Grafik ermöglichen.

DLSS 5: NVIDIA bereitet Neural-Rendering-Revolution für Herbst vor - Foto: über boerse-global.de
DLSS 5: NVIDIA bereitet Neural-Rendering-Revolution für Herbst vor - Foto: über boerse-global.de

47 WHQL einen versteckten Vorgeschmack auf die nächste Generation seiner KI-gestützten Bildberechnung geliefert. In den Tiefen des Updates fanden Experten Hinweise auf DLSS 5 – eine Technologie, die auf neuronales Rendering setzt und die Grenzen zwischen Berechnung und künstlicher Intelligenz endgültig verschwimmen lassen könnte.

Der Sprung zur Echtzeit-KI-Grafik

Die entdeckten Profile tragen Bezeichnungen wie „DLSS-NR" und „DLSS-NR Streamline" – wobei NR für Neural Rendering steht. Anders als bisherige DLSS-Versionen, die vor allem hochskalierten und Zwischenbilder generierten, soll DLSS 5 komplexe Licht- und Materialberechnungen in Echtzeit durch KI-Modelle ersetzen. Das Ziel: fotorealistische Darstellung in 4K, ohne auf traditionelle Rasterisierung oder Raytracing-Heuristiken angewiesen zu sein.

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Zwar ist die Funktion im aktuellen Treiber noch nicht aktiv – die 933 MB große Datei optimiert zunächst aktuelle Spiele. Doch Analysten rechnen mit einem offiziellen Start im Herbst 2026. Die Technologie dürfte dann ein Flaggschiff-Feature der Blackwell-Architektur werden und voraussichtlich den RTX-50-Serien vorbehalten bleiben.

Eine Reihe von Spielen steht bereits im Verdacht, DLSS 5 zu unterstützen: Darunter AION 2, Assassin's Creed Shadows, Hogwarts Legacy und Starfield. Auch Resident Evil Requiem, The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered und Where Winds Meet tauchen in ersten Kompatibilitätslisten auf.

Soforthilfe für aktuelle Spiele

Bis DLSS 5 kommt, liefert der Treiber aber auch handfeste Verbesserungen für die Gegenwart. Optimiert wurde er speziell für den Launch von „007 First Light" am 27. Mai 2026. Der Titel des Entwicklers IO Interactive startet mit DLSS 4.5 Super Resolution und dynamischer Multi-Frame-Generierung.

Die Systemanforderungen zeigen, wohin die Reise geht: Während die Mindestanforderungen noch ältere Karten wie die GTX 1660 erlauben, verlangt die Ultra-Einstellung für 4K bei über 200 Bildern pro Sekunde explizit eine RTX 5080 und 32 Gigabyte RAM. Das dürfte selbst Besitzer aktueller High-End-Systeme zum Nachdenken bringen.

Auch „Helldivers 2" bekommt am 27. Mai ein großes Performance-Update mit dem Titel „Optimizing Liberty". Die Zusammenarbeit von Arrowhead und Nixxes bringt einen ganzen Werkzeugkasten an Skalierungstechnologien: DLSS 4.5, FSR 4.0.3 und XeSS 3.0 für den PC. Konsolenspieler erhalten FSR 3.1 für PS5 und Xbox Series X|S sowie PSSR 1 für die PlayStation 5 Pro. NVIDIA Reflex und AMD Anti-Lag 2 reduzieren zudem die Latenz.

Kleine Gehäuse, große KI-Power

Parallel zu den Treiber-Updates zeigt sich, wie KI-Grafik in kompakte Formate wandert. ASUS stellte am 25. Mai den ROG NUC 16 vor – einen Drei-Liter-Gaming-PC. Angetrieben vom Intel Core Ultra 9 290HX Plus und der NVIDIA RTX 5080 Laptop-GPU liefert das System bis zu 1.334 AI TOPS und ist für DLSS 4.5 ausgelegt. Ein leises Kühlsystem hält die Geräuschemissionen unter 38 Dezibel.

Die Forschung bei NVIDIA selbst kommt ebenfalls rasant voran. NVLabs veröffentlichte diese Woche ein Update für LongLive 2.0, das KI-Videogenerierung effizienter macht. Das NVFP4-Format mit 4-Bit-Gleitkommazahlen ermöglicht eine 2,1-fach schnellere Trainingsgeschwindigkeit und eine 1,8-fache Verbesserung bei der Inferenz – auf Blackwell-Hardware werden 45,7 Bilder pro Sekunde erreicht.

Ein weiteres Forschungsprojekt namens Gated DeltaNet-2 präsentiert ein neues lineares Aufmerksamkeitsmodell mit 1,3 Milliarden Parametern. Es erzielte deutliche Fortschritte bei Reasoning- und Abrufaufgaben und erreicht einen Durchsatz von 36.100 Token pro Sekunde.

Abschied vom alten Kontrollzentrum

Der neue Treiber markiert auch das Ende einer Ära: NVIDIA verabschiedet sich von der NVIDIA Systemsteuerung für GeForce-Nutzer. Deren Funktionen wandern in die vereinheitlichte NVIDIA App, die künftig als zentrale Schnittstelle für Spieloptimierungen und Treibereinstellungen dient.

Zusätzlich unterstützt der Treiber 40 neue G-SYNC-kompatible Monitore und bietet Day-One-Optimierungen für das F1 25: 2026 Season Pack (ab 3. Juni). Der Cloud-Gaming-Dienst GeForce NOW schnürt zudem ein Bundle für „007 First Light" – inklusive 12-monatiger Ultimate-Mitgliedschaft.

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Ausblick: Die Blackwell-Ära steht bevor

Die Spuren im aktuellen Treiber deuten darauf hin, dass der Sprung von DLSS 4.5 auf Version 5 vor allem durch das Neural Rendering definiert wird. Sollte sich das Herbst-Fenster 2026 bestätigen, wird die RTX-50-Serie zum primären Vehikel für diese Revolution.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Spiele wie „007 First Light" die RTX 5080 für Spitzenleistungen voraussetzen. Der Hardware-Übergang läuft – und mit DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 3.0 profitieren Spieler bereits heute von einem breiten Angebot an Skalierungstechnologien, während die visuelle Komplexität weiter steigt.

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