Telekom-Tochter gibt unter Druck DiversitÀts-Programme auf
09.07.2025 - 23:51:47 | dpa.de
Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US gibt unter dem Druck der amerikanischen Regierung ihre DiversitĂ€ts-Initiativen komplett auf. Sie wĂŒrden «nicht nur von Namen her, sondern auch in der Substanz» beendet, hieĂ es in einem Brief an die US-Telekommunikationsaufsicht FCC. T-Mobile US wartet gerade auf die Freigabe der Ăbernahme des Mobilfunk-GeschĂ€fts der Firma UScellular und eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Finanzinvestor KKR.
In den vergangenen Monaten hatte sich bereits gezeigt, dass die FCC (Federal Communications Commission) in der zweiten Amtszeit von PrÀsident Donald Trump solche Transaktionen nur nach dem Verzicht auf DiversitÀts-Programme durchwinkt.
Klare Linie der FCC
So wurde der Deal von T-Mobile US mit dem Kabelnetzbetreiber Lumos im April erst genehmigt, nachdem die Telekom-Tochter einen ersten Schritt zur Aufgabe der DiversitĂ€ts-Initiativen machte. Auch der US-Telekom-Riese Verizon bekam die rund 20 Milliarden Dollar schwere Ăbernahme des Konkurrenten Frontier Communications einen Tag nach der kompletten Streichung solcher Initiativen bewilligt. Der von Trump eingesetzte FCC-Chef Brendan Carr lobte den Schritt von T-Mobile US.
Trump ist auf einem Feldzug gegen Initiativen fĂŒr DiversitĂ€t, Gleichberechtigung und Inklusion. In den USA sind sie unter der AbkĂŒrzung DEI (Diversity, Equity and Inclusion) bekannt. Mit den Programmen sollen benachteiligte Personengruppen gefördert werden - der PrĂ€sident und seine Republikanische Partei behaupten aber, dass dadurch andere diskriminiert wĂŒrden und die Kompetenz leide.
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