Microsoft, NET-Manager

dotnetup: Microsoft startet neuen .NET-Manager zunĂ€chst fĂŒr Linux und macOS

Veröffentlicht am: 18.10.2026 um 16:25 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der neue Manager bĂŒndelt die .NET-Verwaltung, prĂŒft Downloads automatisch und ist zunĂ€chst fĂŒr Linux und macOS verfĂŒgbar.
Ein minimalistisch gestalteter, leerer Arbeitsplatz in einem hellen BĂŒro mit natĂŒrlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat am 15. Oktober 2026 mit dotnetup einen neuen Toolchain Manager fĂŒr das .NET-Ökosystem vorgestellt. Das Werkzeug steht zunĂ€chst als öffentliche Vorabversion fĂŒr Linux und macOS bereit, wĂ€hrend ein erweiterter Ausbau fĂŒr Windows zu einem spĂ€teren Zeitpunkt folgen soll.

Mit der Neuentwicklung zielt das Unternehmen darauf ab, die Installation und Pflege verschiedener Software Development Kits sowie Laufzeitumgebungen grundlegend zu vereinheitlichen.

Benutzerbasierte Verwaltung ohne Administratorrechte

Das neue Werkzeug orientiert sich konzeptionell an etablierten Paket- und Versionsmanagern anderer Entwicklungsplattformen, insbesondere an rustup aus dem Rust-Umfeld sowie nvm fĂŒr Node.js.

Ein wesentlicher Vorteil von dotnetup liegt in der Rechteverwaltung: Die Software installiert und aktualisiert .NET-Komponenten direkt im Benutzerverzeichnis. Dadurch entfĂ€llt fĂŒr Entwickler die Notwendigkeit erweiterter System- oder Administratorrechte bei der Einrichtung lokaler Entwicklungsumgebungen.

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Gleichzeitig löst dotnetup bisherige Skriptlösungen wie dotnet-install.sh ab. Neben einer einheitlichen KommandozeilenoberflĂ€che bringt das Dienstprogramm integrierte SicherheitsprĂŒfungen mit, darunter automatische Signatur- und PrĂŒfsummenkontrollen fĂŒr heruntergeladene Pakete. Die Ersteinrichtung erfolgt ĂŒber ein Skript mittels curl oder irm, woraufhin die Initialisierung ĂŒber den Befehl dotnetup init abgeschlossen wird.

Flexible VersionskanÀle und Projektkonfiguration

In der Handhabung deckt dotnetup unterschiedliche VeröffentlichungsstrĂ€nge ab. Das Tool unterstĂŒtzt stabile Ausgaben ebenso wie Vorabversionen, tĂ€gliche Builds und fest gepinnte Versionen. Zu den ansteuerbaren KanĂ€len zĂ€hlen unter anderem Version 10.0, latest, preview sowie daily.

Entwickler können exakte Build-StĂ€nde dauerhaft fixieren, um konsistente Umgebungen ĂŒber Entwicklerteams hinweg zu gewĂ€hrleisten. Zudem wertet das Werkzeug vorhandene Konfigurationsdateien vom Typ global.json direkt aus und folgt automatisch dem darin definierten SDK-Kanal, um projektbezogen die passende Version bereitzustellen.

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Aktueller Entwicklungsstand und Ausblick

Das Programm befindet sich derzeit in einer öffentlichen Vorschauphase. Bestimmte Funktionsbereiche wie eine Anbindung an den Windows-Paketmanager Winget oder eine eigenstÀndige Verwaltung von Workloads sind gegenwÀrtig noch nicht Bestandteil des Werkzeugs.

Einen konkreten Termin fĂŒr eine finale, als stabil eingestufte Version hat Microsoft bisher nicht bekanntgegeben. WeiterfĂŒhrende technische Details sowie Antworten auf hĂ€ufige Fragen hat der Konzern begleitend in einem Blogbeitrag dokumentiert.

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