DXA-Gerät, KCCG

DXA-Gerät am KCCG: Schulung vermittelt Ganzkörper- und Dual-Hip-Analysen

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 19:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Ein zweitägiger Kurs am KCCG vermittelte Fachkräften spezialisierte DXA-Verfahren für detailliertere Untersuchungen des Skeletts.
Ein heller, steriler Untersuchungsraum in einer modernen Klinik mit minimalistischer Einrichtung und natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Die präzise Bestimmung der Knochendichte spielt bei der frühzeitigen Erkennung und Therapie von Skeletterkrankungen eine zentrale Rolle. Um das volle Potenzial zeitgemäßer Untersuchungsverfahren in der klinischen Praxis auszuschöpfen, kommt der gezielten Schulung des Fachpersonals eine entscheidende Bedeutung zu.

Am Klinischen Zentrum Montenegro (KCCG) rückte diese Entwicklung Ende Oktober 2026 im Rahmen eines zweitägigen Kurses zur fortgeschrittenen Osteodensitometrie in den Fokus. Die Fortbildung wurde vom Zentrum für Wissenschaft des KCCG auf Grundlage des Plans für kontinuierliche medizinische Bildung für das Jahr 2026 und mit Zustimmung des Gesundheitsministeriums veranstaltet.

Erweiterte Funktionsbereiche moderner DXA-Systeme

Im Mittelpunkt der methodischen Vertiefung stand die praktische Nutzung eines modernen DXA-Geräts, das am KCCG im Jahr 2025 angeschafft worden war. Die technologische Ausstattung erlaubt weit mehr als herkömmliche Standarduntersuchungen.

Wie die leitende Schwester Sanja Mini? darlegte, ermöglicht das System neben den etablierten Dichtemessungen auch umfassende Ganzkörperaufnahmen, Untersuchungen für wissenschaftliche Forschungszwecke sowie eine fundierte Beurteilung des Skelettsystems bei Kindern.

Das Spektrum der internen Schulungsinhalte spiegelte diese Bandbreite wider. Vermittelt wurden Kenntnisse zur Vertebromorphometrie, zur Densitometrie des Unterarms sowie zur Durchführung von Ganzkörper- und Dual-Hip-Analysen. Diese spezialisierten Auswertungen liefern behandelnden Ärzten detaillierte Parameter über Knochenstruktur und Frakturrisiken, was insbesondere für die Betreuung von älteren Patientinnen und Patienten mit Osteoporose sowie für komplexe endokrinologische Krankheitsbilder von Relevanz ist.

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Interdisziplinäre Qualifizierung des medizinischen Personals

Durchgeführt wurde das praxisorientierte Fortbildungsprogramm von Radmila Matijevi?, Spezialistin für physikalische Medizin und Rehabilitation mit Schwerpunkt Rheumatologie, sowie Tijana I?in, Fachärztin für Innere Medizin mit Spezialisierung auf Endokrinologie. Beide Dozentinnen sind am Universitätsklinischen Zentrum Vojvodina in Novi Sad tätig.

Das Weiterbildungsangebot richtete sich gezielt an das Personal des Osteodensitometrie-Kabinetts sowie an Fachkräfte der Rheumatologie und Endokrinologie innerhalb der Internen Klinik des KCCG.

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Zu den namentlich genannten Teilnehmenden zählten neben Sanja Mini? auch Suzana Jankovi?, Milena Gar?evi?, Marina Popovi?, ?or?ije Madžgalj, Tijana Rackovi?, Danica La?i? und Kristina Vuksanovi?. Darüber hinaus nahmen Miruna Kuzman, Meliha Zeki? Bibi?, Milan Bogojevi? sowie junge Mediziner in der Facharztausbildung an dem Programm teil.

Die Initiative unterstreicht das Bestreben, hochmoderne medizintechnische Infrastruktur durch kontinuierliche Schulungsprogramme fest in den Versorgungsalltag einzubinden, um diagnostische Standards langfristig zu sichern.

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