Dyson Nurovi R2: Wischroboter mit automatischer Reinigung ab 849 Euro
Veröffentlicht am: 17.09.2026 um 18:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Hersteller Dyson und Tineco bringen neue Saug- und Wischroboter auf den Markt, die durch automatisierte Pflege- und NachfĂŒllsysteme sowie spezialisierte Wischmechaniken die Bodenreinigung im Haushalt effizienter gestalten sollen. Die Neuvorstellungen zeigen eine deutliche Weiterentwicklung bei multifunktionalen Basisstationen, die den manuellen Wartungsaufwand auf ein Minimum reduzieren sollen.
Dysons Nurovi-Reihe mit Zyklonentechnik und Kantenreinigung
Dyson erweitert sein Sortiment um zwei Modelle der Nurovi-Serie. Der reine Saugroboter R1 Nurovi Dry wird zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 549,00 EUR angeboten. Das Kombinationsmodell R2 Nurovi Wash+Dry, das neben dem Saugen auch Wischfunktionen integriert, liegt bei einer UVP von 849,00 EUR. Beide GerĂ€te sind ĂŒber die herstellereigenen Stores sowie den Onlineauftritt dyson.de erhĂ€ltlich.
Technisch bieten beide Nurovi-Varianten eine Saugleistung von 21 kPa beziehungsweise 21.000 Pa. Die interne StaubbehĂ€lterkapazitĂ€t betrĂ€gt 150 ml. Dyson beziffert die maximale Akkulaufzeit beim R1 auf bis zu 120 Minuten, wĂ€hrend das R2-Modell auf bis zu 90 Minuten Laufzeit kommt. FĂŒr die Schmutzerfassung setzt das Unternehmen auf ein sogenanntes Twin-Capture-System, Piezo-Sensorik und ausfahrbare SeitenbĂŒrsten zur Kantenreinigung.
Das Modell R2 Nurovi Wash+Dry nutzt Wischpads in Form eines Reuleaux-Dreiecks, die beim Befahren von Teppichböden um 9 mm angehoben werden können, um Textilien vor NĂ€sse zu schĂŒtzen. Die zugehörige Basisstation arbeitet beutellos mit acht Dyson-Zyklonen und kann laut internen Testdaten trockenen Abfall von bis zu 90 Tagen speichern.
Zudem reinigt die R2-Station die Wischpads mit 75 °C heiĂem Wasser und trocknet sie anschlieĂend bei 45 °C. Zu einer möglichen UnterstĂŒtzung des Smart-Home-Standards Matter macht Dyson laut Berichten keine Angaben.
Zwei neue Wischroboter mit Basisstation sind ab sofort erhĂ€ltlich â 849 Euro fĂŒr den Dyson R2 Nurovi Wash+Dry, 899 Euro fĂŒr den Tineco FLOOR ONE Station S9 Scientist. Beide Stationen sollen den manuellen Wartungsaufwand deutlich senken. Unser kostenloser Leitfaden zeigt, welches System zu Ihrem Boden passt und was der Betrieb ĂŒber fĂŒnf Jahre wirklich kostet. Jetzt kostenlosen Wischroboter-Leitfaden anfordern
Tineco setzt auf Hochtemperatur-Reinigung und starke Saugleistung
Mit dem FLOOR ONE Station S9 Scientist fĂŒhrt Tineco ein Modell ein, das ĂŒber den HĂ€ndler Otto zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 899 Euro erhĂ€ltlich ist. Das GerĂ€t erreicht eine Saugkraft von bis zu 25.000 Pa und arbeitet mit einem HydroBurst-System im 15°-Winkel. Im Quiet-Modus erreicht der Akku eine Laufzeit von bis zu 70 Minuten.
Ein zentraler Bestandteil des Systems ist die Smart Refresh Station mit einem Fassungsvermögen von 5 Litern. Diese fĂŒllt den WasserbehĂ€lter des GerĂ€ts selbsttĂ€tig nach, wobei wahlweise kaltes oder 60 °C warmes Wasser zum Einsatz kommt.
Bei der Selbstreinigung stehen zwei Betriebsarten bereit: Das FlashDry-Programm trocknet BĂŒrste und Filter innerhalb von 5 Minuten bei einer Temperatur von 110 °C. Alternativ arbeitet die Funktion SilentDry mit einer GerĂ€uschentwicklung von unter 40 dB(A).
Wischpads, die auf Teppich nur 9 mm angehoben werden, und Stationen mit 5 Litern WasserbehĂ€lter: Die neue Generation verspricht weniger Handgriffe â doch die Folgekosten durch Beutel, Filter und Reiniger bleiben oft unklar. Der kostenlose Leitfaden rechnet fĂŒr Sie nach, was Dyson R2 und Tineco S9 im Alltag tatsĂ€chlich verbrauchen. Kostenrechnung jetzt als Leitfaden sichern
Trend zu geschlossenen ReinigungskreislÀufen
Die ProduktneuzugĂ€nge beider Hersteller verdeutlichen den Trend hin zu weitgehend autarken Bodenreinigern. WĂ€hrend Dyson den Schwerpunkt auf beutellose Zyklonentechnik und die Teppicherkennung legt, setzt Tineco auf hohe Betriebstemperaturen beim Auswaschen und Trocknen. In beiden FĂ€llen stehen Stationen im Mittelpunkt, die den regelmĂ€Ăigen Eingriff des Nutzers ĂŒber Wochen hinweg verringern sollen.
