ENOVIA, R2026x

ENOVIA R2026x FD04: Mehr als 175 neue Funktionen für die Cloud-Plattform

Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 18:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Das Update ergänzt ENOVIA um Gen-7-KI, flexiblere Projektplanung und eine gebündelte Übersicht zugelassener Lieferanten.

Dassault Systèmes erweitert ENOVIA mit über 175 neuen Funktionen
Ein minimalistisches, helles Industriedesign-Studio mit einem leeren Arbeitstisch aus Eichenholz und Stahl in einer ruhigen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Dassault Systèmes hat ein umfangreiches Funktions-Update für seine Cloud-Plattform ENOVIA vorgelegt. Die Version ENOVIA R2026x FD04 umfasst mehr als 175 neue rollenbasierte Funktionen und Produkterweiterungen, wie aus einem Unternehmensbericht vom 2. Oktober 2026 hervorgeht.

Der Schwerpunkt der Aktualisierung liegt auf der Integration moderner generativer Künstlicher Intelligenz der siebten Generation sowie auf verbesserten Werkzeugen für Projektsteuerung, Produktentwicklung und Lieferantenmanagement.

Generative KI für Dokumente, Stücklisten und Portfolios

Im Zentrum der technologischen Neuerungen steht der Ausbau der sogenannten Gen-7-KI innerhalb der Plattform. Für das Dokumentenmanagement führt das Update eine automatisierte Zusammenfassungsfunktion ein, die über den Befehl zur Erstellung von Kurzfassungen aktiviert werden kann. Damit lassen sich längere Dokumenteninhalte verdichten und für Projektbeteiligte schnell erfassbar aufbereiten.

Zudem erhält das KI-System AURA neue Fähigkeiten in zentralen Bereichen der Produktentwicklung:

  • Im Änderungsmanagement unterstützt die Technologie Anpassungsprozesse und deren Nachverfolgung.
  • Im technischen Produktmanagement ermöglicht die KI-Erweiterung die generative Erstellung von Entwicklungsstücklisten, sogenannten Engineering Bills of Materials.
  • Im Produktportfoliomanagement stehen erweiterte Analyse- und Entscheidungswerkzeuge zur Verfügung, um Entwicklungsstrategien und Produktlinien aufeinander abzustimmen.
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Durch diese Erweiterungen sollen Entwicklungs- und Managementteams repetitive manuelle Schritte bei der Strukturierung technischer Daten und Projektanforderungen reduzieren.

Flexiblere Ressourcenplanung im Projektplaner

Neben den KI-Komponenten enthält das Release operative Verbesserungen für die alltägliche Teamkoordination. Im integrierten Projektplaner verabschiedet sich das System von der starren Zuweisung voller Arbeitskapazitäten. Statt der bisherigen Standardannahme einer vollständigen 100-Prozent-Belegung können Projektverantwortliche nun prozentuale Allokationen für einzelne Aufgaben vornehmen.

Auf diese Weise lassen sich mehrere Aufgaben parallel planen, ohne dass automatische Ressourcenkonflikte im System ausgelöst werden, solange die Gesamtauslastung der zugewiesenen Personen die Marke von 100 Prozent ihrer Kapazität nicht überschreitet. Diese Anpassung soll die reale Arbeitsbelastung in parallelen Arbeitssträngen präziser abbilden und eine realistischere Projektsteuerung über Abteilungsgrenzen hinweg ermöglichen.

Zentralisierte Schnittstelle für die Beschaffung

Für die Zusammenarbeit mit externen Zulieferern und die Materialdisposition bringt ENOVIA R2026x FD04 Neuerungen im Bereich des Lieferantenartikel-Managements. Über die sogenannte Lieferdefinition bündelt das System sämtliche Auswahlen der zugelassenen Herstellerliste, der sogenannten Approved Manufacturer List, je geplanter Beschaffungskomponente in einem einzigen Dokument.

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Durch die Zusammenführung der Freigabestände für Komponenten mit Beschaffungsabsicht in einem zentralen Dokument wird die Nachverfolgbarkeit zertifizierter Herstelleroptionen erleichtert. Einkaufs- und Entwicklungsteams greifen damit auf eine gemeinsame, konsolidierte Datengrundlage zurück, wodurch Abstimmungsfehler zwischen Konstruktion und Einkauf verringert werden sollen.

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