Behörde erwartet mehr eingefĂŒhrte Mpox-FĂ€lle in Europa
16.08.2024 - 12:43:54 | dpa.de
Die EuropĂ€ische Gesundheitsbehörde ECDC erwartet, dass mehr Menschen mit der neuen Mpox-Variante nach Europa kommen. Das teilte die Behörde mit Sitz in Schweden mit, nachdem am Donnerstag in dem nordeuropĂ€ischen Land der erste Mpox-Fall der neuen Variante auĂerhalb des afrikanischen Kontinents bestĂ€tigt wurde. Die infizierte Person hatte sich zuvor in Afrika aufgehalten.
Die Wahrscheinlichkeit einer anhaltenden Ăbertragung in Europa sei allerdings sehr gering, sofern importierte FĂ€lle schnell diagnostiziert und KontrollmaĂnahmen umgesetzt wĂŒrden, teilte die ECDC mit. Die neue Variante ist Fachleuten zufolge wahrscheinlich ansteckender als bisherige Varianten und kann eine schwerere Infektion auslösen. Allerdings ist Mpox, das frĂŒher Affenpocken genannt wurde, generell nicht so leicht zu ĂŒbertragen. DafĂŒr ist direkter Kontakt nötig.
Die Gesundheitsbehörde empfiehlt den europĂ€ischen Staaten, Reisehinweise fĂŒr Personen herauszugeben, die in die vom Ausbruch betroffene Gebiete reisen oder von dort zurĂŒckkehren. FĂŒr Menschen, die enge Kontakte zu Personen pflegen, die möglicherweise oder sicher eine Mpox-Infektion aus Afrika importiert haben, sei die Ansteckungsgefahr mĂ€Ăig.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte wegen mehrerer Mpox-AusbrĂŒche in Afrika und der neuen womöglich gefĂ€hrlicheren Variante die höchste Alarmstufe ausgerufen.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

