ESWT bei Schmerzen: Behandlung meist erst nach vier bis sechs Wochen ohne Erfolg
Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 10:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) gewinnt als Behandlungsoption für verschiedene chronische Schmerzzustände an Bedeutung. Bei diesem Verfahren werden akustische Wellen von außen auf die betroffenen Körperregionen angewendet, um Heilungsprozesse bei muskuloskelettalen Beschwerden zu unterstützen.
Aktuelle Berichte und fachliche Einschätzungen verdeutlichen dabei sowohl das Anwendungsspektrum als auch die notwendigen medizinischen Rahmenbedingungen für einen sicheren Einsatz.
Einsatzgebiete und therapeutischer Ansatz
Der Rehabilitationsarzt Kevin Triangto vom RS Jantung dan Pembuluh Darah Harapan Kita wies in einem Bericht vom 29. September 2026 darauf hin, dass die Stoßwellentherapie insbesondere bei spezifischen Beschwerdebildern in Betracht gezogen werden könne.
Dazu zählen unter anderem Schmerzen im Bereich der Schulter, des Knies, des Rückens und des Nackens sowie der sogenannte Tennisellenbogen und Fersenschmerzen. Auch bei Sportverletzungen stelle die Methode eine mögliche Option dar.
Laut Triangto fungiere die Anwendung der akustischen Wellen jedoch nicht als isolierte Maßnahme. Vielmehr solle die Therapie in ein Gesamtkonzept eingebettet sein, das auch gezielte Übungen, eine umfassende Aufklärung der Patienten sowie Anpassungen der täglichen Aktivitäten umfasse.
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Eine grundlegende Voraussetzung für den Beginn einer solchen Behandlung sei zudem eine vorangehende ärztliche Untersuchung und eine präzise Diagnose, um die Eignung des Patienten sicherzustellen.
Zeitlicher Rahmen und Behandlungsverlauf
Ergänzende Informationen zum klinischen Ablauf lieferten Fachautoren auf dem Portal evolvehealthfitness.com Ende September 2026. Demnach werde eine Stoßwellentherapie bei Indikationen wie chronischer Plantarfasziitis oder einem Tennisellenbogen meist dann erwogen, wenn eine vorangegangene konservative Behandlung über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen nicht den gewünschten Erfolg gebracht habe.
Ein üblicher Behandlungskurs umfasst laut den Fachangaben zwischen drei und fünf Sitzungen. Diese finden in der Regel im Abstand von etwa einer Woche statt.
Für die Dauer einer einzelnen Sitzung werden oft 15 bis 20 Minuten veranschlagt. Es wird betont, dass die Stoßwellentherapie begleitende Maßnahmen wie Dehnungs- und Kräftigungsübungen ergänze, diese jedoch nicht ersetzen könne. Auch hier wurde hervorgehoben, dass die Feststellung der Eignung durch eine fachgerechte Diagnose zwingend erforderlich sei.
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Sicherheitshinweise und Kontraindikationen
Die Anwendung der Stoßwellentherapie unterliegt laut medizinischen Experten klaren Sicherheitsrichtlinien. Kevin Triangto erläuterte in diesem Zusammenhang, dass bei Patienten mit Herzschrittmachern oder anderen Implantaten eine besonders sorgfältige, individuelle medizinische Prüfung notwendig sei, bevor die Behandlung eingeleitet werden könne.
Weitere Ausschlusskriterien werden in Fachberichten vom 29. September 2026 konkretisiert. So werde die Therapie für bestimmte Patientengruppen generell nicht empfohlen.
Dazu gehören laut evolvehealthfitness.com insbesondere Schwangere sowie Personen, die Blutverdünner einnehmen oder unter bestimmten Blutgerinnungsstörungen leiden. Diese Kontraindikationen unterstreichen die Notwendigkeit einer fachärztlichen Abklärung im Vorfeld der Therapieanwendung.
