EU-Zoll, Euro

EU-Zoll ab Juli: 3 Euro Gebühr auf Kleinsendungen aus Nicht-EU

04.07.2026 - 17:09:26 | boerse-global.de

Die EU erhebt ab Juli 2026 einen Zoll von 3 Euro auf Pakete unter 150 Euro aus Drittstaaten, um fairen Wettbewerb zu fördern.

EU-Zoll auf Kleinsendungen: Neue Regeln ab Juli 2026
EU-Zoll - Leere Einkaufstaschen oder ein Einkaufswagen, umgeben von digitalen Symbolen für Nachhaltigkeit, vor einer sommerlichen Stadtkulisse. 04.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Seit dem 1. Juli erhebt die EU einen Zoll von 3 Euro auf Kleinsendungen unter 150 Euro aus Nicht-EU-Ländern. Die Maßnahme soll fairen Wettbewerb schaffen, wie EU-Kommissar Maroš Šef?ovi? betont. Der Hintergrund: 2025 erreichten 5,9 Milliarden Pakete zollfrei die EU – ein Anstieg von 325 Prozent gegenüber 2022.

Während Frankreich seine eigene Paketsteuer aufhob, kritisieren Umweltorganisationen die neue Pauschale als zu gering. Ab 2028 soll eine digitale Zollplattform das System ersetzen.

Inflation zwingt zum Sparen

Der wirtschaftliche Druck bleibt hoch. Mit einer Inflationsrate von 2,6 Prozent im Mai passen viele Haushalte ihre Budgets an. Urlauber planen für Zusatzausgaben durchschnittlich 308 Euro ein. Der Anteil derer mit nur 100 bis 200 Euro Budget stieg von rund 20 auf über 30 Prozent. In der Gastronomie verzichten Gäste häufiger auf Nachspeisen oder Zweitgetränke.

Dopamin-Simulation statt Impulskauf

Ein Trend aus Südkorea soll beim Sparen helfen: „Dopamine Sites“ simulieren das Online-Shopping, ohne dass Geld fließt. Psychologe Franz Eidenbenz bewertet das zwiespältig. Die Simulation könne reale Käufe verhindern, aber auch Verhaltensmuster verstärken. Zudem sehen Experten Datenschutzrisiken bei solchen Apps.

Rückkehr zu Brief und DVD

Die Generation Z entdeckt analoge Formate neu: „Snail-Mail“-Clubs setzen auf entschleunigten Briefverkehr. Auch bei Medien kehrt sich der Trend um. Im ersten Halbjahr verdoppelten sich die Verkaufszahlen für physische Datenträger wie DVDs bei Anbietern wie Galaxus. Grund sind steigende Streaming-Preise, rotierende Inhalte und Werbung auf digitalen Plattformen.

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Bürger stellen Gegenstände auf die Straße

In der Region Roetgen ist Mitte Juli ein Aktionstag geplant: Bürger können nicht mehr benötigte Gegenstände zur kostenlosen Mitnahme vor die Haustür stellen. Bundesweit plant das Landwirtschaftsministerium die Aktionswoche „Zu gut für die Tonne!“ vom 29. September bis 6. Oktober.

Die TH Group meldet Erfolge bei der Müllvermeidung. Durch biologisch abbaubare Materialien und weniger Einwegplastik spart das Unternehmen seit 2018 jährlich über 600 Tonnen Kunststoff ein.

Fakeshops nach Hitzewelle im Anmarsch

Nach der Hitzewelle Ende Juni warnt der Verbraucherschutz vor betrügerischen Angeboten für Klimageräte. Das Portal „Watchlist Internet“ verzeichnet eine Zunahme von Fakeshops. Anbieter locken mit vermeintlichen Innovationen zu niedrigen Preisen – geliefert werden einfache Ventilatoren. Experten raten zu Zahlungsmitteln mit Käuferschutz.

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Auch Vinted steht im Fokus: Der Plattform werden illegale Aktivitäten vorgeworfen. Das Unternehmen und das Bundeskriminalamt betonen, dass sich solche Hinweise in der Vergangenheit nicht bestätigten. Hohe Preisforderungen seien oft auf Sammlerwerte oder Verhandlungstaktiken zurückzuführen.

Jeder Hitzetag kostet die Wirtschaft 431 Millionen Euro

Analysen von Prognos aus dem Jahr 2025 zeigen die wirtschaftliche Bedeutung der Klimaanpassung. Jeder Hitzetag kostet die deutsche Wirtschaft rund 431 Millionen Euro. Investitionen in Klimaschutz-Technologien und angepasste Konsumformen gewinnen damit strategische Bedeutung.

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