FBI, Kali365-Phishing

FBI warnt: Kali365-Phishing zielt auf Microsoft-365-Nutzer ab

31.05.2026 - 13:19:13 | boerse-global.de

Microsoft-Nutzer kämpfen mit Excel-Startproblemen auf dem Mac und Sicherheitslücken. Das FBI warnt vor der Phishing-Plattform Kali365.

FBI warnt: Kali365-Phishing zielt auf Microsoft-365-Nutzer ab - Foto: über boerse-global.de
FBI warnt: Kali365-Phishing zielt auf Microsoft-365-Nutzer ab - Foto: über boerse-global.de

Gleich mehrere technische Probleme plagen derzeit Microsoft-Nutzer – von Startschwierigkeiten bei Excel bis hin zu Sicherheitslücken im Office-Ökosystem.

Excel-Startprobleme auf dem Mac

Seit dem Wochenende häufen sich die Meldungen über Startschwierigkeiten von Microsoft Excel auf macOS. Betroffen sind sowohl private als auch geschäftliche Konten. Microsoft-Supportmitarbeiter bitten betroffene Anwender, ihre genaue macOS-Version sowie die Office-Edition zu prüfen – ob Microsoft 365 oder Office 2024. Noch ist unklar, ob das Problem nur Excel betrifft oder auch Word und PowerPoint.

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Am heutigen Sonntag kamen weitere Komplikationen hinzu: In der Office 2024 Standard-Version für macOS funktionieren zuvor einwandfreie Add-ins plötzlich nicht mehr. Stattdessen erscheinen Fehlermeldungen zu fehlenden Berechtigungen oder allgemeinen Ladeproblemen. Erste Lösungsansätze: Systemdatum und -uhrzeit überprüfen, die Erweiterungen neu hinzufügen und sicherstellen, dass keine Mandantenkonfigurationen geändert wurden.

Verbindungsprobleme bei Office Online

Ein separates Problem betrifft die Verbindung zum Office-Add-in-Katalog. Seit Samstag berichten Nutzer, dass Word Online und Word für Mac keine Add-ins laden können – während Excel Online weiterhin normal funktioniert. Die Fehlermeldung spricht von einer fehlgeschlagenen Verbindung zum Katalogserver.

Browser-Cache leeren, Inkognito-Modus nutzen, Netzwerk wechseln – all das half in vielen Fällen nicht. Technische Analysen legen nahe, dass der Netzwerkzugriff auf den Katalog sowie mögliche globale Sperren oder Mandantenbeschränkungen überprüft werden sollten.

Bekannter Bug in Enterprise-Versionen

Bereits im Frühjahr 2026 fiel ein spezifischer Fehler bei Add-in-Installationen in der Office Monthly Enterprise Version 2507 auf. Am Samstag bestätigten Techniker: Während Add-ins in Webversionen oder im abgemeldeten Zustand funktionieren, lösen Desktop-Installationen bei Privatkonten regelmäßig Berechtigungsfehler aus.

Eine empfohlene Abhilfe für Administratoren: Die verwalteten Add-ins über das interne Menü der Anwendung aktualisieren. Für fortgeschrittene Fehlerbehebung steht ein Registry-Eingriff zur Verfügung – konkret muss der DWORD-Wert für den Schlüssel „ClearInstalledExtensions“ im Microsoft-Office-Registry-Pfad angepasst werden.

FBI warnt vor neuer Phishing-Welle

Doch nicht nur technische Pannen bereiten Sorgen. Das FBI warnte am Samstag vor einer neuen Bedrohung für das Microsoft-365-Ökosystem. Die als „Kali365“ bekannte Phishing-Plattform ist seit April 2026 aktiv und zielt auf Outlook-, Teams- und OneDrive-Konten ab. Sie missbraucht Authentifizierungsabläufe, um die Multi-Faktor-Authentifizierung zu umgehen.

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Hinzu kommen ältere Sicherheitslücken: Angreifer nutzen weiterhin die bekannte Schwachstelle CVE-2017-11882 aus, um Schadsoftware zu verbreiten. Die Angriffe erfolgen meist über manipulierte Word-Dokumente in Phishing-Mails und richten sich gegen Gesundheitswesen, IT und verarbeitende Industrie. Experten empfehlen bedingte Zugriffsrichtlinien und die Überwachung von Token-Aktivitäten, um Kontenübernahmen zu verhindern.

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