Festplatte voll? DISM-Befehl gibt 6–7 GB auf Windows frei
Veröffentlicht am: 30.08.2026 um 14:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Zur Steigerung der Computerleistung rücken automatisierte Systemanalysen verstärkt in den Fokus der Softwareentwicklung. Ein aktueller Leitfaden von 2345???? betont die Relevanz von Gesundheitschecks, um Hintergrundaufgaben und unnötige Dateien zu identifizieren, welche die Effizienz von Betriebssystemen beeinträchtigen können. Dabei wird explizit vor dem eigenhändigen Löschen von Systemdateien gewarnt, um die Stabilität der Software nicht zu gefährden.
Diagnose und Bereinigung durch automatisierte Tools
Die Untersuchung von Systemverlangsamungen erfolgt laut 2345???? primär durch die Analyse von Junk-Dateien, Startelementen und aktiven Hintergrundprozessen. Die Software unterstützt hierfür sowohl Schnell- als auch Vollscans zur Bedrohungserkennung und bietet einen Echtzeitschutz. Vor der endgültigen Bereinigung wird Anwendern empfohlen, die gefundenen Elemente manuell zu prüfen, um ein versehentliches Entfernen wichtiger Daten zu verhindern.
Parallel dazu gibt es Neuerungen im Bereich der Open-Source-Lösungen. Ende August wurde CleanGeek v1.0.0 veröffentlicht, ein kostenloses Reinigungstool für 64-Bit-Versionen von Windows 10 und 11. Das Programm, das unter der GPL-3.0-Lizenz steht, verzichtet vollständig auf Werbung und Telemetrie.
Ein ähnlicher Ansatz wird bei der Neuentwicklung CrapFixer v2.01.41 verfolgt, die am selben Tag erschien. Dieses auf .NET 4.8 basierende Werkzeug nutzt die Datenbank Wintweak2.ini und ist unter der MIT-Lizenz lizenziert. Beide Anwendungen setzen auf ein „Scan-Zuerst“-Prinzip, bei dem nur explizit markierte Probleme behoben werden.
Effizienzsteigerung unter Windows und macOS
Neben spezialisierter Software bieten auch systeminterne Werkzeuge Möglichkeiten zur Leistungsoptimierung. Für Windows-Systeme wird der Einsatz des Task-Managers empfohlen, insbesondere der Effizienzmodus zur Reduzierung der Ressourcennutzung. Fachleute weisen zudem auf die Analyse der Startauswirkung und die Nutzung von Speicherabbildern bei Anwendungsabstürzen hin.
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Ein spezifischer Ansatz zur Rückgewinnung von Festplattenkapazität ist der DISM-Befehl zur Bereinigung des WinSxS-Ordners. Durch den Befehl zur Komponentenbereinigung konnten in dokumentierten Fällen etwa 6 bis 7 GB auf einem 230 GB großen Laufwerk freigegeben werden, wobei die Größe des Ordners von 17 GB auf 11 GB sank.
Ein Vergleich von Reinigungstools zeigte zudem, dass spezialisierte Anwendungen wie BleachBit bei Systemproblemen deutlich mehr temporäre Dateien identifizieren können als systemeigene Funktionen wie Storage Sense. Während Storage Sense in einem Testfall nur 639 MB als sicher löschbar einstufte, konnte durch Drittanbietersoftware ein reales Speicherplus von 3,3 GB erzielt werden.
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Auch für die macOS-Plattform werden regelmäßige Wartungsschritte empfohlen. Bei einer Verlangsamung von MacBooks sollten Nutzer den Speicherdruck in der Aktivitätsanzeige prüfen und Hintergrundaktivitäten sowie Anmeldeobjekte kontrollieren. Für ältere Intel-Macs bietet der OpenCore Legacy Patcher eine Möglichkeit, die Nutzungsdauer durch die Installation neuerer Betriebssystemversionen zu verlängern.
Hardware-Faktoren und thermische Drosselung
Zusätzlich zur softwareseitigen Wartung spielen physische Faktoren eine entscheidende Rolle für die Systemstabilität. Hitze und Staubentwicklung können die Lebensdauer von Hardware signifikant verkürzen. Da moderne Prozessoren im Normalbetrieb Temperaturen von 80 bis 90 Grad Celsius erreichen, führt Staub in Kühlkörpern schnell zu einer thermischen Drosselung der Leistung.
Experten raten daher zur regelmäßigen Reinigung der Lüfter, dem Einsatz harter Unterlagen für Laptops und der Überwachung der Hardware-Temperaturen durch spezialisierte Sensoren-Tools. Auch das Begrenzen von Browser-Tabs und das Deaktivieren unnötiger Autostart-Programme tragen zur Entlastung der Systemressourcen bei.
