Flavanole, Herz-Sterblichkeit

Flavanole: 500 mg tÀglich senken Herz-Sterblichkeit um 27%

12.06.2026 - 15:52:47 | boerse-global.de

Aktuelle Forschung belegt: Pflanzliche Kost senkt Herzrisiko, beeinflusst das Essverhalten und lindert Rheuma-Beschwerden.

Pflanzliche ErnÀhrung: Neue Studien zu Herz, Darm und Rheuma
Flavanole - Eine Nahaufnahme einer Anordnung von gesunden Lebensmitteln, darunter Pflaumen, Beeren, Äpfel, Hafer und grĂŒner Tee. 12.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Aktuelle Studien zeigen: Die richtige Auswahl kann Herz, Darm und Gelenke schĂŒtzen.

Flavanol-Wirkung: Nur jeder FĂŒnfte erreicht den Zielwert

Die Cosmos-Studie liefert beeindruckende Zahlen. Eine tĂ€gliche Aufnahme von 500 mg Flavanolen senkt die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 27 Prozent. Das berichtet die Fachzeitschrift „Food & Function“. Problem: Laut Studiendaten erreichen nur knapp 20 Prozent der Probanden diesen Wert.

Anzeige: Die Cosmos-Studie zeigt: 500 mg Flavanole tĂ€glich senken die Herz-Sterblichkeit um 27 %. Doch nur jeder FĂŒnfte erreicht diesen Wert. Mit unserem kostenlosen 7-Tage-ErnĂ€hrungsplan schaffen auch Sie die 500 mg – ganz einfach im Alltag. Jetzt 7-Tage-Plan anfordern

Die besten Quellen fĂŒr Flavanoide? Pflaumen, Cranberries, Brombeeren und grĂŒner Tee. Auch Äpfel mit Schale, Kirschen und Blaubeeren liefern reichlich dieser Pflanzenstoffe. Die Deutsche Herzstiftung ergĂ€nzt: Die Senkung des LDL-Cholesterins bleibt zentral. Haferkleie und Haferflocken mit ihrem Beta-Glucan können hier helfen.

Darm-Hirn-Achse: Chicoree beeinflusst Essverhalten

Forscher der UniversitÀt Leipzig untersuchen derzeit die Darm-Hirn-Achse. Ihre These: Stoffwechselprodukte des Mikrobioms stimulieren den Vagusnerv und beeinflussen Essentscheidungen. In einer Studie zur Chicoreewurzel zeigte sich: Ein entsprechendes PrÀparat reduzierte die Gehirnreaktion auf hochkalorische Speisen.

Experten empfehlen 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag. HĂŒlsenfrĂŒchte liefern bis zu 15 Gramm pro Portion. Flohsamenschalen, Akazienfasern und resistente StĂ€rke aus abgekĂŒhlten Kartoffeln gelten als effektive Quellen. ErnĂ€hrungsmediziner Tobias Weigl empfiehlt Artischocken – sie enthalten Bitterstoffe wie Cynarin, die die Verdauung ankurbeln.

Rheuma-ErnÀhrung: Pflanzenkonzept zeigt Potenzial

Der EULAR-Kongress Anfang Juni 2026 in London machte deutlich: Pflanzenbetonte ErnĂ€hrung hilft bei Rheuma. Das „Plants for Joints“-Konzept kombiniert pflanzliche Kost mit Bewegung und Psychoedukation. Ziel ist die Verbesserung der KrankheitsaktivitĂ€t bei rheumatoider Arthritis. Protektive Effekte werden Obst, GemĂŒse, Vollkornprodukten und ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren zugeschrieben.

Omega-3-FettsĂ€uren und Coenzym Q10 liefern Sardinen, WalnĂŒsse und Algenprodukte. Der Trend, morgens pur Olivenöl zu trinken? Fachleute winkten ab. Der Einbau in regulĂ€re Mahlzeiten reicht völlig. Wissenschaftliche Belege fĂŒr angebliche „Entgiftungseffekte“ fehlen. Zudem: Der hohe Kaloriengehalt spricht gegen Öl-Kuren bei Gewichtsreduktion.

Jodmangel: Jedes dritte Kind betroffen

Anzeige: Sie wollen Ihr Herz schĂŒtzen, aber wissen nicht, welche Lebensmittel wirklich helfen? Die Antwort: Pflaumen, Cranberries, Brombeeren und grĂŒner Tee liefern reichlich Flavanole. Unser Report zeigt Ihnen die 10 besten Quellen und wie Sie sie tĂ€glich kombinieren. Report mit Lebensmittel-Liste sichern

Das Nationale ErnĂ€hrungsmonitoring des Max Rubner-Instituts vom April 2026 zeigt VersorgungslĂŒcken. 44 Prozent der Kinder und 32 Prozent der Erwachsenen in Deutschland nehmen zu wenig Jod auf. Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung (DGE) rĂ€t zu Milchprodukten, Seefisch und jodiertem Speisesalz.

Neue Milchverordnung: Strengere Regeln ab Juni

Ab Mitte Juni 2026 tritt eine neue MilchproduktqualitĂ€tsverordnung in Kraft. Hersteller mĂŒssen dann die genauen Anteile verschiedener Milcharten und pflanzlicher Ersatzstoffe angeben. Bezeichnungen wie „laktosefrei“ und „frisch“ werden strenger definiert. Die Kulinaria Genuss-Studie vom Januar 2026 zeigt: Verbraucher legen zunehmend Wert auf weniger Zusatzstoffe sowie weniger Zucker und Fett in verarbeiteten Lebensmitteln.

de | wissenschaft | 69528018 |