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Framework Laptop 12: Linux schlägt Windows 10:1 bei Vorbestellungen

Veröffentlicht am: 19.08.2026 um 15:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Framework Laptop 12: Linux-Varianten dominieren den Absatz mit über 80 Prozent. Fedora ist vorinstalliert, Windows kostet 100 Dollar Aufpreis.

Framework Laptop 12: Linux-Verkauf übertrifft Windows-Version deutlich
Ein offener, modularer Laptop auf einem Schreibtisch in einem modernen Büro bei Tageslicht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Hardware-Hersteller Framework hat mit der Vorstellung des neuen Framework Laptop 12 einen deutlichen Trend hin zu alternativen Betriebssystemen innerhalb seiner Nutzerschaft bestätigt.

Wie das Unternehmen über den Kurznachrichtendienst X mitteilte, verkauft sich die Variante mit vorinstalliertem Fedora Linux im Vergleich zur Windows-Ausführung in einem Verhältnis von mehr als 10 zu 1. Dieser Trend spiegelt sich auch in der gesamten Nutzerbasis des neuen Modells wider, bei der rund 80 Prozent der Besitzer auf Linux-Distributionen setzen.

Fedora als Standard und der Preisvorteil für Linux-Nutzer

Ein wesentlicher Faktor für die hohe Akzeptanz der Linux-Version dürfte die Preisgestaltung und die Software-Wahl ab Werk sein. In der sogenannten Prebuilt-Version liefert Framework das Gerät standardmäßig mit Fedora 44 KDE aus. Kunden, die sich stattdessen für eine vorinstallierte Version von Windows 11 entscheiden, müssen einen Aufpreis von 100 US-Dollar in Kauf nehmen.

Das neue Modell mit seinem 12,2-Zoll-Touchscreen ist bereits zur Vorbestellung freigegeben, wobei die Auslieferung der ersten Geräte für Oktober geplant ist. Die Preisstruktur beginnt für die Prebuilt-Variante bei 699 US-Dollar.

In dieser Basiskonfiguration sind ein Intel Core 3 Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher sowie eine 512 GB fassende SSD enthalten. Für Nutzer, die mehr Leistung benötigen, stehen Konfigurationen mit 16 GB RAM für 1099 US-Dollar oder 32 GB RAM für 1399 US-Dollar zur Verfügung.

Technische Neuerungen und gesteigerte Effizienz

Unter der Haube setzt Framework beim Laptop 12 auf die Intel Core Series 3 Prozessoren, die unter dem Codenamen Wildcat Lake bekannt sind. Die Hardware-Ausstattung umfasst moderne Schnittstellen wie Wi-Fi 7 und Thunderbolt 4, wobei letzteres über zwei Slots realisiert wird.

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Während die Core-3-Modelle den Einstieg markieren, verfügen die Varianten mit Core 5 und Core 7 zusätzlich über einen Fingerabdrucksensor sowie eine optionale Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur.

Besonderes Augenmerk legte der Hersteller auf die Energieeffizienz. Im Vergleich zum Vorgängermodell, das mit einem Intel Core i5-1334U ausgestattet war, soll der neue Core 5 Prozessor eine um 70 Prozent längere Akkulaufzeit beim Streaming von Inhalten über Netflix ermöglichen.

Trotz dieser Leistungssteigerungen ist das neue Modell preislich attraktiver positioniert: Der Einstiegspreis liegt laut Unternehmensangaben um 100 US-Dollar niedriger als bei der vorherigen Generation.

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Modularität und DIY-Optionen

Framework bleibt seinem Kernkonzept der Reparierbarkeit und Modularität treu. Auch der Framework Laptop 12 ist so konstruiert, dass Komponenten einfach ausgetauscht werden können; sogar ein späteres Upgrade des Mainboards ist vorgesehen.

Für Enthusiasten und Nutzer, die ihre Hardware selbst zusammenstellen möchten, bietet das Unternehmen eine DIY-Version an. Diese ist bereits ab einem Preis von 549 US-Dollar erhältlich, wobei die Preise je nach gewählter Ausstattung bis auf 999 US-Dollar steigen können.

Mit dieser Strategie festigt das Unternehmen seine Position in einer Marktnische, die gezielt Anwender anspricht, die Wert auf Hardware-Kontrolle und Software-Freiheit legen. Die aktuellen Verkaufszahlen verdeutlichen, dass insbesondere die Linux-Gemeinschaft dieses Angebot überproportional stark annimmt.

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