Gaming-Vergleich, MacBook

Gaming-Vergleich: MacBook Neo schafft nur 5 von 20 Spielen nativ

15.06.2026 - 20:03:12 | boerse-global.de

AMD vergleicht Spieleleistung des MacBook Neo mit Ryzen-Systemen und zeigt deutliche Lücken im nativen Spieleangebot auf.

AMD-Kampagne: MacBook Neo als schwache Gaming-Plattform kritisiert
Gaming-Vergleich - A sleek silver laptop, similar to a MacBook, displaying a colorful video game scene, highlighting gaming on a high-tech device. 15.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Chip-Hersteller AMD hat eine Marketing-Kampagne gestartet, die Apples Einsteiger-Laptop MacBook Neo als schwache Gaming-Plattform darstellt.

Im Zentrum der Offensive steht ein interner Leistungsvergleich vom April 2026. Demnach laufen nur fünf von 20 populären PC-Spielen nativ auf dem MacBook Neo mit A18 Pro-Chip. AMD-Systeme mit Ryzen 5 240 und Radeon 760M-Grafik schaffen dagegen alle 20 Titel nativ.

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Die große Lücke im Spiele-Angebot

Die Tests bei 1080p-Auflösung und niedrigen Details zeigen: Apple hat zwar sein Gaming-Ökosystem ausgebaut, doch das günstige MacBook Neo hat weiterhin mit einer eingeschränkten Spielebibliothek zu kämpfen. AMD betont, dass seine Plattformen breiteren Zugang zu etablierten Spielebibliotheken über Steam, den Epic Games Store und den PC Game Pass bieten.

Allerdings zeigen unabhängige Tests: Selbst auf Ryzen-Systemen kämpft die Einstiegs-Hardware wie die Radeon 760M in anspruchsvollen Titeln wie Cyberpunk 2077 oder Starfield mitunter, um flüssige 30 Bilder pro Sekunde zu erreichen.

Hardware im Vergleich

Das MacBook Neo ist Apples Budget-Einstieg und kostet ab 599 Euro (499 Euro im Bildungsbereich). Die technischen Daten:

  • Prozessor: A18 Pro mit 6-Core-CPU und 5-Core-GPU
  • Speicher: 8 GB RAM und 256 GB SSD im Basismodell
  • Display: 13 Zoll Liquid Retina mit 500 Nits Helligkeit
  • Design: Lüfterloses Aluminium-Gehäuse mit 13,5 bis 16 Stunden Akkulaufzeit

AMD stellt dem das HP OmniBook X Flip gegenüber – ein Convertible für 689 Euro mit Ryzen 5 220. Der Hersteller hebt hervor, dass die Partner-Hardware eine 512-GB-SSD, einen Touchscreen und mehr Anschlüsse wie USB-A und HDMI bietet – alles Features, die dem MacBook Neo fehlen.

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Produktivität und Multitasking

Auch jenseits von Spielen sieht AMD Vorteile: Die eigenen Systeme sollen 57 Prozent bessere Multitasking-Leistung bieten und bei Content-Erstellung 38 Prozent schneller sein als das MacBook Neo. Zudem unterstütze die Hardware angeblich doppelt so schnelles WLAN wie Apples Einstiegsgerät.

Trotz der Kritik der Konkurrenz: Das MacBook Neo verkauft sich prächtig. In den ersten drei Wochen auf dem Markt gingen 1,1 Millionen Einheiten über die Ladentheke. Die Nachfrage nach einem erschwinglichen macOS-Laptop ist offenbar enorm.

Der größere Markt-Trend

Bereits auf der CES 2026 zeigten Hardware-Partner wie HP mit der EliteBook X G2-Serie, wohin die Reise geht. Diese Geräte nutzen Chips von AMD, Intel und Qualcomm mit leistungsstarken neuronalen Prozessoren für KI-Aufgaben. Der Wettbewerb um das MacBook Neo wird damit in allen Segmenten – vom Berufsalltag bis zur Unterhaltung – immer intensiver.

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