GefĂ€ĂŸmedizin, Oliver

GefĂ€ĂŸmedizin: Oliver MĂŒller wird PrĂ€sident der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Angiologie

Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 13:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Kieler Angiologe ĂŒbernimmt 2027 zunĂ€chst eine designierte Rolle; seine regulĂ€re PrĂ€sidentschaft ist fĂŒr 2028 und 2029 vorgesehen.
Ein moderner, steriler Krankenhausflur mit klaren architektonischen Linien und ruhiger Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt.

Die Behandlung von GefĂ€ĂŸerkrankungen gewinnt vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung und chronischer KrankheitsverlĂ€ufe stetig an Bedeutung. Einen personellen und fachlichen Akzent setzt dabei die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Angiologie – Gesellschaft fĂŒr GefĂ€ĂŸmedizin (DGA): Prof. Dr. Oliver MĂŒller, Direktor der Klinik fĂŒr Innere Medizin V mit dem Schwerpunkt Angiologie am Campus Kiel des UniversitĂ€tsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), ist zum kĂŒnftigen PrĂ€sidenten der medizinischen Fachgesellschaft gewĂ€hlt worden.

Nach Berichten von uksh.de vom 20. Oktober 2026 und management-krankenhaus.de vom 22. Oktober 2026 hat das UKSH mit Sitz in 24105 Kiel die Personalentscheidung bekanntgegeben. Mit der Wahl verbindet sich das zentrale Anliegen, das Bewusstsein fĂŒr GefĂ€ĂŸerkrankungen sowie deren gezielte Behandlung in der Öffentlichkeit und im Versorgungsalltag nachhaltig zu stĂ€rken.

Mehrstufiger Übergang an der Spitze der Fachgesellschaft

Die Übernahme des Spitzenamtes folgt einem festgelegten zeitlichen Ablauf, der KontinuitĂ€t in der fachlichen Leitung gewĂ€hrleisten soll. Vor dem Antritt der eigentlichen Amtszeit ĂŒbernimmt MĂŒller im Jahr 2027 zunĂ€chst die Funktion des designierten PrĂ€sidenten der Fachgesellschaft. Die regulĂ€re Amtsperiode als PrĂ€sident der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Angiologie umfasst die Jahre 2028 und 2029.

MĂŒller verfĂŒgt ĂŒber langjĂ€hrige Erfahrung innerhalb der Verbandsstrukturen. Vor seiner Wahl an die Spitze der DGA leitete der Fachmediziner die verbandsinterne Kommission fĂŒr Leitlinien und QualitĂ€tssicherung.

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Diese Vorerfahrung in der Entwicklung von Behandlungsstandards und qualitĂ€tssichernden Maßnahmen gilt als wesentliche Grundlage fĂŒr die kĂŒnftigen Aufgaben, um evidenzbasierte Verfahren in der angiologischen Versorgung bundesweit weiterzuentwickeln.

InterdisziplinÀre Versorgung als Modellansatz

GefĂ€ĂŸerkrankungen betreffen hĂ€ufig multiple Organsysteme und erfordern daher eine enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen. Am Campus Kiel spiegelt sich dieser Ansatz in einer integrierten Zentrumsstruktur wider. Wie healthcare-in-europe.com am 22. Oktober 2026 berichtete, ist die von MĂŒller geleitete Klinik am UKSH Campus Kiel fester Bestandteil des UniversitĂ€ren GefĂ€ĂŸzentrums Nord.

Innerhalb dieser Struktur arbeitet die Angiologie eng mit weiteren spezialisierten Fachbereichen zusammen. Dazu zĂ€hlen die GefĂ€ĂŸchirurgie unter der Leitung von Prof. Mark Preuß sowie die Interventionelle Radiologie unter der Leitung von Prof. Jost Philipp SchĂ€fer.

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Das Zusammenwirken dieser drei SĂ€ulen – internistisch-angiologische Diagnostik und Therapie, gefĂ€ĂŸchirurgische Eingriffe sowie bildgestĂŒtzte Katheterinterventionen – verdeutlicht die zunehmende Differenzierung und fachĂŒbergreifende BĂŒndelung moderner GefĂ€ĂŸmedizin.

Mit der Wahl von MĂŒller an die Spitze der bundesweiten Fachgesellschaft rĂŒcken derartige vernetzte VersorgungsansĂ€tze und QualitĂ€tsstandards noch stĂ€rker in den Fokus der fachlichen Diskussion.

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