Marco Schnabl von body’n brain: Warum Kinder heute schneller aufgeben – und wie sie wieder lernen, dranzubleiben
21.05.2026 - 14:06:17 | presseportal.de
Eltern und Pädagogen beobachten es täglich: Kinder brechen bei Hausaufgaben, neuen Abläufen oder auch in sozialen Situationen früh ab, sobald etwas schwierig wird. Statt weiter auszuprobieren und sich Schritt für Schritt zu verbessern, endet der Versuch oft schon nach kurzer Zeit. Dafür gibt es mehrere Gründe: Kinder wachsen in einer Umgebung auf, in der Smartphones, Tablets und digitale Inhalte ständig schnelle Reize und sofortige Ergebnisse liefern. Zugleich erleben viele Kinder in der Schule hohen Leistungsdruck und Fehler werden vorschnell als negativ wahrgenommen. Die Folge: Viele versuchen erst gar nicht mehr, sich einer schwierigen Aufgabe erneut zu stellen. „Wenn Kinder immer seltener erleben, dass sie durch Wiederholung besser werden, fehlen schlicht die Grundlagen, die für Ausdauer und Belastbarkeit notwendig sind“, erklärt Marco Schnabl von body’n brain.
„Es gibt aber durchaus einen Weg, genau das zu verändern – und er ist einfacher, als viele denken: Kinder brauchen nicht noch mehr Druck, sondern Erfahrungen. Spielerische Situationen, in denen sie ausprobieren, Fehler machen und es erneut versuchen können. Genau dort merken sie: Ich kann besser werden“, fügt er hinzu. Marco Schnabl verfügt über mehr als 23 Jahre praktische Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Erwachsenen und Senioren. Dabei beobachtet er immer wieder, wie sich das Verhalten verändert, wenn Kinder über Bewegung, Koordination und einfache Denkaufgaben wieder einen besseren Zugang zu sich selbst und zur Aufgabe finden. Sein body’n brain-Konzept verbindet genau diese Elemente und stärkt das Zusammenspiel von Gehirn, Körper und Nervensystem im Alltag.
Wenn Kindern wichtige Erfahrungen zum Dranbleiben fehlen
Frustrationstoleranz entsteht nicht durch Druck. Auch lange Erklärungen reichen nicht aus. Entscheidend ist vielmehr die Erfahrung, etwas wieder und wieder zu versuchen. Ein anschauliches Beispiel ist das Laufenlernen: Ein Kind fällt hin, steht auf und probiert es erneut. Es bewertet sich nicht. Es macht weiter. Genau solche Erfahrungen sind wichtig, damit Kinder Ausdauer, Sicherheit und Belastbarkeit im Alltag entwickeln können.
Gibt es solche Erfahrungen im Alltag zu selten, werden auch weniger dieser Verbindungen aufgebaut. Marco Schnabl von body’n brain beschreibt das mit einem einfachen Bild: „Das Gehirn funktioniert wie ein Straßennetz. Wenn zu wenige Verbindungen vorhanden sind, entsteht ein Stau. Informationen werden damit langsamer verarbeitet, Aufgaben fühlen sich anstrengender an und Kinder geben schneller auf.“ Treffen Kinder dann auf Herausforderungen, entsteht rasch Überforderung. Nicht aus Unwillen, sondern weil die nötigen Verknüpfungen noch nicht ausreichend vorhanden sind.
Digitale Reize und Leistungsdruck verstärken den Effekt
Digitale Medien verschärfen diese Entwicklung zusätzlich, denn sie liefern schnelle Reize, bei denen kein wiederholtes Ausprobieren nötig ist. Dadurch gewöhnt sich das Gehirn an sofortige Reaktionen und empfindet längere Lernprozesse eher als Belastung. Kinder erleben so seltener, dass sie allein durch Wiederholung besser werden. Doch genau das ist die Grundlage für die so wichtige Ausdauer.
Hinzu kommt der Druck, Fehler möglichst zu vermeiden. Wer glaubt, etwas sofort richtig machen zu müssen, probiert es oft gar nicht erst ein zweites Mal. Ein Umfeld ohne diesen Druck kann dagegen viel bewirken. Denn nur dort entsteht die Basis dafür, dass Kinder Dinge mehrfach versuchen, Rückschläge erleben und daraus lernen. Das sind letztendlich die Erfahrungen, die sie auf ihrem weiteren Weg stärken.
Wie Bewegung und Denken die mentale Ausdauer unterstĂĽtzen
Genau hier setzt auch body’n brain an: Das Konzept nutzt spielerische Übungen, bei denen Kinder sich bewegen und zugleich einfache Denkaufgaben lösen. So werden mehrere Bereiche im Gehirn gleichzeitig angesprochen und es entstehen neue Verbindungen, über die Informationen besser fließen können. Marco Schnabl von body’n brain formuliert es so: „Im Gehirn entstehen dabei neue Autobahnen, über die Informationen besser und schneller fließen können.“
Konkret geht es dabei um Prozesse wie Wahrnehmen, Merken, Reagieren und Verarbeiten von Informationen. Werden Bewegung und einfache Denkaufgaben verbunden, entsteht ein anderer Zugang zum Lernen. Aufgaben können dadurch greifbarer werden, Kinder erleben kleine Erfolgsmomente und es fällt ihnen oft leichter, länger dranzubleiben.
Spielerisch ĂĽben statt unter Druck leisten
Spielerische Übungen haben dabei außerdem einen weiteren Vorteil: Sie schaffen Raum für Versuche, Fehler und neue Anläufe, ohne dass sofort bewertet wird. Kinder bewegen sich, probieren etwas aus und erhalten zugleich neue Reize für das Gehirn. Durch regelmäßige neue, spielerische Aufgaben wird dieses Netzwerk im Gehirn stabiler, wodurch Kinder dann auch bei neuen Herausforderungen belastbarer reagieren. Ein gut vernetztes Gehirn hilft ihnen somit, Rückschläge besser einzuordnen und nicht sofort aufzugeben.
So kann die Kombination aus Bewegung, Spiel und wiederholtem Ausprobieren Kindern helfen, wieder einen anderen Zugang zu schwierigen Aufgaben zu finden. Schritt fĂĽr Schritt entwickeln sie mehr Vertrauen in sich selbst und erleben: Ich muss nicht sofort aufgeben, nur weil etwas nicht gleich klappt.
Sie möchten Ihr Kind dabei unterstützen, wieder mehr Vertrauen, Ausdauer und Freude am Lernen zu entwickeln? Dann informieren Sie sich über das Konzept von body’n brain und erfahren Sie, wie spielerische Bewegungs- und Denkimpulse Kindern einen neuen Zugang zu Lernen, Konzentration und Selbstvertrauen geben können!
Pressekontakt:
VITACIA GmbH
E-Mail: info@body-brain-activity.com
Web: https://kindertrainer.info
Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de
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