Google, Speicher

Google AI Pro: Speicher verdreifacht sich auf 5 Terabyte

Veröffentlicht: 30.06.2026 um 07:56 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Google erweitert sein KI-Abo AI Pro auf fünf Terabyte Speicher und integriert Gemini 3.1 Pro mit Gmail-Zugriff sowie Meeting-Transkriptionen.

Google AI Pro: Mehr Speicher und neue Funktionen zum gleichen Preis
Stilisierte neuronale Netzgrafik über Google Meet-Bildschirm, Daten fließen zu Google Drive-Symbol. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Suchmaschinenriese hat sein KI-Pro-Abonnement grundlegend überarbeitet. Kunden erhalten nun deutlich mehr Cloud-Speicher und tiefgreifende Automatisierungsfunktionen.

Mit den heute abgeschlossenen Updates steigert Google den Speicher seines AI Pro-Tarifs von zwei auf fünf Terabyte – zum unveränderten Preis von 19,99 Euro monatlich oder 200 Euro jährlich. Der Schritt richtet sich an Power-User, die bislang zwischen Basis- und Premium-Angeboten abwägen mussten.

Gemini 3.1 Pro mit Gmail-Integration

Das Herzstück des erweiterten Abos bilden die Modelle Gemini 3.1 Pro und Gemini 3 Pro. Sie greifen nun direkt auf bestehende E-Mail-Kommunikation zu, um Zusammenfassungen zu erstellen, Nachrichten zu korrigieren oder Aufgaben per Chrome-Automatisierung zu erledigen. Die KI versteht also den Kontext – und spart dem Nutzer lästiges Suchen.

Zusätzlich erhalten Abonnenten monatlich 1.000 Flow-Guthaben, Zugriff auf NotebookLM und Deep Research. Google hat zudem ein Home-Premium-Abo sowie YouTube Premium Lite in den Tarif integriert – ohne Aufpreis.

Für ambitionierte Entwickler bleibt der AI Ultra Developer-Tarif für 100 Euro monatlich verfügbar. Er bietet 20 Terabyte Speicher, 10.000 Flow-Guthaben und Zugang zu den Spitzenmodellen Deep Think und Gemini Spark. Dazu gibt es YouTube Premium und Home Premium Advanced in der Einzelversion.

KI protokolliert Meetings automatisch

Eine der praktischsten Neuerungen ist die Funktion „Notizen für mich“ in Google Meet, die seit gestern verfügbar ist. Sie transkribiert Gespräche und erstellt Zusammenfassungen mit konkreten Aufgaben. Das System speichert die Notizen automatisch als Google Doc im Laufwerk des Gastgebers und schickt eine E-Mail-Zusammenfassung an alle Teilnehmer.

Anzeige

Urlaub planen, Sprachen lernen oder E-Mails zusammenfassen – moderne KI-Tools wie ChatGPT und Gemini erledigen Alltagsaufgaben heute in Sekundenschnelle. Dieser kostenlose PDF-Report liefert Ihnen fertige Anleitungen und Beispiel-Prompts, um die neuen Möglichkeiten sofort effektiv zu nutzen. ChatGPT als Alltagshelfer: Jetzt Gratis-Report sichern

Die Funktion unterstützt acht Sprachen – darunter Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Aus Datenschutzgründen werden alle Teilnehmer benachrichtigt, sobald die Mitschrift aktiv ist. Während Geschäftskunden detaillierte Compliance-Kontrollen erhalten, sind die Privatsphäre-Einstellungen für Verbraucher derzeit weniger umfassend.

Kostenlose KI-Bilder für alle

Parallel dazu hat Google die personalisierte Bildgenerierung für alle berechtigten Nutzer in den USA freigeschaltet. Bislang war das Tool den kostenpflichtigen Abos vorbehalten. Das Modell Nano Banana erstellt Bilder auf Basis von Daten aus Gmail, Fotos und dem Suchverlauf.

Die Funktion ist freiwillig und altersbeschränkt: Nutzer müssen mindestens 13 Jahre alt sein, um Bilder zu generieren, und 18 für Bearbeitungsfunktionen. Alle KI-generierten Bilder erhalten einen SynthID-Wasserzeichen-Stempel. Der Schritt folgt auf ein starkes Wachstum der Gemini-App, die Anfang 2026 die Marke von 750 Millionen monatlich aktiven Nutzern überschritt.

Anzeige

Während die Funktionen von KI-Assistenten immer mächtiger werden, stellt die neue EU-KI-Verordnung klare Regeln für deren Einsatz in Unternehmen auf. Erhalten Sie in diesem kostenlosen Leitfaden einen kompakten Überblick über alle neuen Pflichten, Risikoklassen und Fristen des AI Act. EU-KI-Verordnung: Kostenlosen Umsetzungsleitfaden herunterladen

Strengere Sicherheit für Entwickler

Neben den Verbraucher-Updates hat Google die Sicherheitsanforderungen für Entwickler verschärft. Seit dem 19. Juni akzeptiert die Gemini-API keine uneingeschränkten API-Schlüssel mehr. Entwickler müssen ihre bestehenden Schlüssel entweder auf die Gemini-API beschränken oder neue, restriktive Schlüssel über AI Studio erstellen. Erste Berichte aus dem Entwicklerforum deuten auf technische Probleme und Abrechnungsschwierigkeiten während der Migration hin.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69657447 |