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Google Drive Desktop: Automatisches Foto-Backup endet sofort

Veröffentlicht am: 10.08.2026 um 19:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google beendet den Foto-Upload über Drive für Desktop. Nutzer müssen auf die Ordnersicherung in Google Fotos umsteigen, um neue Bilder weiterhin automatisch zu sichern.

Google Drive Desktop: Automatische Foto-Sicherung wird eingestellt
Moderner Arbeitsplatz mit Laptop in einem hellen Büro, Fokus auf Technik und Datenspeicherung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Technologiekonzern Google hat die Einstellung der automatischen Foto-Sicherung über die Anwendung Drive für Desktop offiziell bestätigt. Nutzer des Dienstes können künftig keine neuen Bilder mehr über diesen Weg direkt zu Google Fotos hochladen. Damit endet eine etablierte Methode zur Synchronisierung von Mediendateien zwischen Desktop-Rechnern und dem Cloud-Dienst.

Die Änderung bedeutet im Detail, dass der automatische Upload von Fotos zu Google Fotos über die Anwendung Drive für Desktop ab sofort nicht mehr unterstützt wird. Neue Aufnahmen, die auf einem Computer gespeichert werden, synchronisieren sich nicht mehr eigenständig über diesen spezifischen Dienstweg mit der Fotomediathek. Für Anwender, die bisher auf diesen Workflow gesetzt haben, ist ein aktives Handeln erforderlich, um die fortlaufende Sicherung ihrer Aufnahmen zu gewährleisten.

Sicherheit bestehender Daten bleibt gewährleistet

Trotz der Umstellung müssen Nutzer keinen Verlust ihrer bereits hochgeladenen Inhalte befürchten. Bereits gespeicherte Bilder bleiben laut vorliegenden Informationen unberührt in der Cloud erhalten. Die Maßnahme bezieht sich ausschließlich auf die Funktionalität zukünftiger Synchronisierungsvorgänge und die Unterstützung der Desktop-Applikation in ihrer bisherigen Form.

Für die künftige Sicherung neuer Fotos sieht Google einen Wechsel der methodik vor. Nutzer müssen künftig die Funktion zur Ordnersicherung direkt innerhalb von Google Photos verwenden. Dieser Schritt ist notwendig, um Mediendateien weiterhin automatisiert vom Desktop in die Cloud zu übertragen. Es zeigt sich, dass dieser Übergang bereits seit längerer Zeit vorbereitet wurde. Schon im Frühsommer, etwa ab Mitte Juni, gab es erste Hinweise auf die bevorstehende Umstellung. Zudem war die Einrichtung neuer Backup-Ordner über die bisherige Schnittstelle bereits in den vergangenen Wochen nicht mehr möglich.

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Achtung bei Speicherplatz und Dubletten

Ein kritischer Punkt bei der Umstellung betrifft die Verwaltung des Cloud-Speichers. Berichten zufolge sollten Anwender darauf achten, dass es bei der Nutzung alternativen Sicherungsmethoden zu doppelten Sicherungen kommen kann. Solche Redundanzen haben direkte Auswirkungen auf das verfügbare Kontingent des Google-One-Speichers, da doppelte Dateien den belegten Platz unnötig erhöhen können.

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Die offizielle Bestätigung der Einstellung schließt eine Phase des Übergangs ab, in der Google die Funktionen seiner Desktop-Anwendungen für Drive und Fotos zunehmend voneinander entkoppelt hat. Während Google Drive weiterhin als zentraler Ort für die Dokumentenverwaltung dient, wird die spezialisierte Bildersicherung nun vollständig in das Ökosystem von Google Photos überführt. Für die betroffenen Nutzer bedeutet dies eine Umstellung ihrer gewohnten Backup-Routinen, bietet jedoch auch eine klarere Trennung zwischen allgemeiner Dateispeicherung und der Verwaltung privater Fotomediatheken.

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