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Google Meet im Safari: iPhone-Nutzer brauchen keine App mehr

24.06.2026 - 08:23:39 | boerse-global.de

iPhone- und iPad-Besitzer können Google Meet nun ohne App-Installation direkt im Safari-Browser nutzen.

Google Meet: Safari-Nutzung auf iPhone und iPad gestartet
Google - A smartphone displaying a Google Meet video call in a web browser, held by hands, against a blurred background. 24.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Rollout begann am 23. Juni 2026 und macht die Installation separater Apps überflüssig.

Kein Google-Konto mehr nötig

Die Neuerung richtet sich vor allem an Nutzer, die bisher die Google-Meet- oder Gmail-App auf ihrem Gerät vermissen ließen. Klickt man künftig auf einen Meeting-Link, leitet das System automatisch in den Safari-Browser um – vorausgesetzt, keine der beiden Apps ist installiert.

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Besonders praktisch: Ein Google-Konto ist nicht mehr zwingend erforderlich. Wer sich nicht anmelden möchte oder gar kein Konto besitzt, kann Meetings mit einem einfachen Namen beitreten. Die Funktion steht sowohl Google-Workspace-Kunden als auch Nutzern mit privaten Google-Konten zur Verfügung. Da der Rollout gestaffelt erfolgt, kann es bei einigen Anwendern noch bis zum 24. Juni dauern, bis die Funktion sichtbar wird.

Browser-Version mit Kernfunktionen

Voraussetzung für die browserbasierte Teilnahme ist iOS 14 oder neuer sowie eine stabile Internetverbindung. Google hat die wichtigsten Videokonferenz-Funktionen direkt in die Safari-Oberfläche integriert:

  • Bildschirmfreigabe
  • Live-Untertitel
  • Chat-Funktion während des Calls

Beobachter sehen darin eine sinnvolle Alternative für alle, die keine zusätzliche Software installieren möchten – auch wenn die Browser-Version nicht den vollen Funktionsumfang der Apps bietet.

Weitere Neuerungen im Google-Universum

Die Ausweitung der Meet-Funktionen ist Teil einer größeren Update-Welle. Ebenfalls am 23. Juni startete Google ein Update für Chrome auf Mobilgeräten: Der Browser kann nun Formulare automatisch mit Ausweisdaten aus dem Google Wallet ausfüllen – etwa mit Führerschein- oder Passinformationen.

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Bereits Mitte Juni hatte Google Voice eine KI-Funktion namens „Take notes for me" eingeführt. Der auf Gemini basierende Dienst zeichnet Telefonate auf, transkribiert und fasst sie zusammen – und schickt anschließend Aufgaben per E-Mail. Der Rollout für kostenpflichtige Workspace-Tarife begann am 16. Juni 2026.

Ausblick: Neue Hardware und Betriebssysteme

Derweil bereitet sich die Branche auf weitere Veränderungen vor. Google plant für Herbst 2026 die Einführung eines „Googlebook"-Laptops, der auf dem Android-Stack basiert und für Premium-Android-Geräte optimiert ist – aber auch mit iPhones kompatibel sein soll. Parallel testet Apple laut Berichten bereits iOS 27 in der Beta-Phase, das im Herbst einen neuen gerätebasierten Wiederherstellungsmodus für iPhones und iPads einführen soll.

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